karamasoff

"Wir sehn uns. Am Lagerfeuer, beim Rattengrillen"...
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RE: Er weiß es doch auch nicht | 23.05.2020 | 01:01

"Nur sollte man keine Ideologie daraus machen."

Das machen ja komischerweise fast immer die Reagierenden und nicht die Autoren. Zumindest beim Thema "Kritik am Mann".

" konsequenter auf Humor setzen, es bringt mehr, wenn man die Männer dazu bringt, über sich selbst zu lachen."

Für mich haben solche Vorschläge immer etwas von "frau solle doch lieber diesunddas machen und dann wird sie schon sehen wie mann reagiert"

im kern ist es die gleiche maskulinistische einforderung an die frau sich in eine inferiore position zu begeben, nur "halt nett gemeint".

RE: Er weiß es doch auch nicht | 23.05.2020 | 00:37

Wie ich das nahezu täglich seit ein paar Jahren vorexerziert bekomme :D. Man kommt sich öfters vor wie in einem Feldforschungsprojekt.

Manchmal ist es nur erheiternd, manchmal einfach nur erdrückend hoffnungslos. Dieses Reaktionsverhalten changiert auch im Ton, von aggressiver Totalverweigerung bis hin zur humorigen Zurschaustellung des Trotzes. Der Tenor ist jedoch am Ende immer derselbe: du hast an mir gar nicht zu kritisieren!

Danke für den Link.

RE: Was läuft hier schief? | 22.05.2020 | 00:20

"Kontrollierbarkeit der Zukunft"

Hinter diesem nebligen Horizont gehts aber noch weiter.

Mit was soll die sichere "Zukunft" dieser dystopischen Gesellschaft denn gefüllt sein, damit es kontrolliert wird? Da wirds doch erst spannend. Da kann man doch nicht einfach aufhören zu erzählen. Da muss man doch was zum Denken anbieten. Mit dem Begriff "Sicherheit" ist das doch nicht getan. Das ist viel zu abstrakt oder diffus.

Oder ist das wie beim Spruch mit dem Leben, da ist für jeden was dabei?

RE: Baldriantropfen reichen nicht | 22.05.2020 | 00:06

Es ist immerhin so gekommen, daß nach Sanders Aufgabe die einzige Chance ergriffen wurde, die es noch gab, nämlich daß Leute vom "Sanders"-Spektrum, wenn man es so nenne kann, in den völlig blutleeren Wahlkampf von Biden einsteigen oder sogar hereingebeten werden. Würde Biden da nicht machen, er hätte absolut keine CHance gegen Trump, egal ob Corona oder Trumpirrsinn.

Man munkelt ja schon, daß der erzreaktionäre Fox-Sender sich von Trump entfernt. Eingetlich ist alles Wurst, hauptsache Trump und seine evangelikale Endkampfklerikertruppe ist weg. Es kann, bis auf Krieg, nicht schlimmer werden, eher besser.

RE: Is it the shoes? | 21.05.2020 | 14:48

*John Stockton. [fehlt noch bei dem Satz mit dem Finazbeamten^^]

RE: Is it the shoes? | 21.05.2020 | 14:45

Für Jordan gabs nur das ultimative Konkurrenzdenken und es verwudnert auch nicht, daß er hinterm Geld her wie jeder Durschschnittskapitalist. Seine völlig egomanische Haltung immer und überall der Grösste sein zu wollen, war ihm dann auch erstmal in den ersten ca. 8 Jahren im Weg auf seinem Trip zu den Ringen. Möglich gemacht hat ihm das erst ein Trainer, der im erstmal beibringen musste auch mal hie und da zu passen. Imemrhin war er so ehrgeizig, daß er es sogar auf diesem Weg schaffte, seine Schwächen auszumerzen und einer der besten midrange und longrange Schützen zu werden. Er wäre es heute noch, in Zeiten in denen die Taktik die allermeisten Teams im Prinzip ausserhalb des 3Punkt Halbkreises rumturnen lässt. Statistikspiel um die besten 3p-Shooter. Es verwundert deswegen auch nicht, daß das prägende (Titel)Team der letzten Jahre eines war, daß die effektivsten 3p-Schützen versammelte, die Golden State Warriors, taktisch eingestellt exakt auf diese Spielweise von einem Trainer, der in seiner Karriere einer der effektivsten 3p-Schützen aller Zeiten war, Steve Kerr und den Regeln der NBA, und der genau WEM geholfen hat zu Meisterschaften?

