Schluss mit dem russischen Jammersyndrom!

Jochen&Wladimir Ukrainisches Szeneputzen: Auf der Krim in der Ukraine hat Russland das doch vom 16.- 18. März 2014 unter "Androhung" von Frieden, Entwicklung, Wohlstand vorgeführt?
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Seit über zwanzig Jahren, berechtigter, unberechtigter Vorhaltungen und Litaneien aus Moskau, insbesondere seit Wladimir Putin, zunächst als Ministerpräsident 1999, dann ab dem Jahre 2000 als Präsident, 2008- 2012 wiederum als Ministerpräsident, nun erneut als Präsident auf die weltpolitische Bühne trat:

"ihr habt uns doch versprochen,

ihr habt eure Versprechen nicht eingehalten,

eure Versprechen gebrochen,

uns hintergangen, ihr redet nicht auf Augenhöhe mit uns, verweist uns, mit Hinweis auf Rücksichten gegenüber den Amerikaner, der NATO an den G- 8 Katzentisch,

stellt uns vor vollendete Tatsachen,

verweigert uns faktisch, wie zu Zeiten des Kalten Krieges Technologietransfer im Rahmen eines angestrebten russisch- deutschen Modernisierungspaktes, der inzwischen wiederum auf Eis gelegt ist.

Inzwischen gilt auch noch der Katzentisch der G- 8 seit letzter Woche als zu gut für uns."

Schluss mit dem russischen Jammersyndrom!,

sich erst in internationale Organisationen, multinationale Kontaktgruppen, bilaterale Gesprächskreise, den russisch- deutschen Sankt Petersburger Dialog einpiepsen und dann stänkern?

Ich kann, ich will es nicht mehr hören,

Herr Putin,

nun muss Butter bei die Fische.

Wann haben Sie seit Ihrem Amtsantritt als russischer Präsident
im Jahre 2000 einmal überlebende russische Zwangsarbeiter unter der Fuchtel der Deutschen Werhmacht als Vollziehender Gewalt in den besetzten Gebieten der damaligen UdSSR von 1941- 1945 privat, öffentlich angesprochen, ihre Rechte auf Entschädigung, Rentenzahlungen in Deutschland wahrzunehmen und einzufordern?

Weder Nikita Chruschtschow, Leonid Breschnew, noch Michail Gorbatschow mit seiner Glasnost Perestroika , Boris Jelzin

und Sie, Herr Präsident Putin,

haben zuerst weder historisch von der DDR, Westdeutschland, noch vom wiedervereinten Deutschland ab 1990 praktisch gefordert, ehemaligen russischen Zwangsarbeitern. russischen Überlebenden des Holocaust unter der Zwangsherrschaft des Hitler Deutschlands von 1941- 1945 Entschädigungen und Renten auszuzahlen, damit, sowohl die russische als auch deutsche Zivilgesellschaft in ihrem Streben nach ein wenig mehr Gerechtigkeit in der Welt gestützt wird.

Es mussten erst Sammelklagen aus den USA kommen, damit die deutsche Gesellschaft und Wirtschäft durch den unermüdlichen Einsatz des inzwischen verstorbenen Otto Graf Lambsdorff, Gott sei seiner Seele gnädig, unter Hängen und Würgen, 1997 einen nachwievor unterfinananzierten Entschädigungsfond der Deutschen Wirtschaft und Gesellschaft zustande brachte.

Warum?

Ich will es Ihnen sagen, weil die Zuwendungen der Deutschen Gesellschaft, die im Rahmen der Anbahnung der Deutschen Einheit 1990 und später geflossen sind, nahezu ausschließlich, erst der sowjetischen, dann der russischen Nomenklatur zugute kamen, aber nicht der sowjetischen noch russischen Zivilgesellschaft.

Wollen auch Sie, Herr Putin als russischer Präsident, wie einst Helmut Kohl als deutscher Bundeskanzler im deutschen Fall, im russischen Fall erst warten bis Sammelklagen aus den USA vorliegen, um Opfern, Überlebenden des Stalinismus, der Zwangsherrschaft in sowjetischen GULAG- Arbeitslagern in Russland selber und in den ehemaligen Sowjetrepubliken, hinreichend angemessen Entschädigungen und Renten erhalten?

Wann haben Sie die russische Zivilgesellschaft landesweit so gefördert, finanziell unterstützt, dass diese heute nach innen wie außen als Partner für Sicherheit, Zusammenarbeit, Entwicklung von Beziehungen zwischen Regionen, Völkern nah und fern das Pfund wäre, mit dem Sie heute in aller welt und vor allem in Ihren Anrainerstaaten mit russischen Standards vieler zivilgesellschaftlicher Bereiche wuchern könnten, um das an entwickelter Demokratie, was in Russland, entgegen russischen Regierungsstreben, Zwangsmaßnahmen, Unterdrückung von Pressefreiheit, Meinungen, Medien- . Sende- , NGO- , Parteiverboten, mit und ohne Ihr Einverständnis, trotzdem bereits vorhanden ist, zu einem "Exportschlager" gebündelt, in Anrainer- und Partnerstaaten Russlands auf Tourneen zu präsentieren?

