RAF Ziel, nie rechtskräftig verurteilt sein

Peter-Jürgen Book sagt im Spiegel Interview 35/2017 im Landserjargon "Es ist Scheiße, ein Mörder zu sein", so als wäre nun mit Helmut Schmidt alles gesagt "Krieg ist Scheiße"
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Deutsch-Deutsche RAF-Komplex 1970-1998

RAF Ziel, nie rechtskräftig verurteilt zu sein?, nur darin sowohl Adolf Hitler als auch den Islamisten, Selbsmordattentätern*nnen wesensgleich?

Die RAF--Mitglieder Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Andreas Baader, Jan-Carl Raspe haben sich durch Suizid einem Berufungsprozess nach ergangenem ersten Urteil 1977 in Stuttgart- Stammheim einem rechtskräftigen Urteil entzogen. Gegen Tote wird in Deutschland posthum kein Prozess geführt, noch werden weiterführende Ermittlungen veranlasst. - s. FDP- Spendenbertrugsfall 2002 und Jürgen Möllemanns mit Vorsatz verursacht tödlicher Absturz mit einem ungeöffneten Fallschirm -

War das das Ziel der 1970 von Horst Mahler, später NPD-Mitglied, bekennender Reichsbürger, Identärer, Ulrike Meinhof, Konkret Kolumnistin, Mitglied der seit 1956 illegalen KPD, als "Querfront" gegründeten Rote Armee Fraktion (RAF), wie der Führer, in Personalunion Rechspräsident und Reichskanzler Adolf Hitler, niemals wg. Kriegsverbeechen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, rechtskräftig verurteilt zu sein,?

Das alles und noch mehr entgegen allen anderslautend eigenen Verlautbarungen, nicht Strategie des Aufstandes, Anleitung zum Terror in Westeuropa, wie es Der Spiegel Ausgabe 35/2017-24 mit seiner Titelgeschichte nahelegt

"40 Jahre deutscher Herbst" , "Du sollst nciht töten"

"Es ist Scheiße, ein Mörder zu sein"

Der einstige RAF-Mann Peter-Jürgen Book über Terror damals und heute, sondern wollte und sollte die RAF Sand im Getriebe einer neuen Ost-Westentspannungspolitik mitten im Kalten Krieg sein seit der Inauguration des US-Präsidenten Richard Nixon am 20. Januar 1969 zur Aufrechterhaltung des Status Quo- Ante mit allen Optionen auf dem Tisch?

Wenn ja, ist das der RAF gelungen, nämlich durch Angriffe auf US-Army Einrichtungen, der NATO in Westdeutschalnd, versuchten Attentaten auf die US-Generäle Alexander Haig; Frederick Kroesen in Westeuropa, der Bundesregierung gegenüber der US-Administration, dem Pentagon, schlagende Argumente bügerkriegsähnlicher Zustände daheim mit einer RAF-Sympathisantenszene an die Hand zu geben, nicht Kriegspartei in Vientam sein zu können, auch wenn sie es wollte, wie es dem Pentagon seit der US-Präsidenschaft Lyndon B. Johnsons 1963-1968 vorschwebte.

Dazu passt, dass die RAF niemals Spitzenpersonal der Bundesregierung angriff, als Geisel nahm, sondern Spitzenvertreter der Wirtschaft, Finanzen, neben der Juresprudenz, im Visier hatte, weil die die Entspannungspolitik entweder forcieren oder sonst wie nutzen wollten, weil seit dem Rücktritt Willy Brandts vom Kanzleramt am 6. Mai 1974 mit dem neuen Bundeskanzler Helmut Schmidt der bisherigen Entspannungspolitik ganz entsprechend dem Verlangen und Befürfnis der DDR-Nomenklatur unter Führung Erich Honeckers nach der Aufrechterhaltung des Status Quo ein Gegenwind blies

