Offenbarung der Arbeit oder durch Arbeit ins Welt- Gebet?

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Offenbarung der Arbeit

Gott hat das Universum in sieben Tagen wohl vollbracht, Wasser den anderen Elementen, Erde, Luft, Strömungen, Wind geschieden, getrennt im freien Lauf neu zugedacht. Da besann Gott sich auf einen achten Tag.

Gott erkannte diesen achten Tag als den der Arbeit, der geistig in allen anderen sieben Tagen steckt.

Das Produkt des Universums schien ihm gelungen, nun sollte dieses durch sechs Tage Arbeit in der Woche gedanklich still, dann sonntags laut nicht nur in Gebeten Lob gepriesen, besprochen und besungen werden.

Sängerinnen sollten sein Mensch, Adam Eva und eins, zwei, drei, vier oder mehr Kinder, Tiere, Pflanzen in der Vielfalt Art, Zahl und Größe verbreitet weit und breit und den Elementen im Frieden zugetan.

Auf Erden solltenGebete nur nach den Eingebungen des Gesanges Stimmen Herrlichkeit und Fraulichkeit erklingen.

Arbeit an sich sollte es nicht mehr wie im Paradiese geben, außer daß diese zu neuem und altem Gesang und Gebeten verhülfe. Arbeit wollte Gott als das kleinere Übel, die geringere Anstrengung verstanden wissen, um eine Wahrnehmung unter Menschen, Tieren, Pflanzen, Elementen nachhaltig zu verbreiten, daß es im Universum und auf Erden an sich keinen Begriff von Arbeit gibt, daß Arbeit nur ein Weg zu Begriffen des Glaubens ist.

So in wachsender Zahl Begriffe von Gebet, Gesang, Gelehrsamkeit Wißbegier, Unterweisung und Belehrung durch Geselligkeit .

Als Startschuß zu diesen Begriffen allen versandte Gott einen gewagten Griff auf die Ewigkeit, Gott ersann die der Zeit, Tag, Woche, Monat, Jahr, Nacht, Morgen, Mittag, Abend, Frühling, Sommer, Herbst und Winter Ebbe Flut.

Damit den Menschen, Tieren, Pflanzen, Elementen sich ein Begriff der Zeit ganz geheuer ins Gedächtnis prägend sprang, rief Gott diese zuerst ständig unregelmäßig wie in der Strenge Angstgedränge Stau minütlich, dann zunehmend angstfreier bis gemütlich regelmäßig zu der Gedanken Alltag, Gebet und Gesang

Irgendwann ließ Gott den Menschen das Geld erfinden, damit sich nachgebliebeneFormen von Begriffen der Arbeit, Treibgas im zurückgebliebenen Paradies verflüchtigen und dort naturbelassen selber abbauen.

In denvorbestimmten Räumen Gottes, Tempeln, Kirchen, Synagogen, Moscheen u.a., Stätten wie Klösternund im Freien unter dem Firmament des Himmels, sollte den Menschen, Tieren, Pflanzen, Elementen eine Topographie, ein Navigationssystemihres Glaubens erwachsen durch alltägliche Übung in Gesang, Gebet, Stille, selbstgesprochenes Wort und Gespräch.

Der Begriff Arbeit war und ist diesen Räumen fremd, außer er verhilft zu diesen. Das Produkt jeder Arbeit war und ist hier niemals Maßstab,

Maßstab ist der Pfad, ist der Weg, der durch den Urwald der Gedanken, Gefühle, Niederungen wie Höhen, der in jeder Arbeit wie der Teufel sichim Detail räkelt, reckt und streckt .

Irgendwann war die Arbeitsteilung geboren, nichtum der Effizienz der Herstellung von Produkten willen, sondern als Weg des Ein- und Ausgangs in die Topographie des persönlichen Glaubens über ein religiös "geeichtes" Navigationssystem zu gelangen und in Bild, Sprache, Kultur, Kunst, Tanz, Gesang Zeugnis abzulegen.

Nicht um Produktbindung zu manifestieren war die Arbeitsteilung gepflegt und immer wieder neu erfunden, sondern um die Bindung an die Bilder der Topographie des eigenen Glaubens mit der Aussicht auf vorübergehenden jährlichen Urlaub von diesem, dank guter Gedächtnis Glaubens Prägung ins gelingen zu verbringen.

Die Routen der Gedanken und Gefühle Pfade dieser Arbeit waren keine Laufbänder zur produktivitätssteigernden Herstellung bestimmter Produkte, sondern zur ausgefeilten Bedacht der Ein- und Ausgänge der Wege der Wahrnehmung der Topographie des Glaubens und deren Zeugnisablegung.

