Zusätzliches Geld für Weihnachtsgeschenke

Weihnachten Allmählich wird es ernst. Weihnachten rückt unaufhaltsam näher und in den Geschäften beginnt das Wettrüsten mit Dekorationen, Süßwaren und jeder Menge Geschenkideen.
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Die eigenen Weihnachtspläne für die Feierlichkeiten und die Weihnachtsgeschenke werden mit dem zur Verfügung stehenden Budget abgeglichen und meistens fällt dieses etwas knapp aus. Vor allem bei den Weihnachtsgeschenken soll ja schließlich nicht gespart werden und zusätzliches Geld für Weihnachtsgeschenke muss sich doch irgendwie auftreiben lassen.

Aussortiertes versilbern
Eine Möglichkeit wäre, Lotto zu spielen. Aber oft reicht ein gründlicher Blick durch die eigene Wohnung. Denn mit der Zeit hat sich vieles angesammelt, was nicht mehr gebraucht wird und sich versilbern lässt. Hilfreich ist es, jeden Schrank und jede Schublade in allen Räumen nach und nach systematisch durchzugehen und auch den Bettkasten, den Keller, den Dachboden oder die Garage nicht zu vergessen. Bei dieser Aktion kann man sich auch gleich einen Überblick über seine Habseligkeiten verschaffen und diese ordnen. Dabei wird alles herausgeräumt, gründlich gesäubert und der Inhalt nach "behalten" und "verkaufen" sortiert. Zusammengeräumt wird, was nicht mehr gebraucht wird, was nicht mehr dem eigenen Geschmack entspricht und was alt, aber ohne sentimentalen Wert ist. In vielen Fällen verstecken sich in den hintersten Schrankecken kleine Schätze und Fehlkäufe, von denen man gar nicht mehr wusste, dass man diese überhaupt besitzt. Davon fällt die Trennung nicht schwer und die erste Einnahmequelle ist gefunden. Besonders der Kleiderschrank, das Bücher- und Medienregal und die Krimskramsecke lassen sich bei dieser Aktion gut erleichtern. Häufig finden sich auch ältere Handys oder andere Hardware, die durch modernere abgelöst wurden und nur unnötig Platz wegnehmen und einstauben. Verkaufen lässt sich so fast alles, was funktionstüchtig, wenig gebraucht ist oder für andere noch einen Wert besitzt.

Verkaufsmöglichkeiten für Gebrauchtes
Bleibt nur noch die Frage: Wie können die herausgesuchten Dinge zu Geld gemacht werden? Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man wird selbst aktiv und bringt jeden einzelnen Gegenstand an den Mann oder die Frau. Oder man verkauft alles an spezialisierte Ankäufer und Händler.

Kleinanzeigen
Der Klassiker: Kleinanzeigen in Lokalzeitungen oder im Internet. Wobei bei größeren, überregionalen und auflagenstarken Blättern die Anzeige von mehr Interessenten gelesen wird. In Zeitungen und Online-Anzeigenmärkten, die sich auf ein bestimmtes Gebiet, wie Sammeln oder Spielzeug, spezialisiert haben, werden Antiquitäten oder Raritäten eher auf Liebhaber und Sammler treffen. Manchmal lohnt es sich, in der Rubrik "Gesuche" zu stöbern. Vielleicht sucht ja jemand genau das, was man verkaufen will. Obendrein finden sich in einigen Verkaufsstellen auch schwarze Bretter, wo man seine Gebrauchtwaren anpreisen und Gesuche lesen kann.

Flohmärkte
Ebenso traditionell ist der Flohmarkt. In den meisten Städten finden in regelmäßigen Abständen Flohmärkte statt. Hier kann man sich einen Standplatz mieten. Wichtig ist es, einen guten Platz zu ergattern, der sowohl einfach vom Parkplatz aus zu erreichen ist, denn die Waren müssen bis zum Stand (Tapeziertisch, Kleiderständer und eventuell Partyzelt oder Sonnenschirm für die Präsentation nicht vergessen) getragen werden, als auch von möglichst allen Flohmarktbesuchern gesehen wird. Auf Flohmärkten wird gern gefeilscht, das kann eine Menge Spaß machen.

Genauso viel Spaß macht ein privater Flohmarkt oder ein privater Garagenverkauf. Hier gibt es aber einiges zu beachten. Wer sich für einen privaten Flohmarkt entscheidet, sollte sich zuvor beim zuständigen Ordnungsamt erkundigen und sich gegebenenfalls vom Vermieter eine schriftliche Einverständniserklärung geben lassen. Dieses Event auf dem eigenen Grundstück muss natürlich gut mit Flugblättern, Aushängen und Mundpropaganda beworben werden.

Onlinean- und verkauf sowie bei Händlern vor Ort
Weitere Verkaufsmöglichkeiten sind Onlineauktionen und Onlineshop-Plattformen, wo Eigenes zum Verkauf angeboten werden kann. Letztere gibt es auch für selbst gemachte Handarbeiten, Malereien oder Kunstwerke. Bei dieser Art des Verkaufs sind aussagekräftige und detaillierte Beschreibungen sowie Bilder unerlässlich.

Mit Antiquitäten, Briefmarken, Münzen und Kunst wendet man sich am besten an spezialisierte Händler vor Ort, die die Waren entweder ankaufen oder in Kommission nehmen. Auf die gleiche Weise bieten sich Secondhandshops für Bekleidung, Spielzeug, Möbel und Haushaltswaren an.

Darüber hinaus gibt es Online-Ankäufer, die zum Beispiel Bücher, wie Belletristik, Lyrik, Fach-, Sach- und Kinderbücher, DVDs, Blu-Ray-Discs, CDs, Videospiele, Spielekonsolen, Software, Handys, Tablets, eBook-Reader, MP3-Player, Digitalkameras, Navigationssysteme und Babyphone kaufen und unter bestimmten Voraussetzungen sogar die Versandkosten übernehmen. Es lohnt sich, die Ankaufspreise zu vergleichen.

Schmuck und Edelmetalle
Lohnenswert ist der Gang zum Edelmetallankauf. Hier können unter anderem Altgold, Bruchgold (beispielsweise eine kaputte Goldkette oder eine defekte Golduhr), Zahngold, Schmuck, Silberbesteck, Tafelsilber, Goldbarren, Münzen und Medaillen sowie andere Gegenstände aus Platin und Palladium zum Tagespreis verkauft werden.

Geld für Recyclebares
Aber auch defekte Elektrogeräte und vermeintlicher Schrott besitzen noch einen gewissen Wert. Metallankaufstellen nehmen diese Dinge gern ab und führen diese anschließend dem Recycling zu. Darüber hinaus gibt es Ankaufstellen für Altpapier, wie Zeitungen und Kataloge, Kartonagen, Glas, brauchbare Textilien und Schuhe, Folien, CDs, DVDs und Bleiakkus. Vor allem Altpapier und Glas fallen im Haushalt oft in großen Mengen an.
10:44 24.10.2013
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Geschrieben von

Julian

Aus dem Leben eines Studenten.
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Julian

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