"Wulffschanze" kurz vor der Erstürmung?

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"Wulffschanze" kurz vor der bedingungslosen Kapitulation?

"Breaking News" aus der "Wulffschanze".

Inzwischen scheinen die investigativen Recherchen der "Vereinigten Medien" von BILD über derFreitag, Der Spiegel, Stern, Die Zeit von durchschlagendem Erfolg gekröhnt s. a. Der Speiegle aktuelle Ausgabe 2- 16- 2012 mit der Titelgschichte "In Amt und Würden" .

Der Stand der aktuellen Recherchen läßt, mit allem Vorbehalt, folgende Konturen der umzingelten Wahrheit in der Wulffschanze erkennen:

Christian Wulff hat als niedersächsischer Ministerpräsident aus anonymer Quelle einen namenlosen Bundesbank Scheck in Höhe von ca. 520.000.- € erhalten. Mit diesem Geld hat Christian Wulff für sich und seine Frau Bettina mutmaßlich ein Haus mit Grundstück (ca. 600 m2 ) in Großburgwedel, nahe Hannover zum Preis von 415. 000.- € im Jahe 2008 käuflich erworben.

Zu diesem Zeitpunkt erfolgte kein Eintrag einer Hypolthek im Register des Grundbuchamtes Großburgwedel.

Im Wege der Anfrage der Fraktion "Bündnis90/Die Grünen" im niedersächsischen Landtag im Frühjahr des Jahres 2010, ob zwischen dem Ministerpräsidenten Christian Wulff und dem Unternehmer Egon Geerkens in den letzten zehn Jahre geschäftliche Beziehungen bestanden hätten, antwortete Christian Wulff mit einem "Nein".

Was zu diesem Zeitpunkt womöglich stimmte.

Doch gleichzeitig begannen mehrere Medien in Deutschland, darunter BILD, Der Spiegel zu recherchieren, wie Christian Wulff den Erwerb seines Hauses in Großburgwedel nach seiner angeblich teueren Scheidung von seiner vorherigen Frau Christiane finanziert haben könnte.

Früh kam dabei die Idee auf, der AWD- Gründer Carsten Maschmeyer könne dabei eine Rolle gespielt haben.
Einlblicke in das Grundbuchregister wurden hinhaltend vom Grundbuchamt Großbirgwedel aus unhaltbaren Gründen solange verweigert, bis Der Spiegel über mehrere Gerichts- Instanzen mit seiner Klage in dieser Sache vor dem Bundesgerichtshof nach 1 1/2 Jahren endlich erfolgreich war.

Einblicke ins Grundbuchregister in Großburgwedel ergaben, dass für das Wulffsche Haus und Grundstück kein Eintrag einer Grundbuchschuld zu Gunsten Dritter als Sicherheit für ein Darlehn ersichtlich war.

Inzwischen war Christian Wulff im Juni des Jahres 2010 durch die Bundesversmmlung zum neuen Bundespräsidenten gewählt worden, nachdem Bundespräsident Horst Köhler, auf eigenen Wunch, vorzeitig aus seinem Amt geschieden war.

Nun erklärte sich Bundespräsident Christian Wulff, unter dem Vorbehalt der Verschwiegenheit bereit, die Finanzierung seines Hause in Großburgwedel einem ausgewählten Kreis von Journalisten/innen gegenüber offenzulegen.

Bundespräsident Christian Wulff erklärte mit einem Mal leutselig, das Haus und Grundstück sei durch ein Darlehn der Gattin Edith seines alten Freundes Egon Geerkens vorfinanziert worden. Wodurch nun im Nachherein plötzlich zumindesten indirekt über Faru Edith mit Egon Geerkens eine erklärungsbedürftig geschäftliche Beziehung binnen der letzten zehn Jahre mündlich dokumentiert war.

Warum für dieses Darlehn kein Eintrag im Grundbuchregister des Grundbuchamtes Großburgwedel als Sicherheit erfolgte, erklärt Christian Wulff nicht.

Eine Erklärung könnte sein, Christian Wulff war nie wirklich auf das Darlehn von Frau Edith Geerkens angewiesen, die im übrigen selber über keinerlei nennenswertes Vermögen verfügen soll.
Die Geschichte vom Darlehn aus dem angeblichen Vermögen von Frau Edith Geerken dient mutmaßlich als "falsche Spur" allein der Tarnung einer Geldzuwendung an Christian Wulff von bisher namenlos dritter Seite des anonymen Bundesbank Schecks in Höhe von 520. 000.- €.

Das sogenannte Geldmarktdarlehn mit seinen außerordentlich günstigen Bedingungen ( 0. 9- 2. 1 % variabler Zinssatz auf drei Monatsbasis) durch die BW- Bank für Christian Wulff ist in diesem Zusammenhang mutmaßlich als eine weitere falsche Spurenlegung, wenn nicht gar als verdeckte Geldwäsche, durch Christian Wulff zu werten.

Selbst das dann letzendlich mit Wirkung zum 16. Januar 2012 in ein Hypothekendarlehn gewandelte Geldmarktdarlehn gilt mutmaßlich nur der weiteren Tarnung einer anonymen Geldzuwendung von Dritter Seite an Christian Wulff.

JP

17:55 09.01.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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