Von der "Formierten Gesellschaft" zum "Formatierten Breivik Krieg"?

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Der ethnische Nationalist, Anders Behring Breivik

Von der "Formierten Gesellschaft" zum "Formatierten Outlook Breivik Krieg"?

Führt Breivik den Krieg, den die NATO im Jahr 2001 ausrief?

Führt Anders Behring Breivik den Krieg, den die NATO nach Nine Eleven am 12. September 2001 als Krieg gegen den Internationalen Terrorismus, als Krieg gegen den Rest der Welt , nach innen wie außen, ausrief?,

oder führt Anders Behring Breivik einen ganz anderen Krieg, in dem die Gesetze der Menschlichkeit, gemäß der Genfer Konvention, gemäß der Haager Kriegsrechtsordnung, selbstermächtigt, wie im Fall des Krieges gegen den Internationalen Terrorismus, gegen Gefährder/innen außerhalb wie inerhalb des NATO- Geltungsbereiches der NATO- Mitglieder und deren willigen Helfer- Staaten, deren privaten Sicherheitsarmeen, seit dem Jahre 2001 außer Kraft gesetzt sind?

Den eigentlichen Beginn seines asymmetrisch hochgerüsteten
"Kreuzritter Krieges" ,
dem jede Waffengleichheit als unveräußerliches Insignum wahrer Ritterlichkeit, als Buch mit sieben Siegeln, fremd ist, datiert der ethnische Nationalist, Anders Behring Breivik, als
"konservativer Christ",
auf das Jahr 1999, als die NATO, voran die USA unter US- Präsidenten Bill Clinton, ohne UNO- Mandat, den serbisch- christlich- orthodoxen Glaubensbrüdern/-schwestern als Kreuzritter/innen die Waffen gegen die vermeintliche Invasion der Islamisten/innen auf europäischem Boden verräterisch aus der Hand schlugen.

„Und wenn du in einem Krieg bist, kannst du Dinge wie diese machen“, erläutert Anders Behring Breivik über seinen Anwalt Geir Lippestat, ein Sozialdemokrat, der Weltöffentlichkeit seine Sicht der Gefahrenlage durch die zivil- militärisch- admnistrativ rechtliche Invasion der Islamisten/innen, in der sich Europa, in der sich das christliche Abendland, von Griechenland über Sizilien, Wales, London, Oslo bis zum Nordkap, von Island. Irland über Katalonien, Andalusien, Andorra, die schweizer Kantone, FC- Bayern- München, Borussia Dortmund, St. Pauli Hamburg Reeperbahn, Hertha BSC Berlin, Austria, Kroatien, Serbien, Polen bis in die Klitschko Brüder Ukraine angeblich befindet.

Wenn es um seine Verteidgung geht, hat der mutmaßliche Massenmörder Anders Behring Breivik keine Berührungsängste mit Sozialdemokraten, auch wenn er mutmaßlich die Jungssozialisten/innen unter den Sozialdemokraten Norwegens gerade letzten Donnerstag mörderisch angegriffen.
Da wählt er sich den sozialdemokratischen Anwalt Geir Lippestat als Verteidiger, der sich bereits durch die Veteidigung eines anderen Rechtsextremisten nicht nur in der rechtsextremistischen Szene Norwegens ein mutiges wie prekäres Ansehen erworben hat..

Dem Verteidiger zufolge deutet alles darauf hin, dass sein Mandant, Anders Behring Breivik, „verrückt“ ist, weshalb Psychiater seinen geistigen Gesundheitszustand untersuchen sollen. Der inhaftierte Breivik glaube, er befindet sich in einem Krieg. „Und wenn du in einem Krieg bist, kannst du Dinge wie diese machen“, erläutert der Anwalt die Sicht seines Mandanten.

Dass der Anwalt Geir Lippestat ausgerechnet die gesunden Wahrnehmungs- Anteile seines Mandanten, Anders Behring Breivik, nämlich die Wahrnehmung
"Europa befindet sich im Krieg"
für
"verrückt"
erklärt, dessen aberwitzig mörderische Schlussfolgerungen der
"Selbstermächtigung der Lizenz des Tötens auf eigene und bisher namenlos fremde Faust"
aber keine differenzierende Betrachtung zuführt und Bedeutung einräumt, gibt Rätsel auf.

