Joseph Seidl

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Joseph Seidl
RE: Trumpusconi | 15.01.2017 | 16:43

Grashalm: Vielen Danke für Ihren Hinweis.

Mit "Covergirl" habe ich die Sichtweise der Herren Trump und Berlusconi wiedergegeben, z.B. hier http://www.dailymail.co.uk/news/article-3828997/Donald-Trump-called-pregnant-wife-Melania-monster-blimp-just-two-months-grab-p-y-comments.html

Auch ohne Link sollte das aus dem Kontext ersichtlich gewesen sein.

RE: Die plebiszitäre Versuchung | 24.11.2016 | 16:22

Herrmann wird vom BR mit den Worten zitiert:

"Letztendlich hat der Verfassungsgerichtshof auch klar gesagt, wenn man das in die Verfassung schreibt, dann ist das auch zulässig. Die Bedenken der Opposition wegen der Verletzung von Oppositionsrechten, die teilt der Verfassungsgerichtshof eher nicht."

Das ist mit glatter Zunge gelogen.

1. Der BayVerfGH hat mit seiner Entscheidung den Klagen der Opposition stattgegeben. Deren völlige Missachtung im parlamentarischen Gang durch die CSU wurde damit abgestraft.

2. Verfassungsändernd ist eine 2/3-Mehrheit im Landtag. Solange die CSU die nicht aus eigener Kraft schafft, muss sie sich genau mit dieser Opposition inhaltlich auseinandersetzen, der sie die Mitsprache weitgehend wie selbstherrlich verweigert hat.

RE: Die plebiszitäre Versuchung | 22.11.2016 | 15:11

Zwei Fehler in Ihrem Kommentar:

1. Die betreffende Vorschrift (Art. 47 Absatz IV Satz 2 Bayerische Verfassung alte Fassung) sprach von Vollzug und nicht von der Verhängung. Durch Artikel 102 Grundgesetz ("Die Todesstrafe ist abgeschafft") in Verbindung mit Art. 31 Grundgesetz ("Bundesrecht bricht Landesrecht") war die Norm gegenstandslos.

2. Das vom 8.2.1998 war keine 1 Volksbefragung, sondern es waren 3 Volksentscheide, u.a. auch zur Abschaffung des Bayerischen Senats. Meines Wissens fiel dabei die Streichung des obigen Satzes aus Art. 47 unter die Rubrik "redaktionelle Änderungen".

RE: Wind statt Schweröl | 11.07.2016 | 14:22

Die Headline "Konkurrenz für Maersk" würde ich unter dem werbenden Gesichtspunkt des CO² Ausstoßes ganz schnell redigieren oder korrigieren.

Denn 700 kg CO² zu 150.000 Tonnen Fracht bedeutet im Fall der Maersk-Schiffe (welcher? Triple-E-Klasse?) 1 kg CO² pro 214,29 Tonnen Fracht, während die Schadstoffbilanz der Avontuur geradezu grotesk schlecht ist: 1 kg CO² je 2,33 Tonnen Fracht. Das wird man kaum als "sauber" oder "sauberer" bezeichnen können.

Bis dahin bleibt der Eindruck eines ziemlich nostalgischen, dafür in jeder Hinsicht teuren Hobby des Herrn Bockermann, der einen alten Kahn betreiben will wie andere an Land einen Oldtimer.