- Abgesehen von dem "Ausrutscher" der Bewegung 2. Juni, den CDU-Spitzenkandidaten Peter Lorenz mitten im Westberliner Wahlkampf 1975 zum Abgeordnetenhaus als Geisel nahmen, nach Verhandlungen mit Emissären der Bundesregierung Helmut Schmidt/Hans-Dietrich Genscher//Werner Maihofer freiließen, während inhaftierte Mitglieder in Begleitung des ehemalig Regierenden Bürgermeister Heinrich Albertz nach Aden ausgeflogen wurden. Nur das iin Westberlin inhaftiert bereits verurteilte RAF-Mitglied Horst Mahler verweigerte sich seiner Freipressung für den Flug nach Aden -

Wenn der Terrorismusforscher, Kriminalsoziologe Professor Fritz Sack *1931, vor vierzig Jahren an einer namhaften Studie zur RAF beteiligt, im aktuellen Spiegel zitiert wird, er würde den Begriff Krieg u im Zusammenhang mit Terrorismus, mit der RAF nicht verwenden, an die Vorgeschichte der RAF erinnert, die unterbliebene Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus 1933- 1945, die Wiederbwaffnung mit Gründung der Bundeswehr als Parlamentsarmee mit "Innerer Führung 1956 nach dem Konzept General Graf Baudissin, die Ostermärsche zur friedlichen Nutzung der Kernergie ab 1958, die Notstandsgesetze 1967, die Ökopax Anti-AKW-Bewegung mit Beginn der siebziger Jahre, die heute fortschreitende Ungleichheit zwischen dem Westen und den anderen Gesellschaften innerhalb einer asymmetrisch aufgestellten Weltwirtschaft, der Klimawandel durch das staatlich subventionierte Festhalten an der Carbonindustrie, Kohle, Öl, Gas, Raubbau weltweiter Ressourcen, Abbau von Uran, seltener Erden, was alles eskalierend den Nährboden für alle Arten, aktuell den islamistischen Terror bilde, so hat das Gewicht

Andererseits hat der Nationalsouzialismus selber eine Vorgeschichte, die unabdingliche Militanz, den deutschen Militarismus aus Herrenmensch-Zeiten deutscher Kolonialherrschaft in Afrika, Fernost, Ozeanien, Völkermord an den Hereros, Hamas in Ost- Südwest Afrika 1905-1911, asymmetrische Niederschlagung des Boxeraufstandes in China durch eingeschifft kaiserlich-deutsche, englische, französische Truppen, im Ersten Weltkrieg zu Lande, zu Wasser, in der Luft, auf den Schlachtfeldern an der West- und Ostfront, im Nahen, Mitteren Osten, Balkan. Stellungskriegen mit Materailschlachten, Dauer-Artilleriefeuer und Gasgranatenbeschuss auf Schützengräben von Millionen Söhnen des Krieges, entgegen Haager Landriegsordnung, Rekrutierung von Millionen Zivilisten zur Zwangsarbeit in Flandern, Oberost Ukraine, im Baltikum.

Sollte es da nicht, neben anderem. mit Fritz Sack, dem Psychoanlytiker Lorenz Böllinger, Sebastian Winter von der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie, alle im Spiegel 35/2017-10 "Strategie des Aufstandes" zitiert, auch Gegenstand wissenschatlicher Untersuchung sein, wieweit die Geschichte deutscher, europäischer Militanz für die RAF nicht prägender war, als das auseiandersetzende Nacherleben Wollen nationalsozialistischen Alltags ihrer Eltern, Gechwister, Angehörigen, außer es bricht gegenwärtig in Familie, Schule, Ausbildung, Universität, Bundeswehr, Zivildienst, Gwerkschaften, Kirchen , Parteien, Sport, Medien greifbar hervor?

Warum wollte die Rote Armee Fraktion (RAF) die gesellschaftlichen Verhältnisse bombend, schießend, mit Banküberfällen, räuberischer Geiselnahme und Erpressung im Stil von "Bonni & Clyde" enthemmt als "revolutionär" blutiges Spektakel zum Tanzen bringen?, weil die,Akteure*nnen Ulrike Meinhof, Horst Mahler, Gudrun Ensslin, Andreas Baader, Jan-Carl Raspe, Holger Meins, neben dem eingefrorenen Krieg in der eigenen Seele, ihrer inneren Militanz folgend , den Kalten Krieg von seinem Packeis hin zur Option neuer Militanz, militärischer Interventionen unter der "Käseglocke" gegenseitig atomarer Abschreckung der Blöcke Ost und West nach innen und außen befreien wollte?

