Rating Agenturen, die Nine Eleven nützlichen "Krisen.org" Idioten?

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Wurden Rating Agenturen Standard & Poor`s, Moody, Fitch nach Nine Eleven als "www.krisen.org" gebraucht?

Früher wurden sogenannte Weltpartei Agenturen, wie die KPdSU. die NSDAP gegründet, heute werden Rating Agenturen gegründet, die Werte der Staaten, Länder, Völker der Welt, verdunkelt ins Nebulöse von ideologischen Unschärfen, nicht nur zu deuten, sondern globalwirtschaftlich finanzpolitisch zu kommandieren?

"Ohne die Regierungen, ohne die Zentralbanken, ohne politischen Segen in allen Formen hätten die Privatmeinungen einer Handvoll Finanzdienstleister niemals das Gewicht erlangen können, das sie heute haben. Die Europäische Zentralbank (EZB) pocht auf ihre Unabhängigkeit, hat aber 2005 die Einstufung durch die großen Drei offiziell zum alles entscheidenden Kriterium für Staatsanleihen erhoben. Jetzt rudern die EZB-Gewaltigen verzweifelt zurück, sitzen sie doch inzwischen selbst auf Bergen griechischer, portugiesischer oder irischer Papiere. Jeder Fall in deren Ranking kostet die EZB viel Geld."

Michael R. Krätke, Professor für Ökonomie an der Universität Lancaster, schreibt das u. a. in seinem Freitag Artikel:

www.freitag.de/politik/1128-oligopoly-mit-gezinkten-karten

Macht des Ratings | 13.07.2011 11:50 | Michael R. Krätke
Oligopoly mit gezinkten Karten
Nun hat die Rating-Agentur Moody’s auch den Schuldner Irland mit einem vernichtenden Urteil gesteinigt und die Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau herunter gestuft

Blogger gweberbv schrieb am 13.07.2011 um 13:56 zu dem obigen Artikel:

Was lernen wir daraus?

1) Selbst bei nur 50% Staatsverschuldung bezogen auf das BIP - und das wäre ein sehr guter Wert - und bei ausgeglichenem Haushalt ist eine Regierung für die Aufrechterhaltung ihrer Zahlungsfähigkeit darauf angewiesen, dass sie andauernd Anleihen zu halbwegs akzeptablen Zinsen aufnehmen kann.

2) Wer auch immer über die zukünftige Zahlungsfähigkeit des Staates Prognosen abgibt, muss sich daher nicht um so sehr um den Zustand des Staates bzw. der Regierung kümmern, sondern hauptsächlich um die Befindlichkeit potentieller Kreditgeber. Die Finanz- und Wirtschaftspolitik ist nur insofern relevant, als sie ihrerseits Rückwirkungen auf die Akzeptanz neuer Anleihen bei diesen potentiellen Investoren hat.

3) Krätkes Frage, was sich denn in Portugal oder Irland über Nacht geändert hätte, geht daher schlichtweg am Thema vorbei. Die Frage ist vielmehr, was sich bei den Investoren geändert hat, die irgendwann einmal in der Zukunft portugiesische oder irische Staatsanleihen kaufen könnten.

Meine Antwort:

Was lernen wir daraus?:

Die Rating Agenturen wurden gebraucht, die Krise nach Nine Eleven als Weltfinanzkrise zu organiseren, jetzt sind sie als teurer Sündenbock nützlich durch Empörung über diesen, die poltisch unterfinanzierte Weltkrise prolongierend zu vertuschen

Es wird bereits wieder global an einem "New Deal" auf Staatsschulden Basis gewerkelt, der das Deutsche Reich ab 1933 mit Finanz Ressourcen auf den Internationalen Kapitalmärkten bis 1938 über die verdunkelnde MEFO- Wechsel Praxis der Deutschen Reichsbank unter Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, ausgestattet, transatlantisch hochgerüstet, den Zweiten Welt- Krieg vorbereiten ließ, um die Staatsschulden des Deutschen Reiches u. a. kriegsbeteiligten Länder, darunter die UdSSR, auf einem Leichenberg und Trümmerfeldern in Europa, Asien nicht nur über Währungsreformen, Währungsschnitte zu privatisieren?

Warum sollte das jetzt von sogenannten Finanzstrategen anders geplant sein, wo das doch schon einmal, zweimal so schrecklich gut geklappt hat?

z. B. die Bürgerrechtsbewegung unter Dr. Martin Luther King in den USA unter einem gewaltigen Staatsschuldenberg für die Finanzierung des Vietnamkrieges, ab 1964 begrabend, bis auf Weiteres ab 1968 mörderisch zu versenken, wie jetzt die gesellschaftlich demokratischen Aufbrüchen in Arabien, Afrika, Asien, Kaukasien?

JP

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Geschrieben von

Joachim Petrick

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