Kostenkeule der Gesundheitskosten als Beitrags- Raub entlarvt?

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Kostenkeule der Gesundheitskosten als Beitrags- Raub entlarvt?

Ein fortbestehendes Ärgernis sind die niedrigen Bemessungsgrenzen bei der gesetzlichen Sozial- und Krankenversicherung, die im Ergebnis dafür sorgen, dass die Niedrigeinkommen mit Belastungen von hohenProzent- Satz Zahlungen/monatlich für Sozial- , Krankenkassenbeiträge aus ihrem monatlichen Einkommen, die Besserverdienenden mit ihren abgesenkten Lasten von niedrigem Prozent- Satz Zahlungen für Sozial- , Krankenkassenbeiträge aus ihrem monatlich viel höheren Einkommen finanzieren.

Was für ein Skandal:

Bei der Einkommensentwicklung soll die Prozent Rechnung, gleichermaßen für niedrige wie hohe Einkommen geltend ihre Wirkung entfalten, bei der Berechnung der monatlichen Zahlungen der Beiträge für die gesetzliche Sozial- und Krankenversicherung dagegen nicht.

Die Beitragsfinanzierung der gesetzlichen Sozialversicherung ist eine Fehlkonstruktion Bismarck'scher Zeit, die grundlegend bedürftig verändert gehört, weil zur Bemessung und Veranlagung der Beiträge nur Einkommen aus lohnabhängiger Arbeit, nicht aber Vermögensszuwächse aus Kapital- , Grund- und Boden- Eigentum herangezogen wird. Der Gesundheitsfond, samt peinlicher Kopfpauschale, kann da nicht als Änderung wirken, treibt der Mehrwertsteuer gegenfinanzierte Gesundheitsfond, samt prekär monetärer Nebenwirkung, doch die Fehlkonstruktion Bismarck'scher Zeit unverfroren, nicht nur auf die Spitze, sondern das Soildaritästprinzip der Prozentrechnung, nach Adam Riese, außer Recht und Kraft.
Bei der Einkommensentwicklung soll die Prozent- Rechnung, gleichermaßen für niedrige wie hohe Einkommen gelten, bei der Berechnung der monatlichen Zahlungen der Beiträge für die gesetzliche Sozial- und Krankenversicherung dagegen nicht. Das nenne ich beitragslose Leistungserschleichung der Reichen zu Lasten der Beitragszahlungen der Armen.

Ist das denn nichts anderes als der schlagende Beweis der Entlarvung der angeblichen Kostenkeule der Gesundheitskosten als Raubzug durch Dritte Seiten unter den Besserverdienenden?

Da den interessierten Kreisen diese Art von Prozent Raub noch nicht reicht, haben sie diesen Raub als Gesundheitsfond, samt peinlicher Kopfpauschale, geeicht auf Kiel gelegt, vom Stapel gelassen, um monatlich auf den Prozent Raub bei der Berechnung der Beiträge zur Sozial- und Krankenversicherung noch einen allgemeinen Raub per Sichelschnitt zu Gunsten Ihresgleichen unter den Einkommens- Reichen, -Vermögenden, drauf zu packen.

JP

17:38 28.01.2010
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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