Erraten, den Chicago Bulls mit Michael Jordan!

Es war ohne Frage eine Leistung, zusammen mit den Stats der ewigen Bestenlisten der NBA, 2x 3 Titel hintereinander zu holen, aber ihn deswegen zum G.O.A.T., greatest of all time, zu erklären, wie es seine ebenso egomanischen Fans heute noch tun, ist übertrieben. Er hat wie soviele Spieler seiner Ära den Stempel aufgedrückt und eine neue Stufe der Athletik etabliert, aber das hat Lebron James auch. Oder Wilt Chamberlain, Oder Bill Russell. Oder Magic Johsnon. Oder Dr. Julius Erwing. Oder Russell Westbrook. Etliche sind dabei sogarr ohne Titel auf der Strecke geblieben. Zum Beispiel der beste Aufbauspieler aller Zeiten, mit dem Charme eines Finanzbeamten,

Titelmässig können nur wenige mithalten, ein paar alltime stats hat er bis jetzt noch behalten können, aber alles in allem, wenn man alltime-stats, finals und rings zusammenzählt hat immer noch Bill Russell die Nase vorn. MJ kommt erst zusammen mit einigen anderen, u.a. sein Teamkollege Scottie Pippen, auf Platz 7.

Im Geld verdienen ist er jedoch immer noch Nr. 1 aller NBA-Spieler. Bis heute ein typischer Kapitalist.

RE: In einer irren Welt | 20.05.2020 | 18:11

Tjahahahaaaa... kommt immer drauf an weswegen "die Menschen" Angst haben, nich wahr?

Was sind schon die Ängste von Leuten, die beim G20 demonstrieren und auf die Fresse bekommen vom Staat, oder die Antifaschisten, die aus Angst es könnte wieder mal so enden wie 33 gegen Nazis ankämpfen, oder die Ängste der Naturfreunde, in den Baumkronenhäusern.

Was ist das schon im Vergleich zu den massiven unglaublichen Ängsten, die besorgte Bürger äussern, wenn sie Ausländer, Flüchtlinge, Südländer, Arbeitslose, Streikende, liderliches Weibsvolk oder "ZigeunernNegerSchlitzaugenSchwuchtelnLesbenKommis" ertragen sollen und deswegen AfD wählen oder so. Manche wählen ja eh nur cdU oder spD, allet schick.

Die sollen doch abgeholt werden. Am besten Fritz und Hans und Eva noch wieder dorthin zurückfahren and die Hautür und ein "also überlegen sie es sich nocheinmal, auf wiedersehen" hinterher...

Muss man aber nicht. Reicht wenn man den anderen wieder auf die Fresse hauen lässt, von Fritz und Hans und Eva. Den hart arbeitenden Leuten.

RE: Das Morgen ist nah | 20.05.2020 | 17:53

Grad eben lief auf Phoenix ein Bericht über die Situation von 4 Bürgern. EIne davon erzählte, daß sie keine Hilfe bekäme, wenn sie von sich aus den Laden zumachte und sich für die "WIR LASSEN NIEMANDEN IM STICH. AUSNAHMSLOS" Märchenwelten der SödersAltmeiersLaschets Kretschmanns anmelde.

Das Geld gäbe es nur, wenn das Gesundheitsamt den Laden aktiv dichtmachen würde wegen eiens Coronafalles.

Tja hat man wohl Pech jehabt wa? Wat kann denn der Staat dafür, daß die Kunden ausