Statt Einwanderungspolitik Raub der Intelligenz aus anderen Ländern?

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Statt Einwanderungspolitik, Raub der ausgebildeten Intelligenz aus anderen Ländern?

Professor Gunnar Heinsohn ist sich nicht zu schade als Kreuzfahrer, Raubritter, als Wiederholer des Raubs der "Sabinerinnen" anzutreten, die heute gut ausgebildete Menschen in aller Herren armen Länder sind, den Heimischen Arbeitsmarkt der EU, Deutschlands mit qualifizierten Arbeitskräften zu versorgen, ohne für die Ausbildung aufzukommen.fact-fiction.net/?p=3908

Die Spur die Professor Gunnar Heinsohn dabei hinterläßt ist in schwarzen Lettern geschmettert zu rekonstruieren:

Ibn Warraq - Keine Lust auf Scharia!

Finis Pax Europa?

Gunnar Heinsohn - Hartz IV und die Politische Ökonomie

15.03.2010

Hartz IV und die Politische Ökonomie

Mit viel Geld hat der Sozialstaat nicht verhindert, daß die Unterschicht wächst. Die Zahl der Sozialhilfemütter steigt. Amerika hat vorgemacht, welche Reform hilft.

Von Gunnar Heinsohn

Mit kühnem Schwung legt Professor Gunnar Heinsohn interessante Fakten vor, die für sich sprechen, aber nicht so recht in den verquasteten Rahmen passen wollen, in die er diese Fakten quetscht, bis es inhaltlos wie luftleer quietscht, weil Professor Gunnar Heinsohn frischen Sinns die Dinge, Probleme beim Namen wie Hartz IV, Geburtenraten, demografischer Faktor ruft ud meint durch diese Anrufung, sei es um die Ursachen der Gründung der Probleme schon geschehen.

Professor Gunnar Heinsohn schreibt drauf los:

"Diese unbequemen Einsichten haben in der amerikanischen Politik zu einem Umdenken geführt. Letztlich hat der linksliberale Bill Clinton die entscheidende Wende eingeleitet. Ungeachtet aller „Rassismus"-Vorwürfe aus den eigenen Reihen setzte er zum 1. Januar 1997 die wichtigsten von Murrays Vorschlägen um. Clintons Reform beendete das seit 1935 geltende Recht auf lebenslange Sozialhilfe. An seine Stelle trat ein auf fünf Jahre begrenztes Recht auf Unterstützung bei tatkräftiger Hilfe nicht zu irgendeiner abstrakten Integration, sondern zum Übergang in Arbeit. Der Erfolg dieser Maßnahmen war durchschlagend: Bezogen vor der Reform 12,2 Millionen amerikanische Bürger Sozialhilfe, so waren es 2005 nur noch 4,5 Millionen. Die Frauen der Unterschicht betrieben nun Geburtenkontrolle. So sank die Zahl der „welfare queens" drastisch, ebenso die Kriminalität der Söhne dieses Milieus.

Fährt Deutschland mit seinem sozialpolitischen Kurs, der die Clintonsche Lektion ignoriert, wirklich besser? Die Zahl der ausschließlich von Sozialhilfe lebenden Kinder unter 15 Jahren sprang von rund 130.000 im Jahre 1965 (nur Westdeutschland) über 630.000 im Jahre 1991 auf 1,7 Millionen im Februar 2010. Nicht nur 10 Prozent aller Babys wie damals in Amerika, sondern schon 20 Prozent werden mit Steuergeld finanziert. Während deutsche Frauen außerhalb von Hartz IV im Durchschnitt nur ein Kind haben und leistungsstarke Migrantinnen sich diesem Reproduktionsmuster nähern, vermehrt sich die vom Sozialstaat unterstützte Unterschicht stärker – mit allen Folgeproblemen. So sind in der Hartz-IV-Musterkommune Bremerhaven die Jungen in Sozialhilfe mit einem Anteil von rund 40 Prozent an der männlichen Jugend für mehr als 90 Prozent der Gewaltkriminalität verantwortlich.

Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen. Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken – nicht anders als in Amerika. Eine solche Umwandlung des Sozialstaats würde auch die Einwanderung in die Transfersysteme beenden. Deutschland könnte dann im Wettbewerb um ausländische Talente mitspielen, um seinen demographischen Niedergang zu bremsen. (FAZ, 15. 3. 2010, Dank an PP!)".

Professor Gunnar Heinsohn geht es scheinbar nur um den reinen Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte in der Welt, ohne auch nur einen Gedanken darauf zu verschwenden, dass in einer asymmetrisch aufgestellten Weltwirtschaft, einem Zwangs- Weltwährungsystem mit reichen und armen Regionen notwendig ein so genannter dereguliert freier Welt- Arbeits- Markt den Charakter von Jagdrevieren für Kopf- und Beutejägern annimmt.

Die Vorstellug von Professor Gunnar Heinsohn, das verfassungsrechtlich garantierte Recht auf Sozialhilfe im Notfall sei auf fünf Jahre zu begrenzen entfaltet den unverschämt umwerfenden Charme von Politik & Crime.

Agiert Professor Gunnar Heinsohn wie jene Wissenschaftler in der NS- Zeit, die den Führer Adolf Hitler auf dem Weg in den Krieg und im Krieg, gefragt und ungefragt, auf die Ressourcenknappheit, insbeondere im Bereich Nahrung, in schneidigen Denkschriften aufmerksam gemacht, obszön wissenschaftlich neutral nahelegten, den "Juden" als Endlösung der Ressourcenknappheit im Nahrungsmittelbereich zu erfinden, russiche Gefangene nicht als Krieggefangene nach der Genfer Konvention, Haager Kriegsrechtsordnung fürsorgend zu behandeln?

Das Ergebnis war administriert Massen- , war Völkermord vom Schreibtisch aus.

Professor Gunnar Heinsohn ist scheinbar einer der wenigen, der sich vordergründig abgründig in Altvorderer Manier zu Herzen nimmt und meint, dass wir seit dem 12. September 2001, dem Tag der Ausrufung des Ernstfalles durch die NATO nach Nine Eleven am Ground Zero, weiterhin im Kriegszustand sind und Hartz IV als Teil der Mobiliserung der Effizienz im Umgang mit Ressourcen in Deutschland zu bewerten ist.

Was das noch mit Politischer Ökonomie und nicht mit der Ökonomie des Krieges, der Kommandowirtschaft zu tun haben soll, bleibt vorläufig das Geheimnis von Professor Gunnar Heinsohns folgendem Satz im obigen Artikel:

„Politische Ökonomie" heißt die Volkswirtschaftslehre seit 1615, als Antoine de Montchrétien in seinem Buch „Traité d’économie politique" beide Termini erstmals zusammenrückte. Als Schüler von Jean Bodin lernte er, daß man zum Wirtschaften nicht nur Produktionsstätten und Märkte, sondern auch arbeitende Menschen benötigt"

JP

00:38 19.03.2010
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Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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