Kabus

Die Revolution war einst eine Wahrscheinlichkeit, und sie war sehr schön.
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RE: Religion als Staatsraison | 09.10.2010 | 16:39

Wie wäre es mal mit ein paar Statistiken. Wieviele Männer mit Migrantenhintergrund schlagen ihre Frauen, wieviele deutsche Männer Schlagen ihre Frauen? Und schon mal Bekanntschaft mit einer Dame aus Anatolien gemacht, die lassen sich alles andere von ihren Männern unterdrücken.
So langsam nervt die Mär das der Menschen aus dem Orient alle ihre Frauen unterdrücken. Aber man braucht ja Feindbilder.

RE: Verblasste Erinnerung | 05.10.2010 | 13:31

Oder anders ausgedrückt, man will nur eine Einwanderung, wo das Anderssein der Eingewanderten nicht o sehr auffällt. Ein schönes homogenes Europa wo Migranten nur als Dienstleister erwünscht sind, aber nicht als Menschen.

RE: Verblasste Erinnerung | 05.10.2010 | 13:29

Oder anders gesagt, man will nur diejenigen die so sind wie wir, deren Anderssein nicht auffällt, damit Europa schön homogen bleibt. Schönes neues Europa!

RE: Verblasste Erinnerung | 04.10.2010 | 18:46

Ein Text der mal die Angst derjenigen beschreibt, über die am meisten gesprochen wird, aber denen nicht zugehört wird. Migranten bzw. Moslems solange sie "Anders" sind werden als Problem und Gefahr betrachtet, ihre Stimme hat kein Recht gehört zu werden. Interessanterweise ist jetzt jeder unter Generalverdacht eine potentielle Gefahr für den bestand des Abendlandes und der Errungenschaften der westlichen Zivilisationen, der zufällig auch Moslem ist, ohne diese Religion zu praktizieren und eigentlich nicht wie die Problemfälle aussieht.

RE: Da fiel der Imam in Ohnmacht - leckere Dorfküche für Deutsche | 22.09.2010 | 13:13

Hünkar Begendi (Dem Herrscher hat es gefallen) und Imam Bayildi (Der Imam ist in Ohnmacht gefallen) sind definitiv für Fortgeschrittene :)
Natürlich ist die Türkei ein Paradies für Vegetarier, weil a) Fleisch für den Durchschnittstürken zu teuer ist und b) weil an den Küsten sehr wiel Gemüse angebaut wird. Vielleicht wäre zu sagen das auch am Mittelmeer und an der Ägäisküste die Küche der grichischen Küche sehr ähnelt, weil 1923 mit dem gegenseitigen Bevölkerungsaustausch (oder besser der gegenseitigen ethnischen Säuberung) sehr viele Flüchtlinge aus Griechenland kamen und die Küche mitbrachten.
Aber daneben gibt es ja noch andere Küchen. Insbesondere die aus dem Kaukasus eingewanderten Völker wie Tscherkessen, tendieren dazu in jedes ihrer Gerichte Kartoffeln bei zu tun (im wahrsten Sinne des Wortes KArtoffelfresser :) ). An der Schwarzmeer Küste beschränkt sich alles auf Fisch und in Ost und Südostanatolien sowie am Ostmittelmeer wird mehrheitlich Fleisch (also die berühmten Kebabs) gegessen.

RE: "Der Islam ist nur eine Abstraktion" | 21.09.2010 | 19:52

Nun das es Arbeitskräft brauch ist klar, natürlich müssen das nicht immer billige Arbeitskräfte sein, sondern ausgebildete FAcharbeiter. Aber auch auf die billigen Arbeitskräfte wird man angewiesen sein

RE: "Der Islam ist nur eine Abstraktion" | 21.09.2010 | 13:53

An sich stimmt ist: Der Islam ist eine Abstraktion, wobei ich sagen würde er hat einige (wenige) gemeinsame Nenner wodurch man Moslem ist, wie zum Beispiel die 5 Gebote (Beten, Fasten, Pilgern, usw) 6 Glaubensinhalte (glaube an an Gott, die Engel, usw.) und einige soziale Werte. Wobei die Glaubensinhalte ehr überwiegen als die Gebote und man wohl auch Moslem sein kann wenn man nicht die Gebote befolgt. Was man danach macht ist eigentlich jedem allein gestellt. Dementsprechend ist der Vergleich mit der Sprache und den Dialekten schon richtig und der Islam in Europa ist irgendwie anders als der in der Türkei, Bosnien, usw.

RE: Mythos von der Twitter-Revolte | 20.06.2010 | 20:38

"Aber ebenso schmerzhaft ist die chronische Weigerung westlicher Intellektueller, die tiefe Verwurzelung des politischen Islam in muslimischen Gesellschaften anzunehmen"

Vielleicht sollte Barzegar auch mal verstehen, dass es den "politischen Islam" nicht gibt, genauso wie es die "muslimische Gesellschaften" nicht gibt. Es gibt vielleicht türkische, persische, "arabische" Gesellschaften mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung, wobei der Islam sich in allen diesen Ländern in seiner Wahrnehmung auch variiert.

Was den Iran angeht. Ja das Land ist ein Unrechtsregime und die universellen Menschenrechte sind auch im Iran anzuwenden. Oder ist hier unter uns der meint Folter ist was gutes? Natürlich stellt sich die Frage wie dieses Unrechtsregime beendet wird. Mit militärischer Interventionen? Embargos die aber die eigentlichen Machthaber kaum treffen, sondern die Bevölkerung? (siehe Irak) Oder dadruch das man realistisch versucht die Reformer (wer auch immer das ist) in diesem Land zu unterstützen. Aber hier frage mich wie wir das (realistisch) machen sollen? Eine kleine Enttäuschung und Resignation ist auch bei mir anzutreffen :(

RE: Gibt es einen Rechtsdrang in Europa? | 13.06.2010 | 02:12

Es gibt keine erfolgreiche Partei in Deutschland - wohl aus dem historischen Kontext - aber es gibt doch eine gewisse Bereitschaft für gewisse "Argumente". Was zu sehen ist ist eine bestimmte "das darf man doch noch sagen" Mentalität, gepaart mit einer gewissen Abscheu gegen alles was fremd ist, oder nicht so aussieht, riecht, spricht wie man selbst.
Ich glaube das die Mentalität in den anderen Ländern nicht anders ist, aber das sich diese Mentalität aber im Parteiensystem kanalisieren und manifestieren kann. Natürlich stelle ich mir die Frage ob Wilders nicht nur eine Episode sein wird, trotzt derzeitigen Wahlerfolg.