Rechter Populismus "Trouble-Bubble" in Echt

AfD, Ukip-Krisenhopping Ukip-Devise: Der GRÖFAZ A. H. meinte, als sich 1941 erste Magengeschwüre bei ihm vor Moskau einstellten, Krisen taugen nicht, sie zu lösen, sondern nur für neue Krisen
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"Mr. Blair!, Helm ab in den "Bush" zum Zungen- Beicht- Gebet"

Rechter Populismus "Trouble-Bubble"in Echtzeit, die Krise nährt die Krise "Up and away" into the "BLOW"?

Megakomplex kompliziertes Finanzprodukt "Krieg gegen den Internationalen Terrorismus" nach Nine Eleven 2001

AfD, Ukip, Front National, Pegida, George W. Bush, Tony Blair, Donald Trump, David Cameron, Boris Johnson, Michael Gove, Brexit, die mit dem rechtsgerichteten Rappel auf dem Weg zum "Trouble- Bubble" "Helm ab in den "Bush" zum Beicht-Gebet"

Wer kennt ihn nicht den Ausruf

"Ein Pferd, mein Königreich für ein Pferd"

in der Schlacht von Bosworth Fields, den William Shakespeare durch sein Drama "Richard III" berühmt gemacht hat.

Heute geht es den Rechtspopulisten weniger um Königreiche denn um ideologisch völkisch reine Himmelreiche und nicht etwa voller Glockentöne, sondern Krisengezänk, Zwistgesang und schrille Känge der Disharmonie:

"Eine Krise, mein Himmelreich für eine Krise".

So sann der Führer, in Personalunion Reichspräsident und Reichslkanzler, Oberbefehlshaber der Deutschen Wehrrmacht, Adolf Hitler im Führerbunker unter der zerbombten Reichskanzlei immer wieder, rechtspopulistisch vom Propagandaminister Dr. Joseph Goebbels im ganzen Rest- Reich verbreitet, vergeblich auf die rettende Krise unter den Alliierten, zuletzt als US- Präsident Franklin D. Roosevelt im April 1945 starb.

Was ist daran rechtspopulisitsch ersonnen heute anders, wenn die EU auf die Krise, Armut, Not, Elend in den USA, China, Japan, Indien, Brasilien, Russland wie umgekehrt in Great Britain und zurück sinnt?

Immer soll die Krise, das Elend, die Armut der anderen rechtspopulistisch als unerwarteter Wachstumsamarkt letzte Rettung verheißen?

Der britische "Economist" schreibt: "Komplizierte Finanzinstrumente haben sich an allen Kontrollinstranzen vorbeigeschummelt und die Weltwirtschaft vor die Wand gefahren. Am Ende standen steuerfinanzierte Rettungsmaßnahmen für die Banken und staatliche Kürzungen. (...) schreibt Jakob Augstein in seiner aktuellen Spiegel Kolumne

"Aufstieg der Populisten: Kapitalismus? Echt?"

Was der Economist nicht schreibt, was für Augstein hier kein Thema ist, dass der Krieg gegen den sogenannt Internationalen Terrorismus nach Nine Eleven 2001 ein megakomplex kompliziertes Finanzinstrument abbildet, das Regierungen scheinlegal legitimiert, Sozialstaaten entwickelter Länder zu zertrümmern in seine bestandteile zu zerlegen, ohne, dass sich auch nur wirklich ein Mucks tut, denn es ist ja seit 15 Jahren Krieg, der nicht so genannt wird, über den Niemand zu sprechen wagt, schon gar nicht als Antwort auf die Frage in der EU, wie konnte es zum Brexit kommen?

Sind mörderisch anschwellendes Gewese & Getöse unverkennbare Signale einer Revolution von rechts?

Wenn der smarte Jakob Augstein in seiner aktuellen Spiegel- Kolumne

"Aufstieg der Populisten: Kapitalismus? Echt?"

im Zweifel nach links guckt, schlägt er den linken Protagonisten/innen gegenüber einen zweifelhaft übergriffigen Tonfall an, der ihn wohl "auflagensteigernd" als sozialen Rüpel und Rabauken in olivroten Socken ausweisen soll, was ihm aber wiederum Niemand so recht abzunehmen vermag, denn er schaut denn doch, arhumentativ ohne richtigen Biss, allzu apart moderat in Talkrunden aus seiner schlipsfreien Kragen- Wäsche.

Wenn Jakob Augstein in dieser Kolumne schreibt:

"Sahra Wagenknecht sieht zwar aus, als hätte sich Rosa Luxemburg auf der Flucht vor der Polizei eine Nacht bei Peek & Cloppenburg versteckt. . . Aber ihr revolutionäres Potenzial passt in ein Make-up-Döschen . . ."

will er selbstverständlich nicht den 2017 zu erwartenden AfD Bundestagswahl- Kampagnen Wasser auf die Mühlen leiten,gar beitrteten, sondern sich stellvertretend für seine Leser in das

"Zu Erwartende"

schon einmal mit einem Dreifach- Schlag gegen die Alten, die Linke und die Geschichte politischen Pazifismus und deutschen Widerstandes gegen den rechtsnationalen Militarismus hierzulande unter den subsumierenden Namen

"Oskar Lafontaine" , "Sahra Wahrenknecht", "Rosa Luxemburg"
einstimmen, um vorbetreitet zu sein.