Europa befindet sich als NATO- Partner, unter williger Einbindung der GUS- Staaten, seit der Ausrufung des Ernstfalles durch die NATO in uneingeschränkter Solidarität mit den USA nach Nine Eleven am 12. September 2001, nach außen wie innen, gegen Gefährder/innen aus allen Teilen unserer nur scheinbar deregulierten Welt im Krieg.

In seinem "Manifest 2083"
äußert Behring Breivik uneingeschränkt Bewunderung für den lupenreinen Demokraten, den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin, wie die Moskauer Zeitung Kommersant berichtete.
Putins Sprecher Dmitri Peskow erklärte am Montag, egal was Breivik geschrieben habe, es seien die Ideen eines "Verrückten".

Darin sind sich Breiviks Anwalt Geir Lippestat und der lupenreine Demokrat, der russische Ministerpräsident Wladimir Putin auf seltsam aufschlussreiche Weise einig.

Inzwischen erwägen die norwegischen Ermittler als Ankläger offenbar eine Strafverfolgung des mutmaßlichen Attentäters wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bislang sei dies aber nur „eine Möglichkeit“, berichtet die Zeitung „Aftensposten“ unter Berufung auf Staatsanwalt Christian Hatlo.

Eine Verurteilung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zieht in Norwegen eine Maximalstrafe von 30 Jahren Haft nach sich, während für die Verurteilung wegen Terrorismus nachwievor eine Höchsstrafe von 21 Jahren gilt.
Die Verfügung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist erst im Jahre 2008 ins Strafgesetzbuch Norwegens aufgenommen worden.

Anders Behring Breivik führt in seinem
„Manifest 2083“ auch ausbaldowerte Anschlagsziele in der Schweiz auf.
Genannt sind beispielsweise die Raffinerien von Cressier und Collombey sowie die Atomkraftwerke von Beznau, Gösgen, Leibstadt und Mühleber.

Die „Kämpfer des Widerstands“,
wie Anders Behring Breivik diese Verbrecher gegen die Menschlichkeit, mental real gedopt umfrisierend hochstapelt nennt, sollten in den genannten Ländern handeln,
„weil sie nicht auf einen Wechsel durch demokratische Mittel hoffen können“,
heißt es in seinem 1560 Seiten langen Text.
Das treffe auch auf die Schweiz zu.

Der Attentäter Anders Behring Breivik identifiziert da, so ganz lapidar, nebenbei, allein in der Schweiz eine halbe Million „multikulturelle Verräter“,
die angeblich die Einwanderung der Muslime verantwortungslos erleichtert hätten.

So enfach können Kriegsgründe sein, wenn sich der Wille dazu namenlos formiert, namentlich organisiert?

Anders Behring Breiviks Manifest trägt den Titel
"2083. Europäische Unabhängigkeitserklärung" und wählte als Codewort den Namen des Kreuzfahrers Sigurd..

Anders Behring Breivik betont damit verschlüsselt, dass für ihn das Jahr 1683, als die Türken vor Wien standen, als Prinz Eugen der Legende nach Europa mit Hilfe polnischer Ritterkavallerien vor der Invasion durch das Osmanische Reich im Büdnis mit dem französischen Königshaus rettete, von besonderer Relevanz für seine krude wie obskure Meinungsfindung ist.

Der 1560 Anders Behring Breivik "Manifest 1683 plus 400= 2083"
Text ist , wenn auch krude, wenn auch obskur, eben nur eine Meinung und kein Wahn, erst die Reaktion und Schlussfolgerungen von Anders Behring Breivik offenbaren des Wahnsinns Züge im grauenhaften dekorierten Uniform Vollzug.
Anders Behring Breivik hätte ja, statt des Wahn, die eher zeitgemäß "reaktive Depression" als selbstkasteienden Flucht- wie Peinort wählen können!, oder?

Frage:

"Ist uns heute der
"Formatierte Krieg",
was uns einst im Kalten Krieg des Ost- West- Konfliktes als
"New Deal"
Konjunkur Idee die
"Formierte Gesellschaft"
des Wirtschafts- Professors, Bundeskanzlers a. D., Ludwig Ehrhard in der Stunde der Entschädigungsforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg aus allen Teilen der Welt wie der gefühlt wie realen Staatsverschuldung allerorten war?

