Krise, ein notgedrungenes Geschäftsmodell

Zypern Lügen haben kurze Beine, Krisen keine. Krisen abgeschafft!, es lebe die Angst vor Krisen als Geschäftsmodell ganzer Staatengruppen und Währungsverbünde!
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Krise als NATO- Geschäftsgrundlage?

Wussten Sie das?:

„Lügen haben kurze Beine, Krisen keine“.

„Lügen haben die Tendenz vor ihrer Inneren Wahrheit flüchten, Krisen die Tendenz zu bleiben, um sich in epischer Breite und Tiefe einzurichten!“

Krisen abgeschafft!, es lebe die Angst vor Krisen als Geschäftsmodell ganzer Staatengruppen und Währungsverbünde!

Bei der Griechenland- und Zypern- Krise wird einmal mehr das Geschäftsmodell von staatlichen und privaten Investoren, die mit Währungen, Unternehmens- und Staatsanleihen handeln und dieses Geschäft gleichzeitig durch eine Risikoausfallversicherung abzusichern suchen, ad absurdum geführt, wenn nicht gar, in Erwartung von Urteilen nationaler, Internationaler Gerichtshöfe, rechtswidrig, mit Vorsatz auf G- 8 Regierungsebene durch eine ungeheure Geldmengenausweitung nationaler Notenbanken ausgehebelt, unterlaufen und in der Perspektive ausgetrocknet?

Der Laie denkt, das kann dem Otto Normalverbraucher doch schnuppe sein, wenn Finanzjongleuren, Investoren, voran den Globalplayern, den Pensions- und Staatsfonds der erdöl- und gasexportierenden Länder ein Finanzprodukt, ein Geschäftsmodell im Investmentbanking, wg. fehlender Versicherungsmöglichkeit, aus der Hand geschlagen wird.

Der Finanzexperte wird stutzig und kratzt sich aufgescheucht am Kopf.

Ist nicht seit dem Credit Event des Anschlags auf die Twin Tower in New York, auf das Pentagon in Washington Nine Leven 2001 mit der Folge der Ausrufung des ersten Ernstfalles in der Geschichte der NATO als Krieg der Koalition mit wechselnd Willigen gegen den internationalen Terrorismus eine gigantische Geldmengenweitung durch die Zentral- und Notenbanken der NATO- Länder im Gange?, die den Geschäftsmodellen der Internationalen Versicherungswirtschaft nicht nur Renditen, Margen nach unten zu drücken droht, sondern in der Perspektive endgültig das Wasser abgräbt, weil Rettungsfondmechanismen von Leitwährungen, wie der €, der $, der Yen, Sterling Pfund, Rubel, bei gleichzeitiger andauernder Herabsetzung des Zinsniveaus gegen Null, das Versicherungsgeschäft von Staatswegen direkt oder indirekt übernehmen?

Bedarf diese gigantische Geldmengenausweitung der NATO- Staaten, einer Umwertung des Begriffs Krise?

Ist in diesen interdependent wirkenden Zusammenhängen eine Krise kein alarmierender Anreiz mehr, national, supranational Lösungen zu suchen, sondern Krisen selber als währungspolitisches Geschäftsmodell zu nutzen, um eigenen Zentralbanken Banklizenzen zu verschaffen?

Daneben, mit dramatisch kommuniziert medialen Hinweis auf Krisen, scheinbare und wirkliche Gründe aus Experten Analysen zu liefern, nach denen die deregulierten Märkte längst verlangen, spektakulär, auf einen Stichtag, die gigantische Geldmengenerweiterungen fortzusetzen, um sich an allen Orten der Welt in den Finanzmärkten als Parallel- Währungen zu etablieren, die das Krisen Potential aufbringen, nationale Währungen außerhalb des NATO- Geltungsbereichs, gegeben falls, in Turbulenzen zu versetzen.

Wenn dies so geschieht. geschieht es aus dem bösem Willen finsterer Pläne?

Geschieht es aus der Notlage von entwickelten Staaten?, aus denen, dank der Produktivkraft, dem Erfinder- und Erneuerer Geist ihrer Bürger/innen, ihrer Ressourcen, Staats- und Pensionsfonds mit gigantischen Kapitalvolumina erwachsen sind, die das Vermögen ihrer Bürger/innen, treuhänderisch verwaltend, national zunächst einschneidend Kaufkraft entziehend, an den International deregulierten Finanzmärkten durch computergesteuerten Hochfrequenzhandel im Nanotakt mit Aktien, Indices, Währungen, Rohstoffen aller Art, samt deren Derivaten, zu mehren suchen.

Geschieht es den Gesetzmäßigkeiten der Spieltheorie folgend, denen sich die global aufgestellten Staats- und Pensionsfonds, mit ihrem flankierenden "Shareholder Value" Investmentbanking, seit der Ronald Reagan Ära unabdinglich verschrieben zu haben scheinen?

Geschieht es in dem Bestreben der G- 8 Staaten, durch die Auflegung von Rettungsschirmen für ihre systemrelevanten Banken, Versicherungen, als Partner von global agierenden Staats- und Pensionsfonds, Rettungsfonds für ganze Währungen mit Steuermitteln finanziert, bürgend, vom Stapel zu lassen, als handele es sich im Händeln der gigantischen Finanzvolumina dieser globalen Fonds um Arten von Hermeskreditversicherungen, wie dies bisher nur für die monetäre Absicherung der Exportwirtschaft eines Landes, wie Deutschland, üblich war?

Ersetzen diese staatlichen, suprastaatlichen Rettungsschirme, Rettungsfonds bisherige privatrechtlich aufgestellte Hermeskreditversicherungen?, wenn ja, warum wird das nicht im Für und Wider, eingehend, politisch kommuniziert?

Ohne die Ausrufung, gar das vorsätzliche Herbeireden von Krisenlage ist es diesen Staaten, voran denen der NATO, der G 8- Länder, gar nicht möglich, die Ausweitung der Geldmengen ihrer Währungen durch die Zuemtralbanken, voran die EZB, FED, hinreichend plausibel rechtfertigend, zu kommunizieren und entsprechend erfolgreich an den internationalen Finanzmärkten zu platzieren.

Da liegt die Frage nahe, ob nicht die Finanzkrisen Griechenlands, Zyperns, Italiens, Spaniens, Portugals, Irlands, so unterschiedlich diese im Einzelnen zu bewerten sind, diesem neuen Verständnis von Krise im Zusammenhang eines fortbestehend asymmetrischen Welt- Währungssystems als systemimmanentes Geschäftsmodell entspricht?

„Klare Kante“ gefragt:

„ Sind Krisen aller Art, global und regional, voran Währungs- und Finanzkrisen als Geschäftsgrundlage der NATO zu verstehen?, wenn ja, gilt das inzwischen nicht nur für die NATO- , für die G- 8- Staaten, sondern insbesondere für alle Länder, die, bisher konzeptionslos, mit dem Phänomen, den Risiken wie Chancen schrumpfender Bevölkerungen und damit einhergehender Notwendigkeiten des Rück- und Umbaus von Infrastrukturen konfrontiert sind?“

JP

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03:54 24.03.2013
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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