Produkte waren eher ein gedanklich gefühlter Beifang, des Zufalls Gedankenstrang, ohne weiteren als des alltäglichen Belang.

So ward auch das Lesen und Schreiben nicht erfunden,um die Welten Zeit mit Lohnarbeit zu vertun, sondern um sich gezielt bestimmten Anstrengungen zu unterziehen, die nie dagewesene Bilder von der Topographie des Glaubens erhellend zu erkunden.

Bilder des Irrtums, der bösen Taten waren den der wahren und guten im Glauben gleich unddeshalb besonders unterschieden wichtigauf den Wegen der Beleuchtung des persönlichen Werde- und Fortgangs.

Arbeit war und ist so niemals ein Begriff zur Herstellung von Produkten und Dienstleistung, sondern das Bereden und Beschweigen der Arbeit als Weg in die Himmel und Höllen des eigenen Glaubens und Unglaubens oder deren Neutralität.

Wer da die Aufnahme von Arbeit und ihrer Teilung verweigert, macht die Menschen, Tiere, Pflanzen, Elementenicht arbeitslos, sondern versiegelt und verrammelt die Ein- und Ausgänge zu bestimmten Pfaden und Wegen des persönlichen Glaubens Topographie Gottes und wildert der Gedanken, Gefühle bestehenden offenen Glaubens wissentlich in den der geheimen, beschwiegenen des Terrors Aberglaubens aus.

Als der Arbeit Gebot gilt so, nicht die Arbeit zu suchen, die sofort gelingt und erprobt, sondern jene. die unter Anstrengung trotzdem durchaus mißlingt mit dem Ziel über dieses Mißlingen Irrtümer verheißungsvoll zu beichten , berichtend Zeugnis abzulegen für alle anderen und alle andere Zeit..

Sich neuen Anstrengungen ähnlicher Art zu unterziehend, angeregt druckreif "Fehlen, Irren, Mangel, Handicap"zu kommunizieren, darin allein liege der Arbeit Zweck.

Dieser Begriff der Arbeit tat und tut in Freiheit Not, um Menschen, Tieren, Pflanzen, Elementen die Säulen in ihrer Wahrnehmung zu schützen und zu stützen, daß im Universum, voran auf Erden, Wasser, Erde. Luft und Feuer geteilt unterschieden heilend sind und werden.

Angesichts unseres ausgewilderten Begriffs von Arbeit, darf es uns nicht Wunder nehmen, daß der Vorstellung vom " Internationalen Terrorismus" diese Unterscheidungen gleich sind, wie das Leben so der Tod!?, wie des Lebens Zeit und des Todes Ewigkeit!?

Karl Marx hat mit Engelszungen den Begriff von der Entfremdungder Arbeit achtlos vorgefunden und gedankenreich umdeutend erweitert undgepflegt.

Mit seinem Begriff von der Entfremdung suchte Marx den Menschen in allen Klassen "als Wert an sich" nahe zu bringen, wie es dieser Begriff Arbeit nie warund im Ergebnis, dem Zeugnis vor der eigenenLebenszeitbilanznie sein wird, es sei denn als Lebensroute von Arbeitswut und -sucht angetrieben.

Arbeit gilt auf den Wegen des Glaubens als heilende Geh- Seh- Hör- und Laufhilfe ohne Eile "Festina lente" ("Eile mit Weile" ),als direkterer Weg denn Raserei auf dem "natürlichen Rasen Acker " Gottes.

Wer also den Menschen. Tieren, Pflanzen, Elemente den Gebrauch dieser Geh- Seh- , Hör- und Laufhilfen verweigert, verweigert das Jagen, Fangen und Sammeln von göttlichen wie universalen Gedanken.

Der bedarf schon des himmlisch guten Rates Argument, auf daß er nicht erst in die Hölle seiner eigenen Gefühle fährt und dann verlassen und verloren einsam zu ewiger Asche verglüht verbrennt, als hätte es ihn anders nie gegeben.

Karl Marx hat uns so mit seinen Engelszungen vom angeblichen Glauben als

"Opium des Volkes"

erbaulich geistesakrobatisch gedanklich abgetrieben, ein anderes Opium verschrieben, das da heißt

"Lohnarbeit"

an des unternehmerischen Glaubens gesellschaftlichen Drangsal Drang und Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen zum Erbarmen!,

oder doch nicht Amen ohne Erbarmen!?

Eine Frage nur sei mir an dieser Stelle gewährt :

"Offenbarung der Arbeit oder durch Arbeit ins Welt- Gebet?"

JP


15:31 29.08.2010
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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