Auf der Krim in der Ukraine hat Russland das doch vom 16.- 18. März 2014 unter "Androhung" von innerem und äußerem Frieden, Entwicklung, Wohlstand

"Keiner hat es kommen gesehen, schon war es geschehen!"

auf überzeugende Art und Weise ins Werk gesetzt, warum da nicht auch woanders, solange der Rubel rollt?

Fassen Sie Mut, Herr Putin
Sie sind mit ihrem russischen Volk nicht allein,
wir Westeuropäer, Deutschen sind doch bei ihnen,
die Amerikaner, Chinesen, Japaner, Koreaner, Inder, Brasilianer, mit Sicherheit auch, nehmen Sie die russische Zivilgesellschaft bei ihrem Wort, ihrem Verlangen nach

"mehr Demokratie wagen"

und schon gewinnen Sie zivilgesellschafltich eine

"Innere Partnerschaft in Leadership",

die weltweit für Vertrauensbildung unter den Zivilgesellschaften aller entwickelten und weniger entwickelten Länder steht.

Europa, Deutschland, die Welt braucht Russland,
nicht nur, angesichts der Gefahrenlagen, die aus weiter aktiviert betriebenen, im Bau befindlichen, harvarierten AKWs in Sellafield 1957, Three Miles Islands 1978, Tschernobyl 1986, Fukushima 2011, Zwischenlagern für atomar radioaktiv strahlenden Müll, Transport abgebrannt atomarer Brennelemente, Durchsetzung des Atomsperrvertrages von 1957, für den Durchbruch auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt, der Verschmutzung der Weltmeere, wie Russland, die russische Zivilgesellschaft uns braucht.

Wie ich aus Medienberichten weiss, haben Sie nicht nur Herz, Verstand, Sie haben Humor und wünschen jenen Gottes Segen, die Sie zum Lachen bringen.

In diesem humorvollen Sinne rufe ich Ihnen,
hochverehrter Präsident Russlands,
Herr Putin, ermunternd zu:

"Haben Sie keine Bange,
der Ami steht nicht vor der Tür Russlands,
ich bin bei Ihnen,
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Sigmar Gabriel,
Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder, der sich mutig und entschieden zu seinem völkerrechtswidrigen Schritt im Kosovo 1999 öffentlich am 9. März 2014 auf einer ZEIT Matinee bekannte,

Altkanzler Helmut Schmidt als legendäre "Schmidtschnauze" sowieso, der das Völkerrecht, wie Sie in Ihrer Rede im Georgsaal des Kreml am 18. März 2014 in Erwähnung des rechtskräftig vorliegenden Urteil des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag vom 26. Juli 2010 ebenfalls, in der revolutionären Szene Garderobe auf der Suche nach neuen Kleidern sieht:

"Lacht auf ihr Völker der Erde,
auf zum nächsten Gefecht
auf dem Weg entwickelter Beziehungen der Länder,
Staaten, Internationalen Organisationen, NGOs
in Augenhöhe unter- und miteinander
auf dem Weg in eine helle Zukunft
gemeinsam zivilgesellschaftlicher Demokratie
in der mentalen Vielfalt der Weltregionen"

Mit freundlichem "Glück Auf!"
und Hamburger Gruß
aus vermalledeit unseliger Franzosentid
Tschüss

Jochen
(Joachim Petrick)

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/wladimir-putin-der-helmut-kohl-russlands
OACHIM PETRICK 18.03.2014 | 13:52 6
Wladimir Putin, der Helmut Kohl Russlands?
KRIM KRISE&CHANCE? 1989-.2014 Damals wir Deutschen, heute die Russen? "Nun sind wir das glücklichste Volk in der Welt!" 9. November 1989 Berliner Mauerfall, 16.März 2014 Krim Referendum

http://derunbequeme.blogspot.de/2014/03/putins-rede-zur-krim-im-wortlaut.html
Dienstag, 18. März 2014

Putins Rede zur Krim im Wortlaut

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/putin-der-juckreiz-im-pelz-der-nato
JOACHIM PETRICK 15.03.2014 | 01:52
PUTIN, der Juckreiz im noblen Pelz der NATO

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/putins-gespuer-fuer-dunkle-wolken
JOACHIM PETRICK 14.03.2014 | 02:26
Putins Gespür für dunkle Wolken

02:46 29.03.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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