Johannes Seiler

Alles Erinnern ist Erfinden und alles Erfinden Erinnern
Johannes Seiler

B | Und wieder wird mit Tabellen hantiert, Prognosen - wie in der Pandemie - haben Konkunktur

Krisengewinnler freuen sich Deutschland ist so übervoll mit Wohlstandsgütern aller Art, da ist auch ohne fremdes Öl, Gas und Kohle weiter ein lebenwertes Leben möglich. Wasser, Wind und Sonne sind kraftvolle Partner in dieser Situation. Also nichts wie ran!

B | Nehmen wir nur die letzten hundert Jahre: nichts als Pseudo-Narrative bornierter Männer!

Matrix Patrix feiert wieder Ob in Asien oder in Europa - immer sind es lüsterne Männer, die den Tod feiern als wäre er ein Paradies. Japan und Korea - USA und Russland und dazwischen die scheinbar dreimal klugen deutschen Männer. Wo sind die mutigen Frauen dagegen?

B | Wohlstand - was ist das eigentlich? Zwei Fragen, zwei Antworten dazu.

Fossile Brennstoffe - stoppen. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine wird immer wieder die denkbare Gefährund unseres Wohlstands beschworen - falls ein völliger Lieferstopp russischen Gas Realität werden würde. Was ist dran an dieser Angst?

B | Europa muss sich endlich ganz neu erfinden - jenseits von Ausbeutung und weißem Rassismus

Weniger ist viel mehr als mehr Die Geschichte Europas war bisher ein gewaltsamer Aneignungsprozess von Menschen und Dingen. Folgen: Zerstörung, Hass, Gewalt. Ein echter Neuanfang jenseits solcher Muster tut not - mit dem Rücken an der Wand: gewogen - zu leicht befunden!

B | Europa - im Wechselbad der Gefühle - die Krise als Transmissionsriemen zur Epochenwende?

Stunde der Wahrheit - weltweit Die weltweit anstehenden Probleme werden unter dem Brennglas des Krieges endlich so scharf sichtbar, dass auch dem letzten klar wird: Wir stehen alle zusammen mit dem Rücken an der Wand. Der Worte sind genug gewechselt! Taten tun not.

B | Lassen sich Lehren aus Europas Geschichte der letzten hundert Jahre ziehen oder eher nicht

Tyrannen sind Tyrannen. Punkt. Europa muss jetzt unbedingt Einigkeit und Stärke zeigen - alles andere bedeutet nur Zeitgewinn für den Tyrannen, der hämisch grinst, weil die Demokratien eben nichts anderes sind als Bereicherungsfirmen bei gutem Wetter. Leichte Beute so.

B | Die Angst war in Europa - trotz Pandemie - irgendwie aus der Mode gekommen. Konsum = Leben

Der Krieg und die Flüchtlinge Die Angst wird über Nacht zum klugen Berater der irrgeleiteten Europäer: Solidarität als höchstes Gut - unbezahlbar - aber unglaublich wirklungsvoll - europaweit - bestimmt das Handeln der Menschen als wäre es völlig selbstverständlich!

B | Krieg und Frieden - beim Konsumieren bleibt einfach nur wenig Zeit, sich einzubringen.

Konsum und Konkurrenz verrohen Als knallharte Konsumenten, die wissen, wie man den Gegner aus dem Rennen nimmt, ist Krieg die Grundlage beim Geschäfte machen. So betrachten wir Europäer jetzt auch an den Monitoren diesen nahen Krieg als spannendes Szenario zw. Ungleichen

B | Krieg und Frieden und andere Flausen.

Wie Angst unser Denken formt. Erstaunt schauen wir zu, wie sich über Nacht liebgewonnene Muster als bequemer Selbstbetrug entpuppen: Wir hatten unsere Ängste - trotz oder auch gerade wegen der Pandemie - klein geredet und wollten doch nur endlich wieder weltweit reisen.

B | Die einzigartige Gemengelage in Osteuropa medial angemessen beschreiben.

Ukraine-Krise - altes Muster? Die einzigartige Gemengelage in Osteuropa sollten wir medial nicht mit verstaubten Werkzeugen traktieren, sondern mit aller Vorsicht betrachten, um nicht in die eigenen bequemen Denkmuster zu verfallen.