JoKo

Zwangskritiker
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RE: 1.500 Euro für jeden | 11.02.2009 | 23:36

Lieber Tom Strohschneider! Folgendes trieb mich zu der Kritik: Bisher gab es, soweit mir durch Google Alert bekannt, nur zwei Artikel größerer dt. Zeitungen über die Petition.
Dass die TAZ am Montag als erste darüber schrieb, war gut – lieber hätte ich allerdings den Freitag auf der Poleposition gesehen. Die TAZ schrieb damals eine Dokumentation über Frau Wiest und ihre Petition (http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/probiert-doch-mal-das/). Das ist besser als gar nichts. Doch eine tiefergehende Diskussion der Petition, ihrer potenziellen Bedeutung, des Zeitpunktes, der gegenwärtigen Rahmenbedingungen, eine herausragende intellektuellen Reflektion des Themas in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit an sich blieb dabei leider aus.
Ich selbst habe ich mich in dem verlinkten Blog versucht, in einer Mittagspause, die Gründe für eine Unterzeichnung darzulegen, deren Diskussion ich mir von journalistischer Seite seit längerem in kontroverser Weise erhoffe.
Als ich den Titel Deines Artikels sah, war die Vorfreude groß. Doch letztlich las sich der Artikel, als hätte er auch in jeder anderen deutschen Qualitätszeitung erscheinen können. Ein guter Artikel.
Bei anderen Zeitungen wäre es einfach zur Kenntnis genommen worden. Doch vom Freitag erhoffe ich mir eine intellektuell tiefergehende Kommentierung und Position –> DAS Meinungsmagazin. Ich hoffe der Freitag hat in Zukunft wirklich den Mut und die Eloquenz, Artikel wie den folgenden in den Schatten zu stellen: http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E6DE8370CE13D4DC0BD53F8E7D3912C79~ATpl~Ecommon~Scontent.html (Minkmar in der FAZ)

RE: 1.500 Euro für jeden | 11.02.2009 | 02:06

Seltsam, dass alle Zeitungen zwar über die Technik in Bezug auf die Petition reden und sich dabei so wenig an den Inhalt trauen! Schade, Freitag, schade!


Einen Versuch gab es hier: http://www.freitag.de/community/blogs/joko/von-einem-der-unterschrieb