JohannesMarat

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RE: Dichtes Erfassungsnetz | 28.09.2011 | 20:24

Sorry, aber bei einer so umstrittenen Frage ist es notwendig, alle Aspekte eines Problems zu reflektieren, ist es angebracht, nicht emotional nur eine Seite zu betonen. Mein einleitender Hinweis auf den Diskussionstil, haben Sie geflissentlich übersehen, und die Ausführungen des TAZ-Artikels als Propaganda abqualifiziert. So sollten wir nicht über Fragen diskutieren, bei denen es wirklich nicht nur einen Standpunkt geben kann. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die andere Seite mir zu kurz gekommen scheint. Ich will niemandem ein rein haun. Ich lehne nur die Haltung ab, die ausdrückt: "wer nicht für mich ist, ist gegen mich". Respektieren Sie bitte abweichende Meinungen.

RE: Dichtes Erfassungsnetz | 28.09.2011 | 14:15

Ich bin entsetzt über den teilweise unflätigen Diskussionsstil! Vor allem erstaunt mich eine gewisse Naivität hinsichtlich unseres Gesundheitssystems. Ich möchte daher einen Artikel aus der TAZ (www.taz.de/Anmerkungen-zur-Organtransplantation/!78828/) zu lesen empfehlen, der die Hintergründe des Geschäfts mit Organen beleuchtet. Neben der Tatsache, dass es sich zumindest auch um ein lukratives Geschäft handelt, ist meines Erachtens die Problematik der Bestimmung des Todeszeitpunkts von Belang (Hirntod). So gesehen ist es richtig von Nötigung zu sprechen, weil die potenziellen Spender nicht über die z.T. fragwürdigen Hintergründe aufgeklärt werden und geflissentlich die wahrscheinliche Möglichkeit verschwiegen wird, dass der "Spender" sehr wohl noch Schwerzen empfinden kann.