War die RAF gegen "Landshut-Entführung"?

Deutscher Herbst77 Wollte die RAF die "Lufthansa Maschine "Landshut" PLO- Terror- Entführungs- Aktion" im "Bleiern Deutschen Herbst" 1977 erst verhindern, dann abbrechen?
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Wollte die RAF die "Lufthansa Maschine "Landshut" PLO- Terror- Entführungs- Aktion" im "Bleiern Deutschen Herbst" 1977 erst vergeblich verhindern, dann, durch Regierungs- und Politik- Seiten unerhört, ebenso vergeblich abbrechen?,

wenn ja, wurden die Mitglieder der RAF in der JVA- Untersuchungshaftanstalt Stuttgart- Stammheim im

"Bleiern Deutschen Herbst 1977"

im Wege der terroristischen Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hans- Martin Schleyer durch ein RAF- Kommando "Holger Meins" , unter Kontaktsperre zu ihren Anwälten, Angehörigen gesetzt, um genau diese Botschaft zu unterdrücken, weil es der damaligen sozialliberalen Koalition, im Nationalen Krisenrat, unter Federführung von Bundeskanzler Helmut Schmidt, Aussenminister Hans- Dietrich Genscher, Justizminister Hans- Jochen Vogel, Innenminister Werner Maihofer, den Oppositionsführern, Dr. Helmut Kohl, Dr. Franz- Josef Strauss

"Auf Deubel komme heraus"

wie gerufen kam, die Andreas Baader- , Gudrun Ensslin, Jan- Karl Raspe-. Irmgard Moeller-. Ulrike Meinhof (Suizid im Jahre 1976)- Bande, die RAF schlechthin in der unseligen Nähe von menschen- und politikverachtenden PLO- Flugzeugentführern/innen, medial verortet, zu wissen?


Die Anwälte der RAF- Mitglieder. Otto Schily, Hans- Christian Ströbele, Hubertus von Pottnitz standen im

"Bleiern Deutschen Herbst"

Behörden in Bund und Ländern, Regierungsstellen und- vertretern für Vermittlungstätigkeiten erklärtermaßen ausdrücklich, aber vergeblich, wie wir heute wissen, zur Verfügung.

Wenn dem so wirklich ist, wirft das dann viele alte Fragen und Anworten neu auf?

Z. B. ie Frage, was hatte die bis heute geheimgehaltene so genannte

"Top Secret Fernmeldegruppe",

unbekannt, in Protokollen unerwähnt, geschweige denn kontrolliert durch den Geheimdienstausschuss des Deutschen Bundestages, vermittelt durch den BND im 7. Stock der JVA Stuttgart- Stammheim, in den Zellen der inhaftiert, verurteilten RAF- Mitglieder im Herbst 1977 zu suchen?

Die damals, im Oktober 1977, bereits, nach rechtskräftig ergangenem Urteil, für ihren zu erwartenden Umzug in andere JVAs in verschiedenen Bundesländern, auf ihren gepackten Koffern saßen?

War diese Art des Krisenmanagements des Nationalen Krisenrates der Bundesrepubik Deutschland im Herbst 1977 nur darauf versessen, der RAF, samt deren Sympathisantenszene, den Schneid jeder gesellschaftpolitischen Relevanz ihres radikalen Anliegens, voller Unschärfen und Unausgewogeneheiten,

"koste es, was es wolle"

"Auf Biegen, Dehnen gar befristetes Brechen von Rechten"

"Auf Leben oder Tod"

unabdinglich jeden Diskurs verweigernd, abzukaufen, so als hätten die RAF- Mitglieder, neben dem Verlust ihrer Freiheit nach rechtskräftig gewordenen Urteil, auch ihre unveräußerlichen "Bürgerlichen Rechte" auf Anhörung verloren?


JP

http://www.3sat.de/kulturzeit/index.html

3sat Sende- Woche

"Bleiern Deutscher Herbst 1977"

20:25 16.10.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare 13

Dieser Kommentar wurde versteckt
Avatar
Avatar
Ehemaliger Nutzer | Community