""Wünsch Dir was!" Zetteltraumwirtschaft"

Grexit/Graccident Bricht jetzt im Vorfeld endgültiger Nicht- Entscheidungen der Euro Gruppe am Donnerstag 18. Juni 2015 die Stunde der Desinformation an?
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EU- Parlamentspräsident Martin Schulz mag nicht mehr , heißt es in den Medien, wenn ja, soll er sich doch gehackt legen, meine ich mal so

Entpuppt sich die Eurozone als

""Wünsch Dir was!" Zetteltraumwirtschaft",

wenn ja, für wen?

Bricht jetzt im Vorfeld endgültiger Nicht- Entscheidungen der Euro- Gruppe am Donnerstag 18. Juni 2015 in Brüssel die Stunde der Desinformation an?

Wolf Dieter Krause, ARD- Büro Brüssel behauptet allen Ernstes, unwidersprochen durch Tagesthemen Sprecher Thomas Roth, Alexis Tsirpas habe sich selbst der Herabsetzung der Militärausgaben in Griechenland verweigert. Das Gegenteil ist belegt. Weiter lamentiert Krause, verdächtig voreingenommen, parteiisch, die griechische Delegation in Brüssel wurde in der Früh dringlich von der EU- Kommission zu Gesprächen erwartet, zog es aber vor, erst einmal, davon unbeeindruckt, ausgiebig zu frühstücken.

Wie gut, dass, angesichts der Flatter, die das Spitzenpersonal der Medien und Politik in Brüssel befällt, die griechischen Poltiker sich "ungerührt" als nervenstark erweisen.

Die Tsipras Regierung hat, entgegen anderslautenden Verlautbarungen in Brüssel, Berlin, geliefert.

Die EZB liefert der griechischen Zentrallbank auf unklarer Rechtslage sogenannter Notkredite zur Sicherung der Liquidität Kredit über Kredit zu Lasten des griechischen Staatshaushaltes.

Das Ziel scheint dabei zu sein, statt der notwendigen Einführung von Kapitalverkehrskontrollen, reiche Griechen in Berlin, Paris, London auszahlen zu können, wenn die dort Konten haben, eröffnen, Überweisungen aus Athen veranlassen, um in Berlin, Paris, Bern, Zürich, Rom, Amsterdam, Brüssel in Immobilien zu investieren, Immobilen- und Wohnungsmärkte in Spekulations Bubbles zu wirbeln.

Inzwischen sind seit Januar 2015 über 100 Milliarden Euro in Griechenland von Vermögenden unter den Augen von Brüssel, der EZB, IWF außer Landes transferiert.

Der IWF verweigert sich, Ausgaben der Griechen durch Umschichtung von Miltärausgaben zu Gunsten von Rentensicherung zu vermindern

Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU Volker Kauder, für sein Kauderwelsch verüchtigt, verlegt sich erst ins regierungsamtliche Welsche, dann doch ins reine Kauderwelsch, und redet die Bundesregierung um Kopf und Kragen für die nächsten Tage von einem rotzfrechen griechischen Regierungschef Alexis Tsirpas,

EU- Parlamentspräsident Martin Schulz mag nicht mehr und betont einmal mehr in der gestrigen Sendung

"Günther Jauch"

hemdsärmelig salopp ganz oben vom Hocker, er habe, was die griechische Regierung anbelangt, langsam die Faxen dick, Kommissionspräsident Jean Claude Juncker habe sich über alle Maßen heute um eine Lösung bemüht, angeboten die Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland von bisher 6.5 auf 11 % für Medikamente zurückzunehmen, Was wollen die Griechen denn noch mehr?

Worauf ein weiterer Gast bei "Günther Jauch", taz Redakteurin Ulrike Herrmann achtsam widerpricht, was Sie da sagen, Herr Schulz, ist Wunschdenken des Herrn Junckers. Die Troika besteht weiter auf Sparmaßnahmen, Senkung der Renten, Erhöhung der Mehrwertsteuer. Was die griechische Regierung zu recht verweigert.

Ulrike Herrmann wartet mit der finanztechnischen Erkenntnis über die Eurozone auf, dass es nicht nur um Griechenland geht, wenn Griechenland aus dem Euro geht, sondern auch um andere Eurozonen, wie Italien.

