Lieferte Berlin Deniz Yücel an Türkei aus

Angela Merkels Welt erlaubt es offensichtlich nicht, sich direkt für den deutschen Staatsbürger Deniz Yücel mit Doppelpass in deutscher Botschaft einzusetzen, also wurde er ausgeliefert?
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Der Korrespondent Der Welt Deniz Yücel, dem in der Türkei wie vielen Journalisten eine neue Akkreditierung verweigert wurde, habe sich einen Monat lang in der deutschen Botschaft in Ankara versteckt, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gestern Abend am 3.3.2017 bei einer öffentlichen Preisverleihung in der Türkei (Quelle Heute Journal).

Deniz Yücel sei ein deutscher Agent und Aktiivist der terroristischen Vereinigung PKK. Die Bundesregierung habe bei Gesprächen auf höchster Ebene (Merkel-Erdogan?) endlich zugestimmt, dass sich der mit Haftbefehl gesuchte Deniz Yücel mit deutsch-türkischem Soppelpass aus der Deutschen Botschaft begibt, um sich türkischen Behörden zu stellen

Wurde Deniz Yücel von deutscher Regierung über die deutsche Botschaft in der Türkei gegen dessen Interessen. Willen und Obhutspflicht Deutschlands gegenüber eigenen Staatsbürgern_innen gedrängt , sich türkischen Behörden trotz rechtstaatlich offensichtlich unhaltbarer Anklage- und Haftgründe zu stellen?

Wenn ja, warum zu diesem Zeitpunkt und warum ohne diplomatische Absicherung, dass Deniz Yücel nach Deutschland mit der Maßgabe abgeschoben wird, dass ihm in Deutschland eiin fairer Prozess gemacht wird wg. der in der Türkei angeführten Anklage- und Haftgründe?
JP

https://www.freitag.de/autoren/christian-fueller/grassierende-doppelmoral
CHRISTIAN FÜLLER AUSGABE 0917 | 29.03.2017 | 06:00 46
Grassierende Doppelmoral
Pressefreiheit Im Fall des inhaftierten Journalisten Deniz Yücel liegen Tragödie und Komödie eng beieinander


https://www.freitag.de/autoren/christian-fueller/personifizierte-pressefreiheit
CHRISTIAN FÜLLER AUSGABE 0817 | 22.02.2017 | 12:51 40
Holt ihn raus

13:06 04.03.2017
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Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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