Vermögenslosen- statt Arbeitslosenversicherung!?

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Vermögenslosen- statt Arbeitslosenversicherung!?


Immer weniger taugt die Arbeitslosenversicherung mit ihren assoziierten Arbeitsagenturen des Bundes, der Länder in Zeiten prekärer Arbeitsverhältnisse des “Working Poor“ dazu, Arbeitsplätze zu vermitteln, die Arbeitnehmer/innen ernähren, den Unterhalt, Unterkunft sichern, geschweige denn bildungs- und vermögensferne Lebensverhältnisse abzubauen.


Immer weniger taugen Krankenversicherungen mit ihren assoziierten Krankenkassen, Ärztlichen Vereinigungen, Verbänden dazu, Heilung, Beratung, Betreuung, fachlich KlientenbezogeneBegleitung von Krankheiten, Behinderungen, Handicaps organischer, psychischer, geistiger Art zu organisieren, weil sich diese zunehmend in einem Drehtür- Effekt als Kollateralschäden bildungs- und vermögensferner Lebensverhältnisse, die, lokal und global,von Elends- und Umweltbelastungen bestimmt sind,als menschlich moralisch wie monetär Ressourcen vernichtendes Schwarzes Energieloch erweisen.


Ist es deshalb nicht Zeit, sich mehr und mehr von den Ideen der Möglichkeiten, Arbeitslosigkeit als Risiko zu versichern, abzuwenden und sich gesellschaftlich beherzt dem Aufbau eines Kapitalstocks einer lokal und global orientierten Vermögenslosenversicherung zuzuwenden?


Die Vermögenden, Reichen verstehen kaum, warum sie sich prozentual in Umlageverfahren an der Finanzierung einer Arbeitslosenversicherung beteiligen sollen, weil sie ihr Vermögen, ihren Reichtum am wenigsten ihrer Arbeit, sondern ganz anderen vermögensbildenden Parametern, wie Bildungs- und Vermögensnähe,in ihren herausgehobenen Lebensverhältnissen, verdanken.


Der Aufbau eines gesellschaftlichen Kapitalstocks für eine Vermögenslosenversicherung, wie diese bereits in den Öl- und Gas- Ressourcen Staaten Norwegen, Dubai bestehen, würde die Vermögenden, die Reichen in unserem Lande beitragspflichtig da abholen, wo sie sich befinden, bei den Ängsten um ihr Vermögen, um ihre zeitnahe Bildung.


Im Vermögensverlustfall würden die Beitragszahler/innen als Versicherte individuell den vertraglich vereinbarten Risikofall auslösen, der durch einen Arbeitsplatzverlust, Kinderreichtum, Verlust des Partners/in, den Krankheitsfall, Erwerbunfähigkeit , Alter, Hilfeabhängigkeit ausgelöst sein kann.

Die Versicherten erhalten in einem solchen Fall, neben entsprechend monetär bereitgestellten Mitteln für den Lebensunterhalt, Unterkunft, Mobilität, Bildung, Partizipation an Kultur, Fitness Angeboten, ambulant eine professionelle Beratung und Begleitung durch Vermögensbildungs- Coachs.

In diesen Phasen der Vermögens- Rekonstruktion bzw. der neuen Vermögensbildungkommt dem World Wide Web, dem Internet eine ganz neue Bedeutung als Reservoir ungeahnter Möglichkeiten zu, sich frei floatierend an Community- Bildung und Vermögensaufbau weltweit anzudocken.


Der Versicherte ist in dieser Phase der Vermögens- Rekonstruktion bzw. des neuen Vermögensaufbaus gegenüber der Vermögenslosenversicherung zur täglich flexibilisierten Online Präsenz im Internet von mindestens sechs Stunden verpflichtet.

Diese Internet Präsenzpflicht tut heute navigatorisch Not, wie früher die Seefahrt, um zeitnah auf alle Optionen, Facilities im World Wide Web, inklusive Buchung von Umzugs- und Reiseplänen zum neuen Vermögen,reagieren zu können.


JP

13:15 13.04.2010
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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