Menschen im Minus gefährdet, sieht man nicht!?

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Menschen im Minus staatlicher Auflösung gefährdet, sieht man nicht!?

Menschen im Minus staatlicher Auflösung gefährdet, sieht man nicht!?

Die Militarisierung vor der Küste Somalias schreitet voran, weil es den Staat Somalia faktisch nicht mehr gibt, sowenig gibt wie den Staat Afghanistan nach dem gescheiterten Nationbuilding per militärischer Intervention durch multinationale Truppenkontingente wie dem Truppen- Kontingent der Bundeswehr!?.

Nächste Woche, nächsten Monat gibt es "Latest News", ist der Jemen mit seiner Auflösung als Staat dran?

Die Weltbank streicht als Globalplayer ersten Ranges verantwortlich für der Menschheit Belange, unverantwortlich, aus angeblichen Gründen der Weltfinanzkrise, Mittel für die AIDS Hilfe in Staaten wie Tansania.

Was von amtswegen Organisationsverschulden "Unterlassener Hilfe", sprich aktiv fordernder & fördernder "Sterbehilfe" gleicht.

Von global verantwortlichen Strukturen nirgendwo eine Spur, noch Rede.

NGOs fahren aus Mangel an Spendengeldmasse in ihrer Not ihre finanzielle Hilfe zurück.

Die G 8 Staaten bunkern ihre Potentiale an Hilfe in Rettungsschirmen, Rettungspaketen für ihre systemrelevant nationalen Banken, Versicherungen.

Statt, dass die G 8 bis G 20 Staaten konzertiert global Konjunkturpogramme für die in asymmetrisch Währungszonen gefangen vegetierenden Menschen hochfahren, werden Finanzmittel der G 8- G 20 Staaten für nationale Märkte in Konjunkturprogrammen samt Abwrackprämien verpulvert und verdampft.

In Tansania sind die Auswirkungen der Krise nicht nur eine Frage des Geldes. Es geht um Leben oder Tod. Denn viele Budgets für die AIDS-Kranken wurden zusammengestrichen. Dadurch verschlechtert sich die Lage der Betroffenen dramatisch. "Wenn die Welt es sich leistet, ein Übel zu ignorieren, das wie kein anderes Menschen umbringt in Afrika", sagt Dr. Fatma Mrisho, Vorsitzende der staatlichen AIDS-Kommission Tansanias, "dann verdienen wir es nicht, eine zivilisierte Welt genannt zu werden."

Die Lage für AIDS Erkrankte ist dermaßen desaströs wie kriminogen prekär, dass manche der Erkrankten durch Sonderhilfsprogramme in letzter Not zwar noch Medikamente bekommen, aber auf den Tod keine Nahrung mehr erhalten.

In Russland bricht die Stahlbranche zusammen. Mehr als 500 Monostädte, die rund um die Werke gebaut wurden, stehen vor dem Ruin. "Wir sind wie eine Zitrone ausgequetscht worden", sagt Witali Melschenkow, Stahlarbeiter und Vater von vier Kindern. Viele tausend Arbeiter und ihre Familien sind in einer schier aussichtlosen Lage.

Wie zum Beispiel in Florida. Dort haben die "Recovery-Men", private Zwangsvollstrecker gerade Hochkonjunktur. "Ich zittere immer noch, es macht mir immer wieder Angst", sagt Richard, nachdem er eine schwere Harley direkt vor dem Haus eines säumigen Schuldners geknackt und beschlagnahmt hat. Solche heiklen Missionen häufen sich, Richards Geschäft boomt.

Es ist ein Beispiel von vielen, denn die anfangs abstrakten Nachrichten aus der Zahlenwelt der Finanz- und Wirtschaftsnachrichten wirken sich jetzt immer stärker auf den Alltag aus. Die Zahl der Arbeitslosen steigt weltweit rasant, ebenso wie Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen.

Vor Singapur liegen ungezählte Container Schiffe samt "internierter" Besatzung leer, vergessen von den Eignern, vor Anker.

Den Besatzungen wird keine Heuer gezahlt, Strom, Gas, Wasser, Nahrungslieferungen für die Schiffe werden, mangels monetärer Masse, verantworungslos "abgestellt, unterbrochen".

Landgang wird den "klaustophob gewordenen" Besatzungen wg. fehlender Pässe seit Monaten vom Stat Singapur verweigert.

Immer wieder wird als Begründung für diese persönlichen nicht verschuldeten Miseren lapidar die Weltwirtschaftskrise angeführt.

Schreit das nicht nach Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gegen die G 8 bis G 20 Staaten, wegen kriminellen Organisationsverschuldens samt Unterlassener Hilfeleistung?, gegen staatliche Strukturen, Amtsträger/innen vor Ort, weil die nicht vor dem Internationalen Strafgerichtshof in den Haag Klage führen?

JP

s. a.: dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,7605035,00.html

00:03 20.07.2009
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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