Reiche an die staatliche Zwangsanleihenfront?

DIW- Zwangsanleihe Was lange im Euro- Volke an Armut, finazieller Not seit Jahren existenziell alltäglich gärt, wird nun endlich, staatlich frohlockend, fiskalisch organisierte Wut?
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Reiche an die staatlich verordnete Zwangsanleihen- Front?

Werden Reiche demnächst mit Staatsanleihen zwangsbeglückt?

Reiche, Vermögende, die patriotischen Retter in staatlicher Finanzierungsnot der Eurozonen- Länder?

DIW- Zwangsanleihe Was lange im Euro- Volke an Armut, finazieller Not seit Jahren existenziell alltäglich gärt, wird nun endlich, staatlich frohlockend, fiskalisch organisierte Wut?
Reiche an die staatlich verordnete Zwangsanleihen- Front?
Werden Reiche demnächst mit Staatsanleihen zwangsbeglückt?
Reiche, Vermögende, die patriotischen Retter in staatlicher Finanzierungsnot der Eurozonen- Länder?

Was lange im Euro- Volke an Armut, finanzieller Not existenziell alltäglich gärt, wird, per zwangsbeglückend hochverzinster Staatsanleihen für die Reichen, Vermögenden in den einzelnen Eurozonen Ländern über den Tag hinaus, staatlich frohlockend, organisierte Wut?


Legte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) heute den, detailiert ausgearbeiteten, Plan einer Zwangsanleihe für Reiche in den EU- Ländern ab einem Privat- ud Betriebsvermögen an Kapital und veranlagten Grundbesitz ab 250.000 Euro für Einzelpersonen, ab 500.000.- für Paare Gesamtvermögen vor, um nach alter absolutistischer Tradtion in Krisen- und Vorkriegszeiten eine letzte Quelle der Staatsfinanzierung zu erschließen?
Im Gegensatz zu einer Vermögens- oder Kapitalertragssteuer würde eine solche Zwangsanleihe verheißeungsvoll die Wirlung eines nachhaltigen Gewinn auf Gegenseitgkeit entfalten.
Zum Einen, wäre es weitaus schwieriger, sich einer Zwangsanleihe, denn einer Vermögens- und Kapitalertragssteuer zu entziehen, erklärte der Macher der DIW Studie, Stefan Bach, heute auf Nachfrage des Deutschlandfunk Redakeurs
Dirk-Oliver Heckmann, ohne die wirklichen Auftaggeber dieser Studie zu nennen.
Während Dirk-Oliver Heckmann in seinem Deutschlandfunk- Interview mit Stefan Bach vom DIW darauf drängte, zu klären, wer die Kosten der gegenwärtigen Finanzkrise trägt, frage ich mich, was ist des Pudels Kern dieser DIW- Studie in Zeiten des anschwellenden Vermögensstaus der Reichen im Lande, die einfach nicht mehr wissen, wohin mit ihren angehäuft hochgestapelten Kapital- Vermögen, das nutz- wie arbeitslos, in Säcken verschnürt, auf den Fluren von Banken, Versicherungen, Staats- und Pensionsfonds, fröstelnd, in der Warteschleife schwebt, um endlich irgendwo im Nirgendwo renditeorientiert zu landen.
Wie passt die heutige Nachricht über die DIW- Studie zu der Nachricht vor einer Woche, die bundesdeutsche Finanzagentur werde ihr seit 1969 bestehendes Angebot für Otto- Normalverbraucher, auf kostenbefreiten Depots, im Volksmund Bundesschätzchen genannte, gezeichnete Bundesanleihen zu hinterlegen, zum 31. 12. 2012 aufkündigen?
Was mögen die wahren Gründe für den Sinneswandel der Auftraggeber dieser DIW- Studie bewirkt haben, sich dem Thema Zwangsanleihen von staatswegen unter dem Dach der EU zuzuwenden?
Ist es eine unmerklich krisenhaft heraufdämmernde Veränderung der Großwetterlage über den globalisierten Finanzplätzen, auf dem Weg zu einer besser regulierten Welt der Wirtschaft, Währungen, landesbezogenen Abgaben- und Steuergerechtigkeit?
Auffällig an dieser vorgestellten Studie des DIW ist, dass im Zusammnehang mit dem Plan der Zwangsanleihen zunächst vor allem von den hochverschuldeten Staaten Südeuropas (GIPS- Staaten) die Rede ist, während für die Nordstaaten der EU einmalige Zwangsabgaben für die Senkung der Staatsschulden angedacht werden.
Erinnert diese überraschende Studie des DIW nicht sehr an die Situation der Weltwirtschaft am Vorabend des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914, als die damaligen Industriestaaten der Welt krisenhaft zur Kenntnis nehmen mußten, dass sie ihre Industrien, samt den dazu, imperial erobert, verbrecherisch "erschlossenen" Ressourcen- Kolonien auf allen Kontinenten über ungeheuere staatliche Schuldenaufnahmen zu Gunsten von privaten Großgrund- , Kautschuk- Plantagen- , Wald- und Wiesenbesitzern, Unternehmen, Industriekonzernen riskoreich vorfinanziert hatten und damals, jedes Land für sich, jeder gegen jeden, sogenannte patriotische Staatsanleihen für kriegstreibende Rüstungs- , statt für wirtschaftliche Entwicklungsprogramme ersannen?