"Wer nicht rebelliert, lebt verkehrt, verpasst in Schockstarre des Kalten Krieges den militanten Zug der Zeit auf seinem Weg in die Ewigkeit"?

Peter-Jürgen Book, *1951, Sohn eines Berufssoldaten der Deutschen Wehrmacht, mit 17 ins Heim für "Schwererziehbare" und dessen "Schwarze Pädagogik" voller militärischem Drill und Drangsal abgeschoben wurde durch Heimbesuche Ulrike Meinhofs, Gudrun Ensslin, Andreas Baader im Rahmem einer TV-Doku- Film-Produktion "Bambule" über den administrativ-staatlich-kirchlichen Heim- und Erziehumgskomplex mit diesen als künftige Ziehväter , -mütter bekannt und vertraut.

Welche Militanz heute noch der Seele Peter-Jürgen Books innewohnt, offenbart sein Veteranengesang im Landserjargon von Berufssoldaten der Deutschen Wehrmacht im irdischen Angang, vielleicht wie einst sein Vater, so als erübrige sich alles weitere, so als wäre damit mit dem Oberleutnant und Motivationstrainer der Deutschen Wehrmacht dem Altkanzler Helmut Schmidt alles gesagt "Krieg ist Scheiße"

""Es ist Scheiße, ein Mörder zu sein"

Warum wollten die RAF-Mitglieder*nnen nicht wirklich politische Häftlinge sein, sondern Häftlinge im Kriegsgefangenen Status?

Wollten sie wie ihre Väter, Mütter, jeder historischen Beurteilung nach Recht und Gesetz im juristisch strafrechtlichen Sinne enthoben sein, und sei es durch Suizid, weil sie sich durch Selbstermächtigung vor der Geschichte wie die Islamisten als Befehlsempfänger*nnen einer "Höheren Macht" empfanden?

Es ist nach dem Selbstmord der inhaftierten RAF-Mitlgieder in Stuttgart-Stammheim am 15. Oktober 1977 wieder wie am 30. April 1945.

Der Führer Adolf Hitler hat sich und seine Gattin Eva Braun durch Suizid dem Urteil vor der Geschichte und den Tribunalen der Völkergemeinschaft entzogen. Davor das Deutsche Volk testamentarisch als seiner "unwürdig" enterbt.

Hitlers fanatische Anhänger*nnen folgen ihm entweder in den Tod durch Suizid in der Gruppe, einzeln oder kämpften auf verlorenem Posten, , von Verlusterleben gepeinigt, posttraumatisch belastet, zutiefst gekränkt, wütend auf den Tod des Führers, die Faust in der Hosentasche, als Wehrwolf,*in, wie Peter-Jürgen Book, sein Gefühl hervorhebt nach dem Tod seiner Ziehväter , -mütter im Justizkomplex Stuttgaet-Stammheim.

Book verspürt nach eigenen Worten dabei durchaus Zweifel, bis er 1980 wie zuvor Bommi Baumann aussteigt, kämpft aber bis dahin eben doch drei lange Jahre unvermindert weiter im Gefühl von den "Stammheimern*nnen" mit dem 1977er Kommando "Big-Raushole" und deren angekündigter Selbsttötung beim Scheitern erpresst, gedemüigt,von seinen Zeihvätern, -müttern enterbt, mit Unzulänglichkeitsgefühlen allein zurückgelassen zu sein.

