"Mandat weltweiter Flüchtlinge!"

UNO- Mandat für Frieden Worin besteht das UNO- Mandat von 60 Millionen Flüchtlinge inner- und außerhalb ihrer Heimatländer, das diese der Internationalen Politik erteilen? 7 Buchstaben FRIEDEN
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Worin besteht das UNO- Mandat von 60 Millionen Flüchtlingen weltweit inner- und außerhalb ihrer Heimatländer, das diese durch Abstimmung mit ihren Füssen der Internationalen Politik erteilen?

Es ist das Mandat, das nicht nur für die UNO gilt, das voran für Staaten gilt, die Flüchtlingen aufnehmen, mit sofortiger Wirkung, unter den kriegführenden Parteien in ihren Heimatländern an allen Fronten einen Waffenstillstand herbeizuführen und treuhänderisch im Namen der Geflüchteten in Friedensverhandlungen einzutreten.

Sollten nicht, wenn überhaupt, nur erklärte Kriege von der Haager Kriegsrechtsordnung gedeckt sein, für die in Nachbarstaaten der Kriegszonen von vornherein vorauseilend, Ressourcen, Kapazitäten an Wohnraum, Versorgung, Trinkwasser, Nahrung, Gesundsheitpflege, Beschulung von Kindern, Jugendlichen, Dokumentation von Wohnraum- und Vermögensentzug im Fall der Flucht aus der Heimat als Fluchtort verhandelt, bereit gestellt sein?

Um gleichzeitig in Verhandlungen über einen Frieden zwischen verfeindeten Staaten, Ethnien, kriegführenden Parteien einzutreten? Dafür gibt es in deutschen Botschaften vor Ort in Nachbarländern von Krisen- und Kriegsgebieten, hierzulande in Bund, Ländern, Gemeinden viel zu planen, zu organisieren, zu tun.

Packen wir es an!

Der Begriff "Pack" erinnert an Treibeis, Abschmelzen gesellschaftlicher Pole

Vize- Kanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vewendete den Begriff "Pack" hemdsärmelig als Schimpfwort gegenüber jenen, die lauthals gegen seine und die Anwesenheit von 1 200 Flüchtlingen in der Kleinstadt Heidenau mit 16 000 Einwohnern protestierten.

"Das sind Leute, die mit Deutschland nichts zu tun haben", sagte er. Man müsse ihnen klarmachen: "Ihr gehört nicht zu uns, wir wollen Euch nicht - und wo wir Euch kriegen, werden wir Euch bestrafen."

Da spricht die Sozialdemokratie, schreibt Jakob Augstein treffend, die sich von der Arbeiterklasse abgewendet hat.

"Denn von den Leuten, die da in Heidenau, Freital, Suhl und allen anderen Orten auf der Landkarte des Hasses gegen Flüchtlinge anschreien, hat sich die SPD lange abgewendet. Sie gehören nicht zu den Gewinnern der neoliberalen Globalisierung. Sie sind nicht die "Mitte", in der sich die neuen Sozialdemokraten so wohl fühlen".

So ist es!

Jene, die einst in der DDR in der "Nationalen Front" von den Regierenden, der Nomenklatur, den Eliten anerkannt, geselschaftlichh verankert waren, wurden im Verlauf hin zur Deutschen Einheit 1990 von den verantwortlichen Entscheidern ignoriert aus der einstigen Mitte des DDR- Staatsvolks ins gesellschaftliche Abseits weggebissen worden.

Wer so wie Sigmar Gabriel zu sprechen beliebt, hat nicht Politik, hat Unterhaltung auf seiner Agenda, will, gelinde formuliert, über Ungereimtheiten bei der Vergabe von Flüchtlingsunterkünften an private Betreiber durch Landesregierungen nicht reden. die Kommunen per Weisung vor vollendete Tatsachen stellen, Bürger gegen diese Art von nicht kommunizierter Flüchtlingspolitik "Aus einem Guss" vor Ort im Verdruss aufbringen

Victor Klemperer (1881- 1960) schreibt in seinen posthum vom Aufbau Verlag veröffentlichten Revolutionstagebüchern

"MAN MÖCHTE IMMER WEINEN UND LACHEN IN EINEM"

zur Zeit der Münchner Räterepublik im April 1919 sinngemäß:

"Die Verhältnisse und Stiimmungen hier machen angst und bange. Es scheint sich im behäbigen München unter Politikern eine Gesinnung zu verbreiten, die mehr unterhalten als wirkliche Politik machen will."

Anders als 1919 in München nach vier Jahren Erster Weltkrieg, wie es Victor Klemperer damals im April des jahres 1919 in seinem Revolutionstagebuch beschreibt, steht dem deutschen Publikum heute mehrheitlich nach 70 Jahren Friedenszeit in Deutschland, ehrenamtlich hilfsbereit, die Nöte und Ängste von Flüchtlingen hierzulande zu lindern, der Sinn nicht nach Unterhaltung, sondern nach Entscheidungen, Taten, Organisationsvermögen der Politik in Deutschland, Europa, der UNO im Namen der Menschlichkeit.

