Steinbrücks"Erich-Beinfreiheit Sozialismus"

Fettnäpfchen List Geht Steinbrücks Fettnäpfchen Strategie, Erich Honecker proletarisch adaptierend, mit Seitenhieben Richtung Linkspartei, für den Bundestagswahlkampf 2013 auf?
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Ist Peer Steinbrück alles "Erich Honecker- Sozialismus mit Beinfreiheit, Müller oder was?"

Erich Honecker, Staatsratsvorsitzender der DDR, in Personalunion, Genralsekretär der SED war durch seine proletarischen Zwischenrufe im Namen der "Beinfreiheit des real- existierenden Sozialismus, berühmt berüchtigt.

Fettnäpfchen auf dem international diplomatischen Parkett waren Erich Hoecker, , wie bei der Wildschweinjagd in der Schorfheide, sichere Beute, ein günstiges Ziel, das erlegt nach alter Jäger Tradition unmittelbar darauf zu verblasen war.

So verlautbarte Erich Hoecker. im Beisein des Ersten Ständigen Vertreters der Bundesrepublik Deutschland, Günter Gaus, in Ostberlin im Rahmen einer anberaumten Regierungs- Pressekonferenz, anlässlich der bevorstehenden Leibziger Messe 1981 mit Seitenhieb auf den, in Halle geborenen, bundesdedeutschen Aussenminister, Hans- Dietrich Genscher.

"Auch bei uns in der DDR gibt es Hallenser, Halleser und Halunken

Herr Gaus, was sind Sie eigentlich für einer?"


Geht Peer Steinbrücks Fettnäpfchen Strategie, Erich Honecker "Erich währt am längsten" proletarisch adaptierend, mit Seitenhieben Richtung Linkspartei, für den Bundestagswahlkampf 2013 auf?

So richtig fundiert, mit demoskopischen Daten unterlegt, kann das noch nicht behauptet werden, auch wenn es nach der Landtagswahl in Niedrsachsen am 20. Januar 2013 dafür erste Anzeichen gibt.

Worin besteht Peer Steinrücks "Fettnäpfchen Strategie als SPD- Kanzlerkandidat?

Diese "Fettnäpfchen Strategie" Peer Steinbrücks besteht nicht darin, Vorstellungen von Möglichkeiten zu nähren, dass die SPD am 27. September 2013 die absolute Mehrheit zum Regieren im Deutschen Bundestag, sondern die Gestaltungsmehrheit durch eine regierungsfähige Koaltion mit Bündnis90/Die Grünen erreichen kann.

Wie kam Peer Steinbrück auf diese "Fettnäpfchen Strategie", die er, seit seiner offiziellen Nominierung zum SPD- Kanzlerkandidaten auf dem SPD- Parteitag in Hannover im Herbst 2012, wie nie zuvor, an der SPD- Programmatik entlang, unverbrüchlich auf diese eingeschworen, auch wenn diese zu seinen vorherigen Bekennntissen, hochdotierten Reden, im Widerspruch steht, Beinfreiheit nennt?

Der Anlass mag das Ergebnis des Bundestagswahl 2009 gewesen sein, das für die FDP, demoskopisch unvorhergesehen, über 14 % der Wählerstimmen erbrachte, während die CDU/CSU mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an der Spitze erheblich an Zweitstimmen verlor, aber doch insgesamt eine schwarzgelbe Regierungsmehrheit errang.

Damals wurde die CDU/CSU mit Angela Merkel an der Spitze zu Gunsten der FDP in der Schlussphase des Bundestagswahlkampfes 2009 in den Medien in der Wählergunst heruntergeschrieben.

Insgesamt ging aus diesen Vorgängen für die SPD keinerlei Ermutigung aus. Ganz im Gegenteil.

Inzwischen stellt sich die Lage für die SPD aber seit 2009 günstiger dar.

