Schwimmt den Grünen ihr Joschka Fischer Fell "Nabucco" davon?

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Schwimmt den Grünen ihr Joschka Fischer Fell "Nabucco" davon?

Im Tele Hause Phoenix fand gestern ein Sonnenlicht durchflutetes Kamingespräch des Herrn Schöneborn, Jörg dem demoskopisch gewieften Presseclub Moderator, mit Joschka Fischer auf dessen hochherschaftlichem Nobel- Anwesen im Berliner Grunewald Quartier"Wo ein Joschka Wille ist, ist auch eine Villa!" mit weitem Blick hinab ins Havel, Spree Auen Tal, See daselbst statt, als befänden wir uns auf dem potsblitz potsdamer Sommer- Schloss Sanssouci mit Friedrich II dem Großen Preussen, posthum ohne Stock, alias Joschka Fischer.

Joschka Fischer blickte während des gesamten Gesprächs verkniffen über seine Brille verdrießlich schauend drein, obwohl Jörg Schöneborn recht freundlich klar war, bemüht brav fragend harmlios da saß, als wollte Joschka Fischer schrein:

"Bitte nicht Hauen!".

Was ist bloss aus Joschka Fischer, dem kapitalen Platzhirschen des Deutschen Bundestages geworden, der seine rotgrünen Projekt Geweihe abgeworfen, als sei die "Sommer- Schonzeit" vorbei, die Zeit des Nabucco Bockschießens angebrochen, für die leeren Nabucco-Erdgasprojekt. Pipeline Röhren, das Gas miltärisch wie diplomatisch intervenierend herbei zu zitieren, nämlich das vor allem noch und anderem aus dem Iran?

Zweimal ist Joschka Fischer während dieses einstündigen Kamingesprächs statt des Wortes "Iraque Krieg", das Wort "Iran Krieg" entlarvend über seine Lippen gekrochen!?:

"ich sage nur Iran- Krieg äh Iraque Krieg!, jetzt Pakistan!Pakistan!, Ach in Afghanistan gibt es durchaus Krieg, aber doch nicht überall. Uns hat doch nach Nine Eleven keiner nach Afghanistan gerufen".

Führen die USA in Iraque in Afghanistan Präsenz- Krieg, um den Iran umzingelt, den Iran diplomatisch wie miltärisch eingeschüchtert für das Nabucco-Erdgasprojekt. gewogen zu stimmen?

Dreimal sah Joschka Fischer mit Herz die Felle Europas in die Bedeutungslosigkeit davon geschwommen, als wären die Felle der Bedeutungslosigkeit seine eigenen.

Zweimal hub Joschka Fscher in diesem Gespräch an, sein Unverständnis über Russlands Streben nach einem Gas- Lieferungs Monopol auschweifend zu verlautbaren, obgleich Russlands marode Pipelines, die "steinzeitlichen" Gas- Produktionsanlagen wg. fehlender Auslandsinvestitionen darniederlegen, die Produktionsziffern dramatisch fielen, wie "unser Mann Joschka Fischer"expertokrat sagt..

Hatte Joschka Ficher doch damit einen freudschen Lapsus gelandet, weil Russland durch Gas- Lieferverträge mit seinen Anrainerstaaten im Kaukasus bei eigenen sinkenden Produktionsziffern, nur Lieferverträge mit Gas- Empfängerländern wie in der EU, in Europa erfüllen will.

Das Nabucco-Erdgas- Pipelineprojekt dagegen handelt bisher nur mit leeren Röhren, die es mit Gas aus denGas liefernden Staaten des Kaukasus, insbesondere aus dem iran im Wettbewerb und Gas- Rennen mit Russland zu füllen gedenkt.

So als ob die Welt Europas in Joschka Fischer Hirn eine Scheibe wäre, Afrika ein Unort, erwähnte Joschka Fischer in diesem Kamingespräch den Nachbarkontinent Europas Afrika mit keinem Wort.

Der einst wortmächtige Joschka Fischer, der noch 2008 vergeblich einen Rechtsstreit gegen die Tatsachen- Behauptung eines bundesdeutschen Presseorgans geführt, er lebe mit einer gebürtigen Iranerin verehelicht in einem Berliner Grunewalder Nobel Villen-Quartier - Domizil, wirkt nun mit seinem alten Sprach Duktus unterworfen ringend, zaudernd, hadernd, in seinem gesprochene Wort erbarmenswert ohnmächtig.

Warum hat Joschka Fischer diesen vermaledeiten"Nobel- Villen- Grunewald- Quartier Rechtsstreit" geführt?, weil allein der Begriff "Nobel", Dynamit geladen, zuviel offene Sprengkraft Nähe zum Nabucco-Erdgas- Pipelineprojekt aufgedeckt, bevor dieses einen Platz für ihn als Global- Berater vor Ort ausgeheckt?

Mit Hinweis auf die prekäe Beraterrolle des Ex Bundeskanzlers Gerhard Schröders noch während seiner letzten Tage im Kanzleramt 2005 bei der Ostsee-Pipeline Tochtergesellschaft der russischen Gasprom, erklärt Joschka Fischer sündenstolz, er habe wenigsten vier Jahre nach seiner Tätigkeit als bundesdeutscher Aussenminister gewartet, bis er die Beraterrolle beim Nabucco-Erdgas- Pipelineprojekt angetreten.

Nun sei es mit dem Warten genug.

Eigentlich reden so doch nur sich verplappernde "Maulwürfe" "Allright Albright"?!, oder?

Maulwurf von was? Von notwendigen Groteskwegen wie Joschka Fischer seine Schul- und Lehrabbrüche in den frühen sechziger Jahren des Zwanzigtsen Jahrhunderts aufgeweckt wie aufgekratzt nennt?

So als sei er selbst als Getriebener immer unabdinglich forsch Täter, niemals Opfer seiner Zeit und Zeitgenossen/inen gewesen?

Während Joschka Fischer das Europäische Parlament Dissonnazen- Chor nennt, uns den Helmut Schmidt ohne Zigarette macht, rennt er selber freiwillig wie ferngesteuert mondwandlerisch als Sängerknabe "Wunderhorn" in den anklagenden "Gas- Gefangenen Chor" des Nabucco-Erdgas- Pipelineprojekts.

Felle haben es so an sich, unbewacht, einfach davon zu schwimmen, aber was ficht Joschka Fischer an, warum schwimmt Joschka Fischer aus alternativ grünen Energierprojekten auf und davon hin zu CO 2 Energie- Schleudern "Auf Deubel und Krieg komme heraus", dass es im Weltklima donnernd blitzt und taktdicht kracht?

Joschka Lapsus freudlos über Joschka Lapsus.

So empfiehlt Joschka Fischer der Wetlwirtschaft expertokrat nach der Weltfinanzkrise einen Neustart, wo doch jedermann/-frau am Computer weiss:

"Neustart bedeutet die Wiederherstellung des alten vorherigen Programm Status".

JP

17:13 20.07.2009
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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