Gibt es die Digitale Illusion?

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Printanzeigen waren schon immer überteuert, nur keiner hat wirklich gefragt warum, die Illusion wurde sehr lange erfolgreich verkauft. Denkt sich einer ins Jahr 1994: werbende Unternehmen hatten eine einfache Auswahl an Printwerbeträgern, die ihrer Zielgruppe entsprachen, vor allem in den regionalen Blättern.

Jetzt scheint diese Zielgruppe so langsam kleiner zu werden, die Budgets wandern ins Netz. Dies liegt vor allem daran, dass es günstiger, effizienter und sogar richtig messbar ist. Lokale Unternehmen schalten ihre Anzeigen in den grossen Suchmaschinen oder feuern Asche in die sozialen Netzwerke auf reiner Klickbasis und gezielt auf die Profildaten der Nutzer.

Holzmedien können womöglich in Häfen steuern, die zumindest ein Teil der Print-Illusion weiter finanzieren, wenn sie jüngere Zielgruppen ansprechen, die redaktionelle Qualität verkaufen und Crossmedia endlich ernst nehmen. Ganz abgesehen von der Hoffnung in die neue Generation von Multimedia-Geräten.

16:15 30.04.2010
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Geschrieben von

Kaisuke

Dekodifikation des Mediengeschäfts
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