RE: Der vergessene König des Chicago Blues | 08.04.2013 | 14:43

Ich habe nicht den Eindruck, dass da etwas verdrängt wird. (Jedenfalls nicht außerhalb der üblichen Geschichtsvergessenheit, die auch einen großen Teil der aktuellen Musikszene ausmacht.) Gerade über Muddy Waters stolpere ich immer wieder mal, natürlich im Kontext auch sonst nicht völlig besinnungsloser Musikabspielerei. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht noch viel öfter passieren sollte.

RE: Der vergessene König des Chicago Blues | 08.04.2013 | 14:12

Ich finde die Überschrift natürlich etwas übertrieben - und man soll das Erinnern ja nun auch nicht nur an irgendwelchen mehr oder weniger willkürlichen Jubiläen festmachen.

Freue mich aber natürlich trotzdem ans Dran-Denken!

RE: Vertrag ist in der Post | 04.04.2013 | 09:53

Da sind wir auch schon in den Untiefen des Regelwerks.

Konkret iTunes-Match-Tracks – also die auf diverse Endgeräte aus der Cloud gestreamten Tracks – gelten nicht als Kopie im GEMA-Sinne, sind also nicht jeweils kostenpflichtig. (Da werden die Lizenzgebühren ja von Apple abgegolten.) Allerdings ist das Hochladen in eine Cloud an sich natürlich auch eine Kopie, also zahlungspflichtig. Hmm …

Das öffentliche Abspielen von Musik aus Cloud- und Streamingdiensten ist aber an sich nochmal ’ne andere Liga. Wer – sagen wir mal – mit Spotify auflegt, muss zwar keine GEMA zahlen. (Ist auch über den Anbieter lizenziert.) Allerdings ist das wohl, wenn ich nicht irre, in den AGB generell so geregelt, dass diese Dienste allesamt nur für den Privatgebrauch erlaubt sind. Wäre also gar nicht erst zulässig. Was wiederum die GEMA nichts angeht.

Für solche Fragen gibt’s übrigens den GEMA-Dialog auf Facebook. Sollen die sich doch damit rumschlagen! ;-)

RE: Von Mond | 10.03.2013 | 21:00

Und nun mal schnell, was wirklich zählt:

Bodycount: 7
Schwanzlängenvergleich: 1
Til zeigt Gefühl: 2
Til quatscht mit Frauen (oder streitet sich mit ihnen): 22
Til rettet Frauen/Mädchen: 5 (+ eine unbestimmte zweistellige Zahl (im Finale))
Til ballert: 6
Til im Auto: 7
Til blutet: 4
Irgendwas explodiert: 1
Til sagt "Fuck!" (ohne "Fick dich!"): 3
Irgendjemand radebrecht irgendwie ausländisch (südeuropäisch?): 22
Til ist in eine Klopperei verwickelt: 6
Til versteht die Welt nicht mehr: 6
"Witz": 35
Til guckt wütend (wegen diesem ganzen Bürokratenarschscheiß), verständnislos-überrascht oder sagt irgendwas Bedeutungsschwangeres: 14
Til rennt: 2
Til ist besorgt: 7


Hab ich mich verzählt?

RE: Sag mir, wo du stehst | 21.02.2013 | 11:46

Werte Elischeba,

wie sie schon unschwer dem ersten Satz des Vortextes, sowie ohne weitere Mühe dem Text an sich entnehmen könnten, wird hier niemand mit Ihnen diskutieren. Nur, falls sie das noch nicht mitbekommen haben.

RE: In den Trümmern vom Irak | 17.02.2013 | 21:56

Man wird aber schon nochmal sagen dürfen (naja, wenn schon, denn schon *ähem*), dass das ja eigentlich ganz spannende Sujet diese außerordentlich dämliche Verfilmung sicher nicht verdient hat. Ein bisschen gekonnter Wiener Schmäh reicht da nicht als Äquivalent dafür, die beiden zweifelsfrei erfrischenden Haupt-Protagonisten von – wie wir Ostler sagen würden – Urfins Holzsoldaten als "Schauspieler- und diesmal vor allem leider -innen" zu umzingeln.

RE: Entschleunigung | 07.02.2013 | 23:44

Martial Arts von Wong Kar Wai? Nee, danke.

RE: Der Dschungel frisst die Gesellschaft | 29.01.2013 | 19:28

(Ein bisschen spät, sorry, aber diese Kommentarfrequenz ist ja hier auch nicht gerade typisch.)
"Ekel, Erniedrigung, Zurschaustellung" sind exakt, was die Medienlandschaft in diesem Kontext generell ausmacht. Sie wird hier nur quasi-bildlich nachgestellt. Ob es schlimm ist, wenn man daran gewöhnt wird, wie Mitteleuropäer auf Pritschen schlafen und mit Mehlwürmern und Totem-Fisch-Schlamm Bekanntschaft schließen … nun ja, ich seh das anders.

"Weniger Empathie" scheint mir nicht zutreffend, im Gegenteil. Zumindest, wenn es um konkrete Personen geht. Denn es wird in den Diskussionen sehr genau abgewogen, mit wem man Sympathie hegt - und im Gegenteil. Natürlich wieder alles mit dem Ironie-Überbau.

Ob "diese Art der Unterhaltung erstrebenswert" ist, liegt übrigens nicht in unserem Ermessen. Sie existiert.