johannes seemann
21.04.2017 | 14:59 12

"Sie wollen uns erobern!"

Die Sira-Mohammeds Leben In der Sira können wir die Vorstellungen von Erdogan nachlesen

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied johannes seemann

Es ist wirklich spannend wieviele Parallelen in dem politischen Werdegang von Mohammed (nachzulesen in der Sira) und denen von Erdogan zu sehen sind. Das zeigt auch welche Vorstellungen Muslime haben, die in Deutschland leben und für Erdogan stimmen: Sie wollen uns erobern!

So lächerlich wie das scheint ist dies leider nicht. Denn wenn wir uns die Erfahrungen von Jürgen Todenhöfer zu Gemüte führen, kommen wir zu diesem furchtbaren Schluss. Als ehemaliger Richter vertritt er die Einstellung sich beide Seiten anzuhören - egal wie sein eigenes Urteil aus seiner Perspektive zuvor aussieht - sehr Lobenswert und sollte unbedingt nachgeahmt werden. - Nach dem Besuch im Kalifat des IS ging aus seinem Interview mit einem deutschen Dschihadisten ein erschreckendes Urteil hervor:

Dringend warnt er vor dem leichtfertigen Umgang mit den Drohungen der Dschihadisten, Europa erobern zu wollen.

Auch wenn Erdogan und der IS nicht die gleichen Interessen vertreten haben sie doch eine gemeinsame Grundlage: Koran, Sira, Hadith - und mit ihnen viele andere Muslime auch!

Leider zeigt die Geschichte, dass der "nette" und "entgegenkommende" Umgang mit solchen Leuten wie Erdogan und seinem Gefolge nur zu politischen Verwirrungen, großem Leid, Kriegen und Unterdrückung führt. Solche Leute brauchen klare Grenzen und eine dringende Absage, sobald sie die rote Linie überschreiten. Dazu gehört auch der Moscheenbau der DITIB und anderen Organisationen, die im Namen eines Diktators Propaganda betreiben. Einige EU-Staaten wie z.B. Polen tun dies und sind sehr Erfolgreich mit der Freiheit und dem Frieden in ihrem Land. Deutschland und Polen sollten dichter zusammenarbeiten!

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (12)

Heinz 22.04.2017 | 11:09

Einfache Erklärungen

Hier in D leben nicht nur Türken, die Erdogan unterstützen, sondern auch Türken und Kurden, die vor Erdogan geflohen sind. Da sind so schlichte Erklärungsversuche, die aus einem politischen Kalkül des Herrn Erdogan einen Kulturkampf machen wollen, das, was sie sind, sehr, sehr schlicht.

Religionen, besonders die religiösen Bücher der Theisten, sind in alle Richtungen auszulegen. Diese Dummheit hatte bereits Bruder Benedict praktiziert. Deutschland hat sich bisher nicht, wie Frankreich, eindeutig als getrennt von der Religion positioniert. Religion ist eine private Angelegenheit und so Aussagen, wie: «Deutschland ist christlich,» oder «Dutschland ist islamisch,» sind schlicht falsch.

In Deutschland leben Menschen mit christlicher und muslimischer Religion zusammen – in aller Regel friedlich – Ausnahmen bestätigen diese Regel.