karamasoff

"Wir sehn uns. Am Lagerfeuer, beim Rattengrillen"...
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RE: Die Freiheit der Kapitalinteressen | 28.10.2020 | 03:02

"Es geht in erster Linie nicht um die Freiheit der Regierten, sondern um die Freiheit für das Kapital."

Wundert Sie das?

Arbeit macht in diesem Land der Richter und Henker doch schon eine ganze Weile generell frei...#

Es geht weder darum, daß der Mensch möglichst schadenfrei aus der Pandemie herausgeht, noch daß hohe Opferzahlen vermieden werden oder den Massen auch nur irgendwie finanziell geholfen würde.

Es geht nur darum den Diskurs um die ganze Sache solange zu verwässern und zuzuscheissen mit sinnlosem Gefasel und Demonstrieren um Masken, Zahlen, Fachleute und Entscheidungen, daß der doitsche Michl den Überblick schön verliert und Angst hat, so daß er laut pfeifend zur Arbeit rennt.

Selbst ein harter Kurs, der eine möglicht schnelle Durchseuchung und Immunität - selbstverständlich mit entsprechenden Opfern, über die dann aber immer noch gewinnbringend gejammert werden kann, hinterher, - anstrebt ist nicht drin, denn aufgrund des kapitalistischen Rendite und Sparwahns der letzten Jahrzehnte wird auch dem letzten stupiden adeligen Kretin und seinen Helfershelfern kalr, daß das nicht geht OHNE KNETE in die Hand zu nehmen. Woher nehmen? Es wäre einfach: dort wo es sich schon seit Beginn der Pandemie noch hemmungsloserr vermehrt hat, nämlich beim BONZEN.

Daß der aber rein gar nichts abzugeben bereit ist fürs niedere Pack, tagtäglich abzulesen und zu hören eignetlich überall in jedem Medium, zwingt die Politik und ihre Lakaien zu dem, was hier mehr oder weniger gut bei der ersten Welle lief, denn auf den Befehlsgehorsam der doitschen Untertanen kann man isch verlassen, funzt nicht mehr bei der zweiten Welle. Und so verrenkt man sich in allen Texten und Ansprachen die Zunge, um die exponentiell steigenden Zahlen zu relativieren, daß die Schwarte kracht. Bei gleichzeitiger schwerer Ermahnung von Mutti Merkel. So mag es der Michl halt, kritisieren ohne Kritik. Vor allem nicht am Besitz- und am Geldstand...

RE: Antworten zu Covid | 19.10.2020 | 15:20

"Ooch nöööö...Tut das Not, Margret?" Walter Röhrich

Der Deutsche ist erst zufrieden, wenn die Zahl der Toten wieder 6Mio erreicht hat. Dann nämlich realisiert er, daß er von nichts gewusst hat und deswegen auch nicht handeln wollte.

Sind wir also froh, daß wenigstens deise eine Zahl imerm darauf hinweist, daß man etwas hätte gewusst haben können, wäre man in der Lage hinmzunhemen, daß es so etwas wie Mathematik gibt um dann und 1 addieren zu können...

RE: Genie und Günstling | 19.10.2020 | 15:10

Wer Navalny glaubt, glaubt auch Gauland...

RE: Einstürzende Altbauten | 19.10.2020 | 15:05

Einfache Antwort: an dem, woran es auch im Westen scheitert, an Parteipolitik...

RE: Konterkariert | 13.09.2020 | 12:40

Was ist an dem Mann mit dem Handverband griesgrämig?

Der hat einfach nur das 1000-Yard -Starren und ist müde. X-mal so erlebt in den U/S-Bahnen im Ruhrgebiet, in Prag und in Berlin. Mehr seh ich jedenfalls nicht. Der Handverband ist das zentrale Thema. Der Typ links blickt nachoben in die Zukunft, der Typ rechts verharrt deprimiert und etwas verhärtet "nach vorne" starrend.

Die angeschlagene Realität eingekeilt zwischen den zwei vorherrschenden Dystopien.

Grandioses Bild.

Nebenbei, in der DDR gabs so einige großartige Fotografen und vor allem Fotografinnen, so wie es sehr gute Künstler insgesamt gab. Deren Werk ist aber für die westlichen Mehrjunkies weniger interessant als deren Nutzwert für die Einteilung in die staatstreue Dichotomie sozialistischSystemtreu/demkoratischDissident, das sogenannte Ossihufeisen...

RE: Treppauf, treppab | 01.09.2020 | 12:46

Das ist ja wohl eindeutig, daß auch Querdenken711, der Titel den sie sich gegeben haben ist ja schon ein Indiz, wenn man sich vorher mal in den rechsesoterischen Netzwerkszenen umgesehen hat, ganz schlicht udn einfach Rasssiten und Faschisten sind. Also ganz normale deutsche Nazis in der Neuausgabe derer von vor und nach 1933.