. 1981 wurde Book in Hamburg verhaftet, zu "lebenslänglich" verurteilt,1998 von Bundespräsident Roman Herzog begnadigt. Er habe, anders als Verena Becker, nicht mit dem Verfassungsschutz kooperieren wollen. sagt Book im Interview., Spiegel 35/2017-27. -

Dass die RAF dem als Geisel genommen Arbeitgeberpräsidenten, vormaligen Daimler Konzern Top-Manager, Hanns-Martin Schleyer im "Volksgefängnis" im deutschen Herbst 1977 seine NS-Vergangenheit in Prag vorhielt, war eine zu erwartende Pflichtübung, dass diese RAF- Ateuere*nnen aber kein Wort verlieren über die proaktive Verstrickung bundesdeutscher Wirtschaft, voran Daimler, VW, Siemens, ohne Einrede der Bundesregierung, entgegen der Embargopolitik der USA seit Jimmy Carter US-Präsident ist, Great Britian, bei der Förderung, Aufrrüstung und Stabilisierung der Apartheid in Südafrika, der Militärjunta in Chile unter General Augusto Pinochet (1973-1989) , Argentinien unter General Rafael Jorges Videla (1976-1983), Folter und Mord an Daimler Betriebsräten. der bundesdeutschen Studentin Elisabeth Käsemann in Buenos Aires nicht durch ein Video mit Schleyer Richtung Kanzleramt anklagten, öffentlich machten, gibt Rätsel auf, oder anders gesagt, spricht Bände.

Schlummerte unter dem Packeis des Kalten Krieges die glühenden Lava des Zweiten Weltkrieges unentschieden in den Reihen der RAF lauernd auf den nächsten großen Tigersprung. die alte deutsche, europäische Militanz der Väter und Mütter seit 1914 nacheilend mit neuem Elan zu "segnen"?.

Denn unter dem Pflasterstein lag nicht der Strand als Bauerwartungsland einer neuen Gesellschaft, wie Daniel Cohn Bendit nach dem gescheiterten Pariser und Prager Frühling 1968 im Exiil im Frankfurt/Main Szene Magazin „PflasterStrand“ 1976-1990 als "Großem Basar" vierzehntägig frohlockte, sondern das von Bomben verschüttete Packeis des glühend heiß eingefrorenen Zweiten Weltkrieges und der abendländisch-morgenländisch schlafwandlerischen Urkatastophe 1914- 1918.

- Daniel-Cohn Bendit *1944, Joschla Fischer *1948 u. a. der Frankfurt/Main Hausbesetzer Szene, Hasch umherschweifender Rebellen organisierten für das Mitglied der Revolutionären Zellen (RZ) Hans-Joachim Klein *1947, der 1975 mit dem Terroristen Carlos aus Argentinien u. a. die Geiselnahme der OPEC-Minister in Wien militant erzwang und verletzt wurde, dessen jahrelange Versorgung, untergetaucht in einem "Schlupfloch" unter anderer Identität im französischen Exil, bis er ausgerechnet 1998 mit Beginn der rotgrünen Koalition Gerhard Schröder/Joschka Fischer vom BKA enttarnt und mithilfe französischer Gendarmen ohne Widerstand verhaftet wurde. -

Wie jeder Komplex so wird auch der deutsch-deutsche RAF-Komplex von gegenläufigen Strömungen bestimmt, die sich einander von ursprünglichen Bestrebungen, Tendenzen ausschließen und doch zugleich in dieselbe Richtung nach vorne in unübersichtliches Gelände, über unerschlossene Gerölllandschaften, zwischenzeitlich als "Querfront" gemeinsam nach "Neuland" streben.

Mit Beginn der sozialliberalen Koalition im Herbst 1969 in Westdeutschland mit dreizehn Monaten Abstand zum gescheiterten Pariser und Prager Frühling Mai bis August 1968 war das Totenglöckchen der "Ulbricht Doktrin" eingeläutet.

Der Generalsekretär der SED und DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht (1893-1973) hatte aus Konsequenz der Niederschlagung des Prager Frühlings 1068 durch die Warschauer Vertragsstaaten der DDR eine neue Verfassung verordnet und durch die Volkskammer und Nationale Front ein Staatsvolk der DDR proklamieren lassen, wodurch jeder Ansatz eines Strebens zur deutschen Einheit abgeschworen wurde.

