RE: Macht der Angst | 18.01.2022 | 07:30

Passt! „ein wenig getragen vom, Gleichgewicht der Angst“ bedeutet Wettrüsten. „Geredet und viele Abkommen zur Rüstungsbegrenzung unterzeichnet“ bedeutet gesunder Menschenverstand.

Eine Frage. Kennst du Männer die Frauen ernst nehmen? Ich kenne nur solche, die so tun als ob.

RE: Macht der Angst | 16.01.2022 | 07:22

Man kann Angst als Chance begreifen. Nicht den Begriff, aber die Erfahrung. Laut und schriftsprachlich konstruierte Angst kann kontraproduktiv, instrumentalisierend und manipulativ sein. Eines der Dilemmata, wenn nicht das Dilemmata.

RE: Macht der Angst | 16.01.2022 | 07:11

"Die friedliche Koexistenz der beiden Gesellschaftssysteme vor 1990 war auch ein wenig vom Gleichgewicht der Angst getragen, aber vor allem vom gesunden Menschenverstand." Diesen Satz kann und sollte man skeptisch betrachten, denn diese "friedliche Koexistenz" basierte auf nuklearem Wettrüsten. Oder?

RE: Die Klickenden und die Geklickten oder: Die Digitalisierung ist eine Proletarisierung | 17.12.2021 | 07:13

Bitter, klingt alles sehr plausibel. Was kann man dagegn tun?

Keine Lieferdienste benutzen, niemals auf eine Webseite wie Amazon, o.ä. klicken. Diejenigen die dazu in der Lage sind, könnten keine Vermögen und oder Eigentum anhäufen. Das bringt doch nichts.

RE: Dasein, ohne Denken | 12.12.2021 | 07:17

Benutzt man Denken als körperlichen Sinn (Markus Gabriel), kann man ein Stück weit über den Tellerrand schauen. Mit Buchstaben alleine gelingt dieser Blick nicht.

RE: So funktioniert eine Klimabahn, die begeistert! | 02.12.2021 | 05:16

Wie jetzt, den Mond auch noch schreddern? Das könnte unangenehme Folgen haben, wie Tagesdauer von 6 Stunden und extreme Temperatur Schwankungen über das Jahr betrachtet. Da wird einem ganz schwindelig. Kann man aber alles mit Humor betrachten, wenn man genug Daseinserfahrung gesammelt hat bleibt einem auch gar nichts anderes übrig.

RE: Jutebeutel und Papp-Strohhalm retten uns nicht | 21.11.2021 | 09:41

Alles Easy.

Eine Frage im Zusammenhang mit dem längerfristigen Dasein der Spezies Mensch könnte lauten, ob überbordende Technik und komplexe Kommunikationsmuster sich, langfristig betrachtet, biologisch etablieren werden. Wohl eher nicht, denn Fahrzeuge werden nicht aus dem Boden sprießen und Schnick-Schnack nicht an Bäumen wachsen. Komplexe Kommunikationsmuster werden sich biologisch auch nicht etablieren, weil die Textbausteine dieser Muster zum großen Teil auf Erkenntnissen beruhen, die mit Hilfe von technischem Gerät erfasst und falsifiziert wurden und werden. Ergo, ohne Technik keine komplexen Kommunikationsmuster.

Daher kann man vermuten, dass sich die Spezies Mensch noch einige Zeit lang mit Flickschusterei wird durchwursteln können und müssen. Wäre schön wenn sich dabei die Erkenntnis durchsetzen könnte, das daran nichts besonders ist.

RE: Bei „Anne Will“ kein Thema | 12.11.2021 | 03:40

Den einzigen Faschisten den ich erkennen kann, der sind Sie.

RE: Bei „Anne Will“ kein Thema | 12.11.2021 | 03:35

Oder sollte man zur Lösung der "Klimakrise" auch mehr mit Klimawandelleugnern sprechen? Oder zur Überwindung des Faschismus mit Nazis? Toller Ansatz!

So ist das!

RE: Wende von unten | 07.11.2021 | 16:33

Innerhalb der gewohnten Strukturen gelingt Veränderung nur im Schneckentempo.

Hier mal ein Blick über den Tellerrand hinaus: Möglicherweise sind die über einen langen Zeitraum einstudierten Sprach- und Kommunikationsmuster nicht mehr oder nur wenig hilfreich, um die Lebensgewohnheiten in industrialisierten Volkswirtschaften zügig und effektiv zu verändern.

Das könnte darin liegen, das diese Muster nicht mehr zeitgemäß sind und daher dringend einer Reform bedürfen. Überspitzt formuliert. Die Intention einer bekannten Textsammlung, die über einen langen Zeitraum fast ausschließlich kommuniziert wurde, trägt eine deutliche Signatur: Unterdrückung und Prekarisierung.

Aus diesen Denk- und Kommunikationsmustern sollte man sich herauswinden, so schwer es fällt. Mit dem aufkommen der Naturwissenschaften ist da schon einiges an Wegstrecke zurück gelegt worden., aber noch lange nicht genug. Erschwerend kommt hinzu, das im vergangen Jahrhundert die Mode aufkam, von Unterbewusstsein zu reden und noch mehr darüber zu schreiben. Was soll das sein, Unterbewusstsein? Auch hier kann man eindeutig erkennen, das es nur darum geht Menschen zu klassifizieren und anschließend diejenigen, die nicht ins Körbchen passen zu stigmatisieren, und wohlwollend großzügig in der Ecke abgestellt zu pflegen.