Viele geneigte und gewogene Leser Jakob Augsteins fragen sich jetzt zu unrecht, gehört der Bote der schlechten Nachricht in die Tonne gedrückt tief in den Strand unter dem Pflastersteinen gerammt oder nicht?

Zu unrecht deshalb, weil die Lage mit ziemlicher Wahrscheinlicheit so kommen wird, wie Jakob Augstein sie mit Biss gegen Oskar lafontaine, Sahra Wagenkecht verklausliert und mit einem bekloppten

"Shaka- Shake- "Silben- Peek & Cloppenburg- Zittertanz"

herabwürdigend gegen Rosa Luxemburg als Menetekel an die Wand malt.

Herabwürdigend deshalb, weil Rosa Luxemburg historisch belegt nie vor der Polizei geflohen ist und nicht von Polizisten, sondern, neben ihrem politischen Weggefährten Karl Liebknacht durch den SPD- Reichsinnenmiisiter Gustav Noske, von Beruf Korbmacher, ermächtigte Freikorps Gerhard ermordet als Leiche in den Landwehrkanal geworden wurde.

Hier übertreibt Jakob Augstein im Eifer des Gefechts seiner heldenmütigen Einstimmung entfesselt auf "Kommendes". Mit solcher Art enthemmten Bisswut wird nicht einmal die AfD mit Blick auf ihre Wählerpotential bei den Fundis unter den Linken in den neuen Bundesländern und im Ruhrpott audwarten.

Bei aller Kritik an Jakob Augstein, die auch ich mir zu eigen mache, sollten wir seinen Mut zur Botschaft des Kommenden nicht unterschätzen, sondern wertschätzen, denke ich,

Ikonendienst an Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht macht ohnehin keinen Sinn schon gar nicht, angesichts des "

Zu Erwartenden"

Und immer ist es Augsteins Idee von der Revolution, die nun angeblich nicht etwa als Gespenst von links in Europa umgeht, wie es im "Kommunistischen Manifest" 1848 von Karl Marx, Friedrich Engels als linksgedreht populisiisches "Narrativ" verheißt, sondern einfach so von rechts um die Ecke auf Pantoffeln als Law- & Order Fimmel vom Himmel fällt und unabdinglich schicksalhaft über uns kommt?

Dabei wird die nächste Revolution in Deutschland, wenn überhaupt, das ist schon einmal sicher, mit Oskar Lafontaine an der Spitze, eingehegt von Jungen, umzingelt von Alten am Rollator, ihrem biblischen Krückstock mit "Gewähr" krasser Wahn im schrillen Anzug, , als Ausbruch aus heillos unterfinanziert maroden Altenwohnanlagen vonstatten gehen

Was Augstein gut beschreibt, sind die vordergründig hintergründigen Geräuschkulissen, die die weltweit allgemeine Verunsicherung über Transformationsprozesse, beginnend mit dem Verschwinden der DDR 1990, der Auflösung der UdSSR 1991, weg von nationalen Souveränitäten hin zu transnationalen Souveränitäten theatralisch dramatisch sentimental von rechts mit Schnappatmung und Gewaltbereitschaft gegen die Schwachen, Benachteiligten begleiten.

Damit das keiner in den sich transformierenden Staaten, Parteien so schnell merkt, hat George W. Bush im Bunde mit Tony Blair, Dick Ceney, Donald Rumsfeld, Colin Powell, nach Nine Eleven 2001 den Krieg gegen den Internationalen Terrorismus als haushaltspolitisch aufwendig mörderisches Dauerspektakel des Kriegs der Sterne untereinander auf Erden erfunden und ausgerufen.

Das Problem dabei ist, Augstein hält die radikalisiert anschwellenden Geräuschkulissen voller Gewese & Getöse für eine Revolution von rechts, wenn ja, dann aber nur

"Rechts um! Marsch" Marsch" zur Truppenbetreuung in den Orkus unterbliebener Weltgeschichte.

Und wenn der britische Schatzmeister George Osborne im Vorwege der Ausstiegsverhandlungen Great Britains nach Brüssel die Kapitalertragssteuer von 20 auf 15 % im United Kingdom absenkt, findet Jakob Augstein das nur irgendwie neoliberal unsozial, was es ist, aber in Wirklichkeit ist es darüber hinaus ein Vorgang, der einer ökonomischen Kriegserklärung gegenüber den Ländern der EU gleichkommt.
JP

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/was-tony-blair-sagte-was-er-meinte
JOACHIM PETRICK 08.07.2016 | 00:31
Was Tony Blair sagte, was er meinte,

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-kapitalismus-populismus-und-demokratie-a-1101792.html#js-article-comments-box-pager
Aufstieg der Populisten: Kapitalismus? Echt?
Donnerstag, 07.07.2016 – 14:23 Uhr
Eine Kolumne von Jakob Augstein

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528846.html
28.03.1988
„Einer muß der Bluthund werden“

15:53 08.07.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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