Warum allerdings nahezu die gesamte detsuche Medienlandschaft versucht hat diese Bande schönzureden als Bürger und Normalos, man sah es an der Art udn Weise wie die Demo vo nder Staatsgewalt behandelt wurde wie ein rohes Ei, ist zu in aller Heftigkeit zu kritiseren. Hinterher kamen dann die Engelszungen der Pseudoempörungen und selbst die TAZ entblödete sich nicht zu veröffentlichen, daß doch die Warnungen und Hinweise von Kritikern, warum denn hier (G20) geknüppelt würde und dort Kuschelkurs gefahren, so richtig altbacken linke Wahrnehmungsverzerrungen seien, die nun die harte Hand sehen wollten. Das ist lachahft, denn erstens impliziert das der Hinweis nicht udn zweitens geht es doch um den ernstahften Zustand, daß hier Barbaren mal wieder die Staatsform stürzen wollten und nicht die Wirtschaftsform.

Hier reiht sich auch die TAZ ein in die Taktiken von Rechts, nämlich den Hinweisen auf Miesmacher und Kritikaster bei Kritik von Links, und Weichspülerei und Selbsttäuschung gegenüber faschistischer Umtriebe. Ganz so wie es schon 1928-1933 getan wurde. Und oben drauf auf dem Selbsbetrug thront mal wieder die sPD.

Nix neues aus Naziland, hätte wohl auch Gremliza gesagt.

RE: Bargeld, ein AfD-liberaler Wert | 27.08.2020 | 15:39

mal wieder so einer hier unterwegs...

sie haben ganz gut verstanden worum es geht, sonst hätten sie gar nicht erst geantwortet und den üblichen ad personam käse losgetreten, wie es so oft auf freitag.de der fall ist seit jahren...dazu noch der sinnlose hilferuf an die "muttersprachler" hier.

RE: Bargeld, ein AfD-liberaler Wert | 26.08.2020 | 22:35

"Wie viel Selbstbestimmung liegt in einer Geldform?"

Das wird man spätestens dann merken, wenn sämtliche Firmen und Institutionen anfangen so richtig schön neoliberal optimiert nach Datensätzen, die Löhne für die Massen anzupassen, und zwar nach unten.

Gestützt auf Zahlenmaterial, wer alles für was wieviel ausgibt - was nach deren auf harte Statistikfakten begründete Meinung total überflüssig ist fürs optimierte malochen - und was deswegen noch weggekürzt werden kann. Das gilt dann auch vor allem für Empfänger von Unterstützungen durch den Staat.

Eine schöööne Zeit wird das. Richtig schöööön....

RE: Nix fürs Popscherl | 19.08.2020 | 11:00

Eckhart hat ein Problem. Sie ist einfach sprichwörtlich zu weit gegangen. Das wäre an sich aber nicht das Problem, das wird es erst wenn, man sich den Rest dazudenkt, wovon Eckhart irrtümlicherweise - man könnte auch sagen humanistischerweise - ausgeht anzunehmen, daß der Rest der Gesellschaft, ihr Publikum fähig ist mitzugehen.

Das ist der Irrtum und das Problem. Eckhart spielt keine Rollen mehr, wie z.B. Schramm oder Barwaser. Das Publikum geht aber davon aus, daß sie die zu spielen hat, weil: des is sooo....

Eckhart veranstaltet mit dem was das Publikum an Rollen, Masken und Widersprüchen tagtäglich in isch trägt und veräussert, der Sprache, ihre Spielchen. Manche "post"-modernen nennen das in businessgelackter Oberfläche dann Kabarett 2.0 oder 4.0.

Ich nenne das ganz klassisches politsches Kabarett. So mit Sprache und so. Da kommen halt ein paar einfach Gestrickte aus Teilen der Linken nicht mehr mit - die hatten ja schon Probleme mit Schramm, obwohl der sogar noch echte Rollen verkörperte. Die Rechte sowieso nicht, die kommunizieren eh nur mittels Faustschlag und Milzriß...

RE: Das letzte Aufgebot | 13.08.2020 | 09:48

Da geht ne ganz einfache Nummer ab. Scholz fängt ja schon damit an...

Und das geht so: Vorsitzende erzählen das Märchen vo nder Bereitschaft der sPD zu rot-rot-grün, ernennt Knüppelscholz zum Kandidaten. Der muss nur noch anfangen irgendetwas von sich zu geben, um die Partei "Die Linke" dahinzustellen, wo man sie haben will, nämlich in die Ecke der nicht Regierungsfähigen und Verweigerer. Falls es nicht klappt mit "über 20" (Scholz) und Regierung, dann ist Die LInke schuld, weil sie sich nicht genug nach rechts bewegt hat und man kriecht halt wieder in die GroKo - oder sonstwohin.

Das billige Spielchen war schon letzte Woche voraussehbar.