Stellen sich die USA aus genau diesem Grunde drohender Entschädigungsforderungen aus allen Teilen der Welt vor dem Internationalen Kriegsverbrecher Gerichtshof in Den Haag an die "kriegführenden" USA, samt Koalition der Willigen innerhalb und außerhalb der NATO, nach dem Ende des Kalten Kriegs ab dem 01. August 2011 zahlungsunfähig, um für solcher Art Entschädigungsforderungen auf lange Zeit adressenlos zu sein?

Im übrigen:

Rudolf Hess hat im kommoden Gefängnis zu Landshut im Jahre 1923/24 seinem politischen Knast Kumpan Adolf Hitler "Mein Kampf" in die Feder lektoriert.

Wer könnte Anders Breivik sein
"Manifest 2083"
( das Jahr 1083 plus 1000 Jahre, oder das Jahr 1683 plus 400 Jahre= 2083)
in die Montblanc Feder, lektorierend, diktiert haben?

Es sollen ja auch schon Nachrichtenmagazine, Nachrichtendienste, Geheimdienste, darunter der Geheimdienst des Russischen Zaren, die CIA/Mossad/ MP 6/STASI/KGB/BND u. u. ? Doktorarbeiten, Pamphlete, Manifeste für sogenannte Kundschafter/innen des Friedens, Kundschafter/innen, Hitmen/Hitwomen der Optionen auf Krieg, Krisen, Katastrophen, Spannungspolitik, Entspannungspolitik, innen wie außen, in deren Montblanc Feder diktiert haben.

Ob Anders Behring Breivik Psychopath, wahnsinnig ist, wissen wir nicht, was wir wissen, Anders Behring Breivik ist autodidaktisch oder sonstwie taktisch militant ausgebildet professioneller Terrorist, der in jede Söldnertruppe passend, mit menschenrechtlich kaum belastbarer Lizenz zum Töten, Terror in aller Welt auf Befehl, Kommando, auf eigener Faust nach Lust und Laune ausüben würde, wenn er dies denn erlaubtermaßen könnte.

Dass Anders Behring Breivik als solcher "Söldner" auf fremden Befehl, Kommando, oder auf eigene Faust
" out of order",
"außer Kontrolle"
geriet und auf die eigenen Landsleute am 22. Juli 2011 mörderischen Terror ausübte, erinnert an das Vietnam Veteranen Syndrom des
"Coming Home",
wenn die Integration von Militärs ins Zivilleben, u. a. aufgrund von unverarbeiteten Traumata, Misserfolgen bei Unternehmensgründungen, wie im Fall Anders Behring Breivik, auf ganzer Linie misslingt.

Gnade uns der Himmel, wenn traumatisierte Veteranen des Afghanistan Einsatzes und sonstiger Auslandseinsätze der Bundeswehr, der norwegichen u. a. europäischer Armeen, Stritkräfte
"Coming Home"
heimkehren und deren Integration ins Zivilleben aus vielerlei Gründen misslingt bzw. heillos scheitert.

Ist Anders Behring Breivik da ein erster vorweggenommen mörderischer Terror Alarm dieser heimkehrenden Veteranen aus Auslandseinsätzen in rechtsfreien Räumen Afghanistans und andernorts?

Aufschlussreich ist da der Blick in die Gründungsmythen der NSDAP,

Waren doch für die NSDAP heimkehrend terrorkundige Kolonialherren, darunter Rudol Hess aus Alexandria, programmatisch, Völker- und Rassenhass predigend, prägend?

Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg ermuntert, ermahnt, unter viel medial öffentlichen Beifall, die Bevölkerung in seinen zahlreichen Ansprachen seit den Anschlägen immer wieder zu mehr Demokratie und Offenheit.

Welche Art von Offenheit der Demokratie meint Jens Stoltenberg, meint Jens Stoltenberg, dass wir wie mit einem Echolot, Daten von Kritikern/innen abgreifend, Thilo Sarrazin Machwerke im öffentlichen Diskurs ertragen müssen, wenn Norwegen gleichzeitig die Vorratsdatenspeicherung im April diesen Jahres untr seiner Regierung eingeführt hat.
Soll das die neue Offenheit unserer Demokratie sein, dass wir offen darüber debattieren, im sogenannten Ernstfall, Handelswege für unsere Export- und Ressourcenwirtschaft mit staatlich parlamentarischer Lizenz, unter Anwendung und des Einsatzes von Instrumenten des milltanten Terrors, wie zu Zeiten des Kolonialismus, todbringend mörderisch freihalten?

JP

16:48 26.07.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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