Sigmar Gabriel hat sich von der Arbeiterklasse abgewendet meint Jakob Augstein in seiner aktuellen S.P.O.N. Kolumne:

"Gewalt in Heidenau: Demonstriert lieber gegen die Banken"

Wenn das stimmt, wofür einiges spricht, bedeutet das, Gabriel weiss gar nicht mehr, wo sie und wie es um sie steht.

Wer Kriminelle als Pack identifiziert, schafft insgeheim, wenn auch ungewollt, dem Pack eine Medien Bühne, anstatt Straftäter als Straftäter zu benennen. die eben auch Teil des dunklen Deutschlands sind, wie es Neudeutsch unser Bundespräsident Joachim Gauck, das helle Deutschland in einem Flüchtlingsheim in Berlin- Wilmersdorf zu schauen, zu titulieren beliebte "Wir sind das Pack" identifiziert sich das Pack,

- erkenne dich selber -

mit dem amtlichen Aggressor Gabriel und verlangt masochistisch lauthals gröhlend nach mehr Hiebe, statt Liebe

"Wir lieben euch doch alle, ihr Regierenden.Ihr wisst es doch!"

Knecht- , Untertanen- Gemüter beißen, kollektiv zu Rudeln verbandelt.. die Hand ihres Herrn, wenn der sie nicht gebührend neckt und liebt

Pack erinnert an Pack- , an Treibeis, Abschmezen gesellschaftlicher Pole

- das nicht von ungefähr durch den andauernd ungebremsten Klimawandel, das weltweite Abschmelzen der Pole, Nord und Süd, Artkis, Antarktis, der Gletschersysteme kommt -

in unserer Gesellschaft, die asymmetrisch schwülen Reichtum da erzeugt, Arme über Arme über die Maßen dort nebenan in Trabantenstädten, Slums hervorbringt, anstrebt als

"Steuerbegünstigte Boni "Auf zum Letzten Gefecht"

pro- optimaler Gewinnmaximierung zu Gunsten der wenigen, aber umso reicher werdenden Vermögenden der G- 20 Staaten zu Lasten des Restes der Welt.

Politik- Chefkommentator Bernd Ulrich von der "Zeit" verbläst mit Posaunen, Pauken und Trompeten

"Helm ab zum Gebet"

das Dunkle in Deutschland, zur Wildjagd für den

"Jäger aus Kurpfalz!,

ähh!, Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Belleveu zu Berlin- Tiergarten freigegeben, damit das Helle in Deutschland um so mehr strahle.

Dabei bleibt die Deutsche Einheit aller Stämme, von Sachsen über die Wenden, Welschen, Friesen, Sorben, Niedersachsen, Westfalen, Saarländer bis Bayern, Schichten Stände, Ränge, ums Verrecke, erlegt auf der Strecke.

Gibt es eine populistische Vernunft, wie.der Wiener Journalist Robert Misik über Ernesto Laclau in dessen Buch "On Populist Reason' ('Über populistische Vernunft'). meinte?

- Jakob Augstein möchte in seiner Kolumne meinen; "JA" -

Ich meine diese Vernunft ist mit Vorsicht zu genießen, denn aller Populismus dient in der Regel nur einem einzigen, einem nicht gewählten Herrn, nämlich dessen Gegner durch propagandistische Trommelwirbel, Fanfarenklänge, dunkle Gesänge unter gewaltigem Aufwand an Meinungssoldaten, adminstrativ exekutivem Personal und Material asymmetrisch in seinen Intentionen, Tendenzen demobilisiert zu marginalisieren.

Mit sogenannt "populistischer Vernunft" mag vorübergehend eine flüchtige Form fragiler Identität mit einem noch fragilerem "WIR" zustande kommen, Nachhaltig erscheint mir ein solches "WIR" mitnichten.

Mit beachtlicher Überzeugungskraft, gewinnendem Charme Elan, weiss Jakob Augstein in seiner Kulumne seine Leser radikal engagiert, nicht ganz frei von populistischen Anwandlungen, für Demonstrationen gegen Banken zu mobilisieren.

Für mich würde sich das Mosaik komplettieren, das Jakob Augstein in seiner Spiegel- Koluuimne zeichnet, wenn er demnächst an dieser Stelle im Freitag zu Demonstration das Wort gegen Krieg, Gesellschafts- und Wirtschaftkrisen erhebt, für die unverzügliche Wahrnehmung des Mandats weltweiter Flüchtlinge an die Regierungen der Staaten der Welt, voran in Europa, den USA, Australien, Japan, Russland, Ukraine,Syrien, Türkei, Iraque, Libyen, Ägypten, Jordanien, Libanon, Palästina, Iran, Isreal, China zu plädieren?

Das Mandat besteht aus sieben Buchstaben "FRIEDEN"

"Frieden! schaffen ohne Waffen!"

"Schwerter zu Pflugscharen!"

JP

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/augstein-wir-brauchen-einen-linken-populismus-a-1050085.html
Gewalt in Heidenau: Demonstriert lieber gegen die Banken
Donnerstag, 27.08.2015 – 15:50 Uhr
Eine Kolumne von Jakob Augstein

21:00 27.08.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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