Was soll aus unserer „Kinderwagen Volkswirtschaft“ werden?

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Was soll aus unserer „Kinderwagen Volkswirtschaft“ werden?

Wieder ist ein Tag des 1. Mai gekommen!

Mit dem Kommunistischen Manifest im Jahre 1848 von Karl Marx wurde eine Seite der unsichtbaren Hand, wie diese Adam Smith wundersam verrätselt, in seinem Werk „Reichtum der Völker“ beschrieben, aufgedeckt, und mit Friedrich Engels Zungen als „Nationalökonomie der Kinderwagen Achtsamkeit“ für alle Völkerstämme der Welt gefordert und gefördert.

Gerade jetzt am Tag der Arbeit, dem 1. Mai 2010, ist es wieder einmal hohe Zeit beherzt Rechenschaft abzulegen, ob dieser mutigen Idee der „Nationalökonomie der Kinderwagen Achtsamkeit“ für alle Völkerstämme der Welt, wie diese uns mit dem Kommunistischen Manifest von 1848 entgegen tritt, auch entsprechende Taten, Netzwerke, lokale und globale Organisationsmodelle gefolgt und mit Leben erfüllt sind.

Offen gesagt, die Etablierung der „Nationalökonomie der Kinderwagen Achtsamkeit“ für alle Völkerstämme der Welt“ ist weder in den Köpfen der Laien, geschweige denn in dem Köpfen der Experten der Ökonomie gelungen.

Sind es doch ausgerechnet die Experten der Ökonomie, voran, die der Finanzpolitik, die glatt weg, ohne vorher die Begrifflichkeit „Kinderwagen“, „Achtsamkeit“ in der Nationalökonomien der Völkerstämme eindeutig identifizierend zu definieren, die Sinnhaftigkeit der Etablierung der „Nationalökonomie der Kinderwagen Achtsamkeit“ für alle Völkerstämme der Welt“ in Theorie und Praxis nicht nur ignorieren, sondern einen Finanzierungsvorbehalt gelten machen wollen.

Seit Menschheitsgedenken war das Wagnis der Kindschaft, der Zeugung, das Gebären von Kindern nicht ein wirklich natürlicher Vorgang, sondern das eigentliche Wagniskapital, das in den Völkerstämmen, Gesellschaften der Welt in der Regel stets unter Vorbehalt der „gütigen“ Vergabe eines Rechts auf Kindersegen durch das wie auch immer geartete Institut der Ehe im Namen der Priesterschaft, der Götter, der klerikalen, säkularen Fürsten als Gerichtsherrn verliehen wurde.

Über Generationen entstanden so scheinbar von Gottes Gnaden gegeben, Kinder zeugende, gebärende und nicht zeugende, gebärende Schichten, Klassen in den Gesellschaften, die zuletzt klerikal wie säkular feudal genannt wurden.

Gesinde, Knechten. Mägden, einfachen Soldaten bis zum Range eines Leutnants war die Eheschließung, der Stand der Ehe verwehrt und damit das Zeugen, Gebären eines Kindes, gar einer Kinderschar bei Strafe als „unanständig“ illegal untersagt.

Interessant ist dabei, dass der Begriff „Stand“ aus dem Begriff des „ständigen Rechts“ abgeleitet ward, der seine Vollzugsgewalt aus dem Namen einer Person von Hohem Stande beliebig ungeschrieben allerorten, daheim, bei Hofe, im Dorf, im Land, zu Schiff, im Wald, Feld, auf Wiesen, Tälern, Flüssen, Seen, auf den hohen Wassern der Meere, Berge, der Geest, der Marsch, in der Stadt entfalten konnte, solange es kein anderweitig geschriebenes Recht gab.

Was über Jahrhunderte der Fall war.

Anstand war insofern niemals eine bestimmte Haltung, die einer Person natürlich aus ihrer Seelenachse erwuchs und individuell auszeichnete, sondern ein scheinbar unveräußerliches Standesrecht, egal, wie sich eine Person hohen Standes wirklich zu Tische, zu Lande, zu Wasser, in der Hohen Luft der Berge verhielt, auf der Achse des Anstandes zu wandeln.

Wobei. Was viele nicht einmal ahnen, der elaborierte Begriff „Hohe Luft“ für den volkstümlichen Begriff Galgenberg steht.