Damals waren die Industriestaaten, außer den USA, auf staatlicher Ebenefinanziell absolut ausgepowert,
Klügere Köpfe in Großbritannien, darunter Winston Chruchill, Maynard Keynes planten bereits damals am Vorabend des Ersten Weltkrieges, die britische Kolonien aufzulösen und in die Freiheit zu entlassen, weil der brtische Staat, aufgrund der Finanzierungsaufwendungen der Adminstration und Truppen in Kolonien bis an die Halskrause überschuldet war.

Was für den Kolonialstaat, das britische Empire, damals galt, galt ebenso für andere Kolonialstaaten, darunter Frankreich, Spanien, Portugal, Niederlande, Deutschland, die k. u. k. Donau- Monarchie, das Osmanische Reich, Italien, Belgien, Russland gleichermaßen.

Besteht folglich heute im Jahre 2012 unter dem Dach des Euro berechtigte Hoffnung, dass die neue Studie des DIW in Sachen staatlicher Zwangsabgaben, Zwangsanleihen nicht von der dunklen Absicht anonymer Auftraggeber getrieben wird, kriegstreibende Rüstungsprgramme, sondern nachhaltig wirtschaftliche Entwicklungs- und Wachstumsprogramme ohne staatliche Neuverschukldung anzustreben?
Wenn dem hoffnungsfroh stimmend so ist, gebe es vielerei Möglichkeiten, diese staatlichen Zwangsanleihen den Reichen, Vermögenden nicht nur patriotisch, sondern renditeorientiert schmackhaft zu machen.
Denn die Reichen, Vermögenden wissen gegenwärtig, angesichts der weiter brandgefährlich schwelenden Politik- wie Weltfinanz- und -währungskrise, ohnehin nicht, wohin mit ihre, nutz- und abeitslos, geparkten Kapitalvermögen.
Eine Möglichkeit wäre es, den Reichen, Vermögenden, wie den Banken, Versicherungen Zugang zu dem niedrig verzinst (gegenwärtig 0. 75 % Liborsatz der EZB) frischem Geld der EZB zu verschaffen, um dieses Geld, wie die Banken, Versicherungen in höher verzinsten Staatsanleihen der EU anzulegen und zu halten.
Der einzige Unterschied zwischen den privaten Reichen, Vermögenden und den institutionellen Reichen (Staats- und Pensionsfonds), den Banken, Versicherungen könnte u. a. sein, dass die privaten Reichen, Vermögenden, anders als institutionelle Reiche, die Banken, Versicherungen, für die Aufnahme frischen Geldes prozentual festgelegte Sicherheiten bei der EZB hinterlegen müßten.
Dadurch wären die Reichen,Vermögenden in der komfortablen Lage, ihr Kapital, mehrfach gehebelt, für den Ankauf von Staatsanleihen einzusetzen, ohne diesen Handel als wirklichen Zwang von staatswegen zu erleben.

JP

17:04 11.07.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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