RE: Rind ist schlimm | 18.09.2019 | 09:45

Die tatsächlich hier verzehrten. Hauptsächlich werden Nutztiere mit Soja gefüttert, und das wird hierzulande bekanntlich nicht angebaut.

RE: Enteignung? Na logisch! | 17.09.2019 | 20:12

Sehr richtig, Enteignung baut keine Wohnungen. Deshalb muss neben diesen Bestrebungen auch eine massive Verstärkung des sozialen Wohnungsbaus geben.

RE: Rind ist schlimm | 16.09.2019 | 18:39

Kleine Bemerkung: Der Futterbedarf der Tiere, die in der europäischen Union verzehrt werden, wird kaum mit den hier vorhandenen Flächen zu decken sein.

RE: Rind ist schlimm | 16.09.2019 | 11:20

Nun, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind zwei Fronten – und an denen sollte deshalb auch parallel gekämpft werden. Wie im Text beschrieben: Hinter der Kritik der Linken verbirgt sich das grundsätzliche Problem der Ungleichheit. Egal ob Fleisch, Autos oder Wohnungen – arme Menschen werden sich immer weniger leisten können. Das gilt es grundsätzlich und unabhängig vom Fleisch zu lindern. Niemand fordert, man solle Fleisch verteuern und den Armen nicht helfen.

Gleichzeitig ist aber Fleischkonsum im jetzigen Maße – und das ist keine Meinungsfrage, sondern ein Fakt, mit dem man sich zu arrangieren hat – nicht tragbar für den Planeten und muss reduziert werden. Persönliche Freiheit hin oder her. Daran ändern bessere Produktionsbedingungen kaum etwas: Stickstoffdioxid- und Methanausstoß fallen an Stellen an, an denen keine Reduktion durch technologischen Fortschritt in Aussicht ist, nämlich im Stoffwechsel der Tiere (Methan) und der Pflanzen (Stickstoff).

Und der Text legt ja einen Kompromiss nah: Fleisch essen ist doch okay, aber es muss eben nicht Rind sein.