kali balcerowiak berlin

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kali balcerowiak berlin
RE: Grundeinkommen - bedingungslos oder gar nicht | 08.03.2015 | 18:14

meine drei konsens-punkte waren:
1) ausbremsen der schere zwischen arm und reich

2) abbau von bürokratie ("schlanker staat")
3) stabilsierung des binnenmarktes
meines wissens ist der gesellschaftliche konsens zu diesen punkten durchaus vorhanden und ich füge hinzu - ausbaufähig!

ich würde mir wünschen dass engagierte medienarbeit in sachen grundeinkommen solche ansätze positiv verstärkt statt neue kompliziertheiten in die welt zu setzen...

RE: Grundeinkommen - bedingungslos oder gar nicht | 06.03.2015 | 20:56

auch hier wieder viel überflüssiges wortgebrause: im prinzip ist ein bedingungsloses grundeinkommen eine zeitgemässe variante dessen was wir schon haben... neu daran ist nicht das grundeinkommen denn eine sozialstaatlich gebotene grundsicherung gibt es bereits! im äquivalent dazu nach dem gleichheitsgebot die steuerersparnis für die steuerfreibeträge... hier haben wir auch die finanzierung im wesentlichen schon geregelt.
neu allerdings die bedingungslosigkeit: alle geben und alle bekommen zb nach der einfachen und grundgesetzkonformen modalität 50% ihres einkommens das pro kopf zu gleichen teilen zurückverteilt wird: nach diesem schon von dem wirtschaftsliberalen milton friedman angeregten verfahren wird das auseinanderklaffen der schere zwische arm und reich ausgebremst, unproduktive und diskriminierende bürokratie abgebaut und der binnenmarkt stabilisiert. meines wissens ist der gesellschaftliche konsens zu diesen punkten durchaus vorhanden.

RE: Wir arbeiten dran | 01.10.2014 | 18:55

was meinen sie mit "hier"? in diesem thread? in schland? auf der erde? im universum?

RE: Wir arbeiten dran | 01.10.2014 | 18:36

nein es gab nicht nur "kapitalistische" sondern auch egalitäre gesellschaften - als die grosse göttin noch verehrt wurde... in dem masse in dem der "mann" die HERRschaft an sich riss und die "frau" als teil der zu beherrschenden "natur" angesehen wurde gediehen unterdrückung, ausbeutung und aneignung von privatbesitz!

RE: Utopie trifft Politik | 01.10.2014 | 18:19

"zumindest" und "die meisten leute": lieber felix werdermann halten sie das ernsthaft für ein argument ?!

RE: Utopie trifft Politik | 28.09.2014 | 19:26

"Ein Grundeinkommen würde wie kein anderes Instrument den Bruch mit dem Leistungsprinzip verdeutlichen."

nun, dieser satz des sicherlich bemühten autors zeigt, dass nicht gründlich genug über begrifflichkeiten reflektiert wurde. meines erachtens würde ein grundeinkommen leistung in vielen fällen erst ermöglichen: leistung im sinne eines gesellschaftlich wertvollen und nützlichen beitrags.


wie viele menschen werden gnadenlos verheizt und ausgebeutet und kommen kaum dazu ihre eigentliche leistung - ihren beitrag zum gemeinwohl - auf der höhe ihrer fähigkeiten und talente ein zu bringen? hier zieht ein grundeinkommen - zb grundgesetzkonform aus 50% aller einkommen pro kopf umverteilt von gut 1.000 euro - eine existenzgrundlage ein die eine dem menschen in einer demokratie wohl anstehende entscheidungsfreiheit bietet.


wenig bekannt ist auch dass der steuerfreibetrag im sinne von gleichbehandlung aufgrund der bestehenden sozialleistungen gewährt wird: alle haben einen grundanspruch auf steuerfreies einkommen. es muss also nichts weiter geschehen als auch die sozialleistungen als steuerfreibetrag zu betrachten und monatlich auszuzahlen. so einfach kann grundeinkommen sein!

insofern sind weder DIE LINKE geschweige denn die piraten in dieser frage ernsthaft engagiert: dann hätten sie längst ein pragmatisches konzept ernsthaft im programm und würden dieses in so mancher politischen debatte lösungsorientiert einbringen können...