Peter Zudeick setzt PhoenixRunde unter Strom

Amtshaftung Wer mir mit seinem, nachhakend, argumentativ zupackenden Biss besonders gut in dieser Phoenix Runde gefallen hat, war Peter Zudeick, Journalist, Satiriker
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Peter Zudeick setzt Phoenix Runde als nachhaltiger Energiespender, argumentativ angreifend, unter Strom
Solange wir in Bund und Ländern durch Innenminister, Jusitizminister, weisungsgebundene Staatsanwaltschaften, Bundesanwaltschaften, Ermittelnde Behörden, gleich welcher oarteilichen Farbe, Begriffe wie Amtshaftung für administrativ und politisch Handelnde, ein Buch mit Sieben Siegeln bleibt, Rechnungshöfe nicht Fianzbehörden, Steuerfahndern, Staatsanwaltschaft gleichgestellt sind, gelichermaßen aufgedeckte Steuerhinterziehungen wie Verschwendung vo Steuergeldern bei grober Fahrlässigkeit zeitnah zu verfolgen, erweisen sich Großprojekte allerorten in Deutschland, wie Stuttgart21, die Hamburger Elbphilarmonie, das Bonner World Congress Center, der Berliner Großflughafen, als verführerisches Einfallstor für organisierte Korruption, Betrug, Amtsuntreue, die Projektkosten am Anfang ohne jede Plausibilität, Kleinrechnen, die Unterlassung von ordnungsgemäß bundesweit europaweiten Ausschreibungen von Projekten, ein sich künstlich in Amt & Würden Dumm- , Fedelbumstellen, eine hochgesichert straffreie Bank.

Auch die die eingeführt, eingeschliffen, eingefahren, abgefahrene Praxis, ausgerechnet bei Großprojekten, aus angeblichen Kosten- und Sparzwängen keinen haftenden Generaltunternehmer zu engagieren, sollte als erstes Alarmzeichen für Korruption auf dem langen Marsch durch staatliche, gewerkschaftliche, kirchliche, kommunale, verbandnahe Institutionen wahrgenommen sein.

Verträge von Großprojekten, denen es von Anfang an an Transparenz fehlt, weil diese womöglich im Kleingedruckten Vertragsklauseln unter dem Begriff vermeintlich kaufmännischer Gepflogenheiten bergen die von vornherein für die Projektausführenden Unternehmen Haftungsgrenzen, samt Sicherungspuffer von 15 % der Bausumme und mehr vorsehen, um diese 15 % der Bausumme nach Ausschreibung automatisch für den im Voraus bilanzierten Fall von Schadensersatzuforderungen des Bauherrn an das projekaustführende Unternehmen für dieses kostenneutral zu halten, auf das gesamte Kostenvolumen aufzuschlagen, sollten, sittenwidrig geltend, null & nichtig sein.

Rolf von Hohenhau (Bund der Steuerzahler Bayern) gab sich in der Sendung Phoenix am 27. 09. 2012, trotz der Tatsache,dass gegenwärtig 90 % von Experten begutachteter Großprojekte in Bund und Ländern Deutschlands mit erheblichen Mänge behaftet sind, die da sind, exorbitant kaum nachvollziehbare Kostensteigerung, aufgrund des Versagen von Aufsichts- und Projekt- Controlling Instanzen, kostentreibender Zeitverzug, zuverischtlich, weil Europa da in Vielem, was professionell standardiesert strafbewhrte Vorgaben für Projeksteuerung betreffe, weiter sei und Deutschland da in administrativ gesetzlichem Zugzwang stehe.

Dass Rolf von Hohenhau dann aber als Entscheider vom Bund der Steuerzahler in Bayern das Hohe Lied auf das Private Public Partnership (PPP) anzustimmen begann, weil es da von und nach München ein abgeschlossen, überaus gelungenes Autobahnprojket gebe, hat mich dann, ähnlich wie die anderen Gäste der Phoenix Runde, bass erstaunt.

Ausgerechnet Boris Palmer (Bündnis 90/Grüne und Oberbürgermeister Tübingen) plädierte in dieser Phoenix Sendung dafür, lieber eher alles so wie bisher zu belassen, von der Einführung einer Amtshaftung abzusehen, auch wenn es diese in anderen europäischen Ländern längst gebe, weil er als Oberbürgermeister von Tübingen mit einem Nettogehalt von 2.000.- € /Monat nicht für einen Stadthaushalt von 500 Millionen € haften könne.

Boris Palmer schlägt, hinter den Ohren, vom Scheitel bis zur Sohle grün, doch tatsächlich als Alternative vor. solche Misstände in Bund, Ländern, Kommunen lieber durch Abwahl von Amtsträgern, Landräten, Regierungen, repräsentativ, parteipolitisch zu lösen.

Wer mir mit seinem, nachhakend, argumentativ zupackenden Biss besonders gut in dieser Phoenix Runde gefallen hat, war Peter Zudeick, Journalist, Satiriker beim NDR, Radio Bremen.

Dabei hervorzheben ist, dass Peter Zudeick die ganze Diskussion dermaßen unter Strom zu versetzen vermochte, bis deren Betriebstemperatur erreicht war, hart am Thema entlang, bis zum Ende aufschlussreich durchhielt.

JP

http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/verplempern_die_unser_geld_%E2%80%93_politik_und_grossprojekte/526900?datum=2012-09-28

Verplempern die unser Geld? – Politik und Großprojekte

Alexander Kähler diskutiert in der PHOENIX RUNDE mit:

- Rolf von Hohenhau (Bund der Steuerzahler Bayern

)- Boris Palmer (Bündnis 90/Grüne und Oberbürgermeister Tübingen)

- Lisa Inhoffen (General-Anzeiger Bonn)

- Peter Zudeick (Journalist)Übersetzer

02:44 28.09.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare 7