Walter Ulrbicht, im Jahr 1968 gegenüber dem CSSR Botschafter in Ostberlin

„Jetzt liefern Sie das Material für den psychologischen Krieg des Imperialismus gegen den Sozialismus. Jeden Tag bekommt die Weltpresse von Ihnen Material für den Kampf gegen das sozialistische Weltsystem. Während […] in Westdeutschland die Jugendlichen mutig auftreten, vom Imperialismus geschlagen und getötet werden, liefern Sie Material über den 'Terror der Kommunisten'. […] Das ist zuviel, das ist schlimmer als zu Zeiten Chruschtschows.[26]“

Ulbricht fürchtet nicht die Entspannungspolitik an sich, sondern die Auseinandersetzung mit der Kritik am Stalinismus als Folge der Entspannungspolitik, des Prager Frühlings. Sein historisches Ticket hatte ihm Josef Stalin persönlich für die "Gruppe Ulbricht" 1945 ausgehändigt und kein anderer. Was sollte mit ihm, mit der SED werden, wenn Stalin als Monument und Leitstern des Ko,,imos,is vom Sockel der Geschichte gestürzt wird. Das war seine Sorge

Ulbricht-Doktrin.
Die DDR-Führung vertrat mit Walter Ulbricht den Standpunkt, dass es normale diplomatische Beziehungen zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland nur geben könne, wenn beide Staaten die volle Souveränität des jeweils anderen Staates anerkannten.

Dies stand im krassen Gegensatz zur bundesdeutschen Walter Hallstein-Doktrin, der zufolge die Bundesrepublik die Kontakte zu einem Staat abbricht, der die DDR anerkennt.

Da nun aber die sowjetischen u. a. sozialistische Bruderländer an der Entwicklung besserer Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland lag, spricht Einiges dafür, dass Ulbricht mit Blick auf Westberlin und den anderen deutschen Staat, seinen Untergrund mit der illegalen KPD, eine Doppelstrategie fuhr. Darin womöglich mit relevanten Teilen der Bundesregierung aus ähnlichen u. a. Gründen und spätestens seit Beginn der sozialliberalen Koalition 1969 über den seit vor 1949 bestehenden Interzonenhandel zum gegenseitigen Vorteil einig und weiltgehend über Backchannels ins Benehmen versetzt.

Walter Ulbricht mochte auf Erfahrungen einer Querfront aus KPD, NSDAP als Berliner KPD-Chef beim wilden Verkehrsarbeiterstreik 1932 in der Reichshauptstadt kurz vor den Reichstagswahlen zurückgreifen, wenn es dem Ziel offener Destruktion, Obstruktuin gesellsellschaftlicher Verhältnisse im konkreten Fall diente.

jetzt 1969 mit Beginn der sozialliberalen Koalition in Westdeutschland konnte Destruktion, Obstruktion nicht offen, nur verdeckt geschehen.

Boten sich da nicht alte Kontakte zu Mitgliederm der illegalen KPD in Westdeutschland an, wie die junge Ulrike Meinhof einerseits mit belastabbaren Verbindungen zu Persönlichkeiten im DDR-SED zentrakomitee und anderseits der eher rechts verortet nach links wirksam junge Wirtschaftsanwalt Horst Mahler mit eigener Kanzlei in Westberlin, einen bewaffneten Arm der Westgruppe die Rote Armee auf DDR- Boden, mit der Rote Armee Fraktion (RAF) als Stachel im Fleisch im Rhein&Ruhr Kapitalismus im anderen deutschen Staates als geheime Kommandosache zu fördern?

Ziel, die faschistischen Polizeistaat Strukturen aus der NS-Zeit soweit in Westdeutschland durch Anschläge herauszukitzeln, wie in Griechenland seit 1967, dass der andere deutsche Staat weiter als Gefahrenquelle internationalen und nationalen Friedens gelten konnte, weitgehend als Motor für Veränderung, Wandel der Systeme durch Annäherung, Politik der kleinen Schritte ausfiel, ohne selber als treibende Kraft in Erscheinung zu treten.

