Eine Diva namens Bergatschow

DRESDEN Gefallene "Helden" genießen in der Elbstadt besondere Gunst. Darunter Wolfgang Berghofer. Doch er ziert sich, seine Kandidatur zum Oberbürgermeister zu erklären
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In ihrer Stadt des Wiederaufbaus haben die Dresdner zu gestürzten Wahrzeichen seit jeher ein ganz besonderes Verhältnis. Kaum ein zerstörtes Gebäude, das nicht wieder aufgebaut wird, kaum eine Straße, die nicht ihr historisches Bild zurückerhalten soll. Doch nicht nur Frauenkirche, Zwinger oder Semperoper stehen in dieser Gunst - auch gefallene Persönlichkeiten können in der Elbstadt auf Wiederauferstehung hoffen, etwa jemand wie Wolfgang Berghofer. Der war von 1986 bis 1989 SED-Oberbürgermeister und darf sich gute Chancen ausrechnen, das Amt auch ab Juni diesen Jahres wieder zu bekleiden.

Allein die Spekulationen um eine Kandidatur des 57-Jährigen in den vergangenen Wochen hat ausgereicht, die politische Landschaft der Stadt gehörig du