RE: Wertedschungel statt Werteunion | 25.07.2021 | 21:07

War mir 1 Vergnügen und 1e Ehre. Alles Gute!

RE: Wertedschungel statt Werteunion | 25.07.2021 | 20:59

Sie bringen mich da auf was.

Blog folgt, vermutlich dort. Stay tuned.

RE: Wertedschungel statt Werteunion | 25.07.2021 | 20:27

Lassen wir Zhuangzis Ghostwriter sprechen:

Zhuangzi and Huizi were strolling on the dam of the Hao River. Zhuangzi said, “How these minnows jump out of the water and play about at their ease! This is fish being happy!”

Huizi said: “You, sir, are not a fish, how do you know what the happiness of fish is?”

Zhuangzi replied: “You, sir, are not me, how do you know that I do not know what the happiness of fish is?”

Huizi said: “I am not you, sir, so I inherently don’t know you; but you, sir, are inherently no fish, and that you don’t know what the happiness of fish is, is [now] fully [established].”

Zhuangzi replied: “Let’s return to the roots [of this conversation]. By asking “how do you know the happiness of fish,” you already knew that I know it, and yet you asked me; I know it by standing overlooking the Hao River.”

Es ist kompliziert, und übelst vielseitig interpetierbar. Aber erzählen Sie das nicht Wuming. Sonst bricht für den eine Welt zusammen.

RE: Wertedschungel statt Werteunion | 25.07.2021 | 19:22

Gehen Sie ruhig davon aus, dass es bei den Respekt-Forderungen für den Kreml fast nie nur darum geht. Dass die Mainstreammedien eher der Opposition in Russland, Belarus etc. das Wort reden als den dortigen Machthabern, ist vienen Grund genug für einen erbitterten Hass auf diejenigen, die für ihre Ideen wirklich viel riskieren.

Und noch etwas: diese Art Hass behält im Regelfall das letzte Wort, weil er es braucht wie die Luft zum Atmen. Gönnen Sie es Ihnen.

Es gibt Auseinandersetzungen, die den Aufwand wert sind - auch in der FC. Widerspruch ist wichtig. Aber vermutlich empfiehlt es sich, sich dabei selbst Grenzen zu setzen.

RE: Wertedschungel statt Werteunion | 25.07.2021 | 18:14

Der entscheidende "Wert" der Union bestand ursprünglich im Subsidiaritätsprinzip. Wollte man das ernst nehmen, müsste man die EU entflechten; idealerweise wieder hin zu einer Gemeinschaft wie bis ca. Anfang der 1990er Jahre.

Dem Verhältnis der sechs Gründerstaaten untereinander sowie zu Mittel- und Osteuropa täte es ebenso gut wie dem zu Griechenland.

"Wertegemeinschaft" würde ich weiter fassen, in etwa auf einer nordantlantischen Basis. Widersprüche sind allerdings ohnehin nie ausgeschlossen.

RE: Moorleiche 500 + | 25.07.2021 | 16:07

Ist besser so. Möchte doch keiner glauben, dass er Adolf untreu geworden wäre.

RE: Moorleiche 500 + | 25.07.2021 | 16:06

Das wird man ja wohl noch dürfen.

RE: Moorleiche 500 + | 25.07.2021 | 11:10

OK, betrachten Sie meine Ausführungen (einstweilen) als (noch) nicht gesagt.