Auf diesem beschriebenen Hintergrund und Kontext feudaler Gesellschafen ist es nur konsequent, wenn der Zustand der natürlichen Schwangerschaft gerade eben so als Zustand „in anderen Umständen“ beschrieben wird, d. h. „andere Umstände“ galten solange als „ungeklärter Stand“, bis das Recht auf Vaterschaft, Mutterschaft gemäß dem Stande der Schwangeren gerichtsverwertbar ohne Ach unter dem Standesdach geklärt ward.

Das Unheil, die Dramen, Tragödien, die aus diesem unheilschwangeren Standesrecht erwuchsen ist Literatur, ist ein höllisch dunkles Kapitel auf dem Wege zu „Nationalökonomien der Kinderwagen Achtsamkeit“ für alle Völkerstämme der Welt, wie diese uns mit der Grundidee des Kommunistischen Manifest von 1848 entgegen tritt.

Gerade um des hohen Ranges Willen, den das Kommunistische Manifest von 1948 in der Geistesgeschichte der Völker errungen hat, muss unumwunden aufrichtig gefragt werden, ob in der Grundaussage des Kommunistischen Manifestes wirklich historisch wie dialektisch die Achtsamkeit der „Kinderwagen Volkswirtschaft“ Geltung verschafft wurde, oder ob die Achtsamkeit der „Kinderwagen Volkswirtschaft“ erst im Nachherein in das Kommunistische Manifest hinein interpretiert wurde?

Denn der Mangel an Achtsamkeit hat ja seit 1848 mit dem Kommunistischen Manifest nicht etwa in unserer Einen Welt abgenommen, sondern durch alle Arten von regionalen wie globalen kreditfinanzierten Wachstumsbeschleunigungsgesetzen drastisch zugenommen.

Da kann auch nicht die Tatsache drüber hinwegtäuschen, dass mit der Industriellen Revolution auf dem Hintergrund fortbestehenden Standesrechtes in den wirtschaftlich erblühenden Gesellschaften, bei gedämpft kontrollierter Freigabe des Rechtes auf den Stand der Ehe, das Rechtes der eigen Partnerwahl, des Zeugens und Gebärens von Kinderscharen, zum Ende des 19 Jahrhunderts eine nicht nur demografische Verstetigung des Wachstums der Volkswirtschaften im doppelten Sinne registriert werden konnte.

Einmal im Sinne des allgemein gesellschaftlichen „Kinderwagens“ als konjunkturellem Motor des Wachstums für ganz neue, wie innovative, Branchen der Volkswirtschaften auf breiter Basis.

Zum Anderen durch eine Schattenwirtschaft des Mutes zum Kind, „Kinderwagens“ in außerständischen Verhältnissen der Art und Weisen des alltäglichen Strebens nach “anderen Umständen“ zum heimlich nachhaltigen Frohlocken an Wiegen der „Kinderwagen Volkswirtschaft“ aus unsichtbarer Hand.

Aber seien wir doch ehrlich.

Inzwischen gibt es ein allgemeines Wahlrecht wie Recht auf ein selbst erzeugtes Kind, aber auch ein allgemeines Recht, auf das Zeugen und Gebären eines eigenenKindes nach persönlichem oder paarweisem Gusto zu verzichten.

Der Freiraum, der dadurch, angesichts zahllos gedachter, bedachter, aber nicht erzeugter wie geborener Kinder, für die gezeugten, geborenen Kinder entstanden ist, hat den Grad der Achtsamkeit, des kooperativ partnerschaftlich demokratischen Umgangs in unseren Volkswirtschaften, in den Unternehmen, Privathaushalten kaum gefördert, eher gemindert.

Bedarf es da eines neuen Versuchs der allgemeinen gesellschaftlichen Achtsamkeit, eine, voran in den Volkswirtschaften, eine Idee zu unterlegen, die sowohl die Idee des “Kinderwagens“ als Motor der Volkswirtschaften nährt, aber über diesen „Kinderwagen“ hinausgeht.

Wie wäre es mit dem Begriff einer

„Geh- Hilfe, einer Prothesen Volkswirtschaft“

als Motor für wirtschaftliches wie allgemeine Wachstum in den Lebensverhältnissen der Menschen, egal, wo sie leben, egal in welcher Lebensphasen, Zustand, von der Wiege bis zur Bahre, sie die Angelegenheiten ihres Alltags, alleine oder unter Assistenzen, unter dem Gebot der sichtbaren, spürbaren Hand gegenseitiger Achtsamkeit der „Geh- Hilfen- , Lebenshilfen, Assistenzen, Coaching,Kinderwagen Volkswirtschaft“ in Angriff nehmen?

Das sind meine Gedanken zum Tag des 1. Mai 2010

JP

00:01 01.05.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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