In Italien gebe es Unternehmen, die seien bestens aufgestellt, mit ihren Produkten, Dienstleistungenangeboten konkurrenzfähig gegenüber anderen Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande unterwegs. die aber das Gerede vom Grexit/Graccident bereits jetzt in "Sippenhaft genommen" benachteiligt.

Weil sie sich unter schlechteren Bedingungen am Kapitalmarkt refinanzieren müssen als z. B. Unternehmen in Deutschland, gebe es in der Eurozone eine Wettberwerbsverzerrungen zu Lasten süderopäischer Länder, der Euro breche sozusagen, wenn das so weiter geht mit dem Grexit- /Graccident- Gerede, immer weiter und mehr von innen auf.

Die Einführung von Eurobonds, begeben durch die EZB, würde diesen Wettberwerbsverzerrungen in Fragen der Refinanzierung der Wirtschaften, Gesellschaften in der Eurozone beenden.

Inzwischen hat sich die bundesdeutsche Wirtschaft in der Eurozone als einer Region des

"Wünsch Dir was Zetteltraums",

mit dem Euro auf wundersamer Talfahrt, dank des Grexit-/Graccident- Geredes, kommode zu Gunsten der Exportwirtschaft eingerichtet.

Die Bundesbank gibt sich auffällig spendabel, überweist ihre anteiligen Zinsgewinne aus dem Schuldendienst Griechenlands gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB) in Milliardenhöhe als vergiftetes Geschenk nach Athen zurück, damit alles so komfortabel für die deutsche Exportwirtschaft gelungen bleibt, wie es gegenwärtig mit einem niedrigen Euro, bei gleichzeitig nie dagewesen herabgesenkten Zinsniveau für die Rekapitalisierung der Unternehmen, des Bundes, der Länder, Kommunen in Deutschland ist.

Worüber auffällig selten gesprochen wird, ist eine

"Soziale Union",

in der Eurozone, die der menschlichen Tragödie in Griechenland endlich mit umfassenden Maßnahmen der Hilfe entgegenwirkt.

Wolfgang Bosbach, Innenpolitischer Sprecher der CDU(CSU Fraktion im Deutschen Bundestag bemerkt bei Günther Jauch mokant, die Griechen erhöhen das Rentenalter von bisher 52 auf 56 Jahren, bei uns liegt es bei 65 sukzessive bei 67 Jahren, wie soll ich das meinen Wählern vermitteln.

Ganz einfach!, Herr Bosbach, berichten sie ihren Wählern, in Griechenland gibt es nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit keine Unterstützung von pauschal unter 400 Euro/Monat, Sozialhilfe in besonderen Lebenslagen, Grundsicherung, wie bei uns über die Hartz IV Gesetze, sowie so nicht mehr. 42 % der Griechen leben von der Rente, die durchschnittlich bei 340 €/Person/Monat liegt.

Die Rente, mehrheitlich unter 300 Euro/Monat in Griechenland, ersetzt ab 56 Jahren kaum die Grundsicherung, wie wir diese mit den grundgesetzlich verankerten Leistungsbezügen aus den Hartz IV Gesetzen nach der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe seit 2003 verstehen.

Gegenwätig präsentiert sich die Eurozone als ein Schlaraffenland für jene , die diese als eine

"Wünsch Dir was Zetteltraum Region"

komunizieren, das Gesetz des Stäkeren zu Lasten der Schwächeren bejubeln, um, nicht ganz bei Trost, die volkswirtschaftliche Tragödie, die menschenrechtliche Katastrophe alltäglicher Angriffe auf die Unversehrtheit der Bürger in Griechenland selbstgewiss und selbstgerecht oberlehrerhaft launig zu ignorieren.

Was Not tut, ist ein europäischer Fond als Kapitalstock, der den Unterschied von Handelsbilanzüberschüssen hier, Handelsbilanzdefiziten da, austariert, im Wege eines Eurländer- Finanzausgleichs entsprechend finanzielle Mittel in die schwächeren Länder der Eurozone transferiert?
JP

https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/bis-hierher-und-nicht-weiter
LUTZ HERDEN 15.06.2015 | 14:21 2
Bis hierher und nicht weiter

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-oettinger-verlangt-notfallplan-a-1038805.html
Günter Oettinger über drohende Pleite: "Griechenland würde ab 1. Juli ein Notstandsgebiet"
Montag, 15.06.2015 – 11:31 Uhr

14:51 15.06.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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