Das ganze durfte selbstverständlich nicht als geheime Kommendosache des MfS, noch der illgelaen KPD erkennbar sein.

`So oder ähnlich oder auch ganz anders geschah es denn ja auch. Die RAF wurde um den Obertschulabbrecher, Kleinkriminellen, Autoknacker, Dandy, Andreas Baader *1943, und dessen Freundin die Sozioogie Studentin Gudrun Ensslin *1942 herum dem "Bonni&Clyde" Stil gschuldet, cooler Revoluzzer Touch und Lebensgefühl der 68er Nachriegsgeneration hüben und drüben folgend, durch Ulrike Meinhof *1934, Horst Mahler *1936 als ältere "Geschwister" 1970 in Mahlers Kanzlei in Westberlin gegründet.

War nun der Geist unabdinglicher Militanz in Westberlin, Westdeutschland wie von "unsichtbarer Hand" oder der Hand Walter Ulbrichts "Niemand will eine Mauer errichten..." und williger Helfer in Bonn als deutsch-deutscher RAF-Komplex aus der Flasche, studentische. soziale Protestbewegung durch ausbrehcende Militanz der RAF und Polizei gegeneinander aufzubringen, in alle Winde zu zerstreuen?

Auffällig ist, dass ausgerechnet kurz nach der "Ulbricht Ära", paralell zu den Verhandlungen des deutsch-deutschen Grundlagenvertrage Mai bis Juni 1972, der Kern der RAF, Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Holger Meins, Ulricke Meinhof, Jan-Carl Raspe nach einer Reihe ihrer Anschläge, Banküberfälle mit einem Mal zügig gestellt und verhaftet werden konnten..

Ulrike Meinhof wurde nahe Brermen von einem Lehrer, angeblich als RAF-Sympathisanten und Helfer gelistet, auf der Suche nach einer vorübergehenden Unterkunft an die Polizei veraten. Es war als würden die RAF-Mitglieder der Ersten Stunde nach Abblasen des "Geheimkommandos" vor dem deutsch-deutschen Hintergrund einfach von "Unbekann" an höheren Stellen hüben und drüben fallen gelasssen, verladen, eingesammelt."Aus die Maus".

- Die USA haben im Rahmen der "Strategie der Spannung", vor ihnen die Briten, Franzosen, Russen im Nahen, Mittleren Osten im Ersten Weltkrieg (s. englisch-französisch- zaristisches Syke- Picot Abkommen 1916 ), ein ähnliches "Spiel" getrieben, erst Al Quaida, die Mudschaheddin, Taliban in Afghanistan gegen die dortige UdSSR Besatzungsmacht ab 1979 durch die CIA in geheimer Kommandosache an Waffensystemen trainiert, mit Boden-Luft Abwehrraketen hochgerüstet, um sie dann anch Abzug der Roten Armee 1989 fallenzulassen. -

- Um das Jahr 1980 tauchten 11 RAF-Mitglieder, durch Hilfe des MfS, wenn nicht sogar westdeutscher Dienste, mit neuer Identität in der DDR Gesellschaft unter, führten mehr oder weniger ein normales Leben, machten Berufsusbildungen, Inge Viett, vormals Mitglied 2.Juni-Bewegung wurde Erzieherin, andere studierten, gründeten wie Susanne Albrecht eine Famile und wurden 1992 nach der Wende 1989, der deutschen Einheit 1990, enttarnt und verhaftet.

Susanne Albrecht war 1977 Loclvogel und Türöffner der RAF zu ihrem Patenonkel Jürgen Ponto, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, um diesen als Geisel zu nehmen. Was, angesichts dessen heftigen Widerstandes, misslang, Brigitte Mohnhaupt, Christian Klar ihn erschossen.

