juergenernst

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RE: Krieg als vermeidbares Unglück | 29.04.2012 | 19:21

Bei aller Zustimmung zu diesem zu diesem im Grunde richtigen Beitrag, eines ist bedenklich. Die Autorin wirft die Frage auf, ob darüber nachgedacht worden sei, "....wie die Folgen eines Bombenkrieges ........., zutreffend zu beschreiben wären?" Ist es denn zu fassen, muß nach Hiroshima, Tschernobyl und Fukushima darüber noch ernsthaft nachgedacht werden? Sind wir Menschen noch immer nicht aufgeklärt genug, eine atomare Auseinandersetzung wo auch immer als vollkommen abwegig zu ächten? Wieso bedarf es ernsthaft noch Erörterungen, welche Schläge mit welchen Mitteln welche Folgen haben würden oder könnten? Ich halte solche Überlegungen für gänzlich unangebracht, denn jedes der von Frau Dahn vorgetragenen Argumente provoziert doch wieder Gegenargumente, anstatt wie es Grass m.E. richtig in seinem Aufsatz getan hat jeden Gedanken an atomar geführte Kriege oder Angriffe auch von Israel aus konsequent und ohne wenn und aber zu verurteilen! Man darf und muß in einer solchen Debatte überhaupt keinen Zweifel daran lassen, daß bereits jeder, aber auch jeder ernsthafte Gedanke an atomare Schläge gegen wen auch immer per se menschenverachtend ist!