Testet Angela Merkel über AKW- Laufzeitverlängerung den GAU?

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Testet Angela Merkel über AKW- Laufzeitverlängerung den GAU?

Atomkraft war und ist keine Brückenindustrie.

"Atomkraft braucht in der frage der Endlagerung nicht lokale, sondern globale Lösungen!"

Atomkraft Laufzeitverlängerung "Nein Danke!“

Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel als diplomierte Physikerin das Wort von der Atomenergie als Brückenindustrie, öffentlich verlautbart, in den Mund nimmt, hat Angela Merkel, wider Besseres Physik- und Energie- Wissen, fern der Wahrheit, in den Wind geredet, damit Niemand den unverfroren dreisten Oberton ihrer Lüge vernimmt.

Die Atomenergie galt über Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg, angesichts der kriegsverbrecherisch abgeworfenen Atombomben auf Hiroshima, Nagasaki am 06.und 09.August 1945durch die Kriegsführenden USA, gegen ein völker- und menschenverachtendes Militär Kaiser Regime in Japan, im Kalten Krieg, blockübergreifend, durch ihre angeblich friedliche Möglichkeit der Nutzung als Völkerverbindende, Frieden schaffende, Frieden erhaltende Brückenindustrie.

Dabei wissen wir seit jahzehnten populär, nicht zuletzt durch Robert Jungks Bestseller

„Der Atomstaat“,

dass die friedliche Nutzung der Atomenergie nur dazu dient, verdeckt, die militärische Nutzung der Atomenergie sponsernd durch die Verbraucher/innen wie steuerlich durch die Staaten der Welt subventioniertzu finanzieren.

Warum flüchtet nun Angela Merkel, scheinbar wider besseres Wissen, scheinbar ohne Not, immer noch in die alte kaltherzige Lüge von der Atomenergie als Brückenindustrie?

Wo doch die Mehrheit der Bevölkerung weltweit berechtigt ahnt, die Atomenergie ist eine Castor- Zugmaschinen- Hängerückenindustrie, die einen ganzen Rattenschwanz von unbewältigten Problemen, wie die Frage der ungeklärten Endlagerung des zivilen wie militärischen Mülls, auf verborgenen wie verlogenen Gleisenmit sich schleppt.

Gleichzeitig stehen die Atommeiler, die weder rasch herauf, noch herunter gefahren werden können und deshalb eine ständig überflüssige, überschüssig umweltbelastend wie kostenwirksameGrundlast produzieren, der Innovation von dezentraler Speicher- Technologie auf dem atomaren Castor Zugmaschinen Gleis weltweit im Wege.

Diese Verlogenheit der schwarzgelben Regierungspolitik gipfelt darin, dass von angeblicher atomarer Brennelemente- Besteuerung die Rede als lässlicher Gewinnabschöpfungist, obwohl es um eine Besteuerung der 17Atommeiler in Deutschland geht, um einen Kapitalstock für die Entsorgung des atomaren Mülls zu organisieren.

Das tut deshalb Not, weil die AKWs ihre Rücklagen für die Haftung von Risiken der Atommeiler während der rotgrünen Bundesregierungszeit, 1998- 2005, steuerlich gefördert auflösen durften und nun nur noch mit ca. 2 Milliarden € pro Atommeiler für Risiken als Energie-Unternehmen privatrechtlich haften.

Das Wort Risikovorsorge für „Gefahrenlagen“ der Atommeiler bis hin zum GAU soll nicht einmal regierungsnah wie –fern erwähnt werden.

Also wird blumig von so genannter Brennelemente Besteuerung oder – Abgaben gefaselt, auf dass die bleiernen Lettern in den Gazetten zwischen den Zeilen wiehernd hier, panisch da, krachen.

Die Not der schwarzgelben wie anderer Bundesregierungen ist und wird sein, in dem Moment wo der letzte Atommeiler abgeschaltet vom Netz geht, stellt sich unverrückbar die Kardinal Frage:

„Wohin mit dem zivilen wie militärisch atomaren Müll?“

Deshalb gilt jede angezettelte Debatte über eine angebliche wie wirklich verlängerte Laufzeit der Atommeiler als„Gottesgeschenk“.

Bei genauerem Lichte betrachtet, ist dieses Geschenk aber im Grunde der Moldau ein vergiftetes „Gottesgeschenk“ mit dem politisch unverantwortlichem Ziel von Zeitgewinn auf nationaler, internationaler, lokaler wie globaler Ebene.

Inzwischen wurden den AKW- Betreibern in Deutschland einzigartig, aus politischer Not wie Organisationsverschulden die unkontrollierte Zwischenlagerung des aufgelaufenen Atommülls vor Ort bei den jeweiligen Atommeilern mit dem Risiko ganz neuer Gefahrenlagen in Zeiten des angeblichen Internationalen Krieges gegen überall lauerndem Terrorismus atomgesetzlich erlaubt.

„Atomkraft war und ist keine Brückenindustrie".

"Atomkraft braucht in der frage der Endlagerung nicht lokale, sondern globale Lösungen!"

Atomkraft Laufzeitverlängerung "Nein Danke!“

JP


11:31 19.09.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare 16

Avatar
nhoffm | Community
Avatar