Inzwischen hat sich für die CDU/CSU in 12 Landtagswahlkämpfen deren Strategie der Leihstimmenvergaben an die FDP als verhängnisvoller Verlust an Gestaltungsmehrheit erwiesen.

Die FDP hat zwar in Landtagswahlen seit 2009, u. a. in Schleswig- Holstein, in NRW zu Lasten des Koalitionspartners CDU, in Bayern CSU, beachtlich an Stimmen gewonnen, ist aber, außer in Bayern, mit der CDU aus der Regierungsverantwortung in etlichen Landesparlamenten herausgeflogen.

Da war die Lage da, die Peer Steinbrück als SPD- Kanzlerkandidat für seine "Fettnäpchen Strategie" mit Altkanzler Helmut Schmidt beim monatlichen Blitz- und Donnerschlag- Schach ausgetüfftelt hat.

Dabei geht es darum, die konzertanten Neigungen der Medien, von links bis rechts und in der Mitten, in Bundes- und Landtagswahlkämpfen die SPD- Programmatik unter Null, den SPD- Kandidaten dagegen aber übers fünfblättrige Kleeblatt gen Himmel zu loben, vorauseilend ein Schnippchen zu schlagen.

Das Schnippchen besteht darin, dass die SPD

"Kaffee Keese Ball Paradox"

per "Damenahl" ihrem Kanzlerkandidaten Peer Steinrück seine eingeforderte Beinfreiheit läßt, damit der, mobil, Fettnäpfchen absehbarer, ungeahnter Art zielstrebig aufsuchen und mit Schmackes hineintreten kann, dass es nur so anhaftend nach allen Medienseiten spritzt und die Medien tun, was sie sollen.

Was sollen Die Medien im Rahmen dieser "Fettnäpfchen Strategie"?. den SPD- Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in Grund und Boden herunterschreiben, während die SPD- Programmatik eher beiläufig durchgewunken, Bündnis90/Die Grünnen im bürgerlichen Milieu als Korrelativ der SPD honorabel regierungsfähig in der Wählergunst Auftrieb gibt, ohne dass die SPD noch Wähler verlieren kann, weil deren Wählergunst schon grottenhaft schlecht mit ihrem Kanzlerkandidaten, Peer Steinbrück, inzwischen unversenkbar, auf Kiel gelegt, tiefgestapelt, unterwegs ist.

Während Schwarzgelb als kommunizierende Röhren, mit demoskopisch erkennbar abnehmender Tendenz ihrer Gestaltungsmehrheit, Wählerstimmen untereinander verleihen, geschieht genau das Gleiche, zu Lasten der Piraten, der Linkspartei, im Fall von Rotgrün im umgekehrten Sinne, mit Zuwächsen an Gestaltungsmehrheiten, wie das SPD- Vorständler, Frank- Walter Steinmeier im Fall der eben gewonnenen Landtagswahl in Niedersachsen nennt.

Warum ist das so?

Das ist so, dank des SPD- Kanzlerkandidaten, Peer Steinbrück, der längst, zielsicher in Fettnäpfchen tretend, als wären es zu entschärfende Landminen, das Tal der Tränen verloren gegangener Wählergunst, durchschreitend, als Wählerstimmen Eldorado für die Endphase im Bundestagswahlkampf 2013 im September besetzt hält.

In den Augen des SPD- Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück hat Angela Merkel, aufgrund seiner Fettnäpfchen Strategie

"Erich-Sozialismus mit Beinfreiheit"

im Bundestagswahlkampf 2013 keine Chance mehr gegen ihn, sie weiss es nur noch nicht.

Peer Steinbrück findet, Angela Merkel sollte, durch demoskopische Überbewertung im Promi- Ranking, ins Blinde verführt, trotzdem ihre Chance, die sie nicht hat, nutzen.


"Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!"
JP

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/peer-bitte-bitte-tu-es-noch-einmal

Joachim Petrick

18.01.2013 | 20:29

"Peer!, bitte, bitte, tu es noch einmal!

18:32 21.01.2013
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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