- Dresdner Bank einstmals Hausbank der SS, die bei der Arisierung jüdischer Unternehmen der SS u. a. arischen Firmen zu Diensten war, regen Handel mit dem Vermögen enteignet deportierter Juden aus dem deutschbesetzten Europa zu ihren und asymetrischen Vorteil der SS und Dritter rieb, deren Versicherungspolicen, wenn nicht aus eigenem Antrieb, so auf Regierungsverlangen, für null und nichtig erklärt, umauffindbar entsorgte -

Als im deutschen Herbst 1977 die von einem PLO Kommando entführte Lufthansa Maschine Landshut Boeing 727 mit 180 Geiseln an Bord auf dem Anflug nach Aden war, wusste der westdeutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher (1927-2016) , bestens deutsch-deutsch gebrieft, was zu tun war, die Landung dort zu verhindern.

Genscher ief in voller Kenntis der guten Beziehung der DDR zum Jemen mitternächtlich den DDR-Außenminister Oskar Fischer *1923 an und veranlasste diesen, entgegen vorheriger Vereinbarumgen der DDR mit dem Jemen, die Landshut zwar landen zu lassen, aber aufgetankt wieder zum Start mit unbekanntem Ziel zu zwingen.

Welche Gegenleistung die damalige Bundesregierung bereit war Richtung DDR dafür zu entrichten,ist damals aus verständlichen Gründen, dann allerdings bis heute nie Gegenstand von Erörterungen gewesen. Das ist bis heute nach vierzig Jahren noch immer ein Geheimnis. Vielleicht, weil die Freigabe historischer Geheimakten für die wissenschaftliche Erforschung, entgegen allgemeiner Praxis von 30 Jahren, zum deutsch-deutschen RAF-Komplex immer noch nicht aufgehoben ist, oder, weil Akten vernichtet wurden, oder, weil es auf Regierungsebene mit ihrer von Fall zu Fall "Nonpaper-Praxis" niemals Schriftliches zum deutsch-deutschen RAF-Komplex gab?

Am 3. Mai 1971 erklärte Walter Ulbricht, der als einziger im Politbüro nioch persönlich Lenin die Hand geschüttelt hatte, nach monatelangem Vorlauf zu seinen Lasten gegenüber dem Zentralkomitee der SED „aus gesundheitlichen Gründen“ seinen Rücktritt von fast allen seinen Ämtern, außer dem des einflusslosen Amt des Staatsratsvorsitzenden.

Der damals 58-jährige Erich Honecker wurde zu Ulbichts Nachfolger nominiert. Honecker wurde auf dem VIII. Parteitag der SED (15. bis zum 19. Juni 1971 in Ost-Berlin) zum Ersten Sekretär des ZK gewählt.

Der seit 1972 nach der Ära Walter Ulbricht verhandelte, dann von den Regierungen unterzeichnete Grundlagenvertrag zwischen den beiden deutschen Staaten wurde von Mai bis Juni 1973 vom Zentralkomitee, der Volkskammer der DDR und dem Deutschen Bundestag in Westdeutschland ratifiziert,

Günter Gaus, bis dahin Spiegel Chefredakteur, wurde Erster Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR in Ostberlin Chausseestraßen. Er war in seiner Funktion, man beachte die Feinheit, im Range eines Staatssekretärs nicht, wie Botschafter*nnen dem Außenamt, sondern dem Kanzleramt zugeordnet.

Ulbricht starb am 1. August 1973 im Gästehaus der Regierung der DDR am Döllnsee, während der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten. Die Eröffnung der Weltfestspiele fand im ehemaligen „Walter-Ulbricht-Stadion“ in Ost-Berlin statt, das wenige Tage zuvor in „Stadion der Weltjugend“ umbenannt worden war.
( Quelle: wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Ulbricht#Au.C3.9Fenpolitische_Positionen )

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/raf-diskutierte-im-herbst-1977-moegliche-entfuehrung-von-helmut-schmidt-a-1164522.html

Deutscher Herbst RAF diskutierte Entführung von Helmut Schmidt

https://magazin.spiegel.de/SP/2017/35/152810661/?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage
Ge­walt
Strategie des Aufstands

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundlagenvertrag
Grundlagenvertrag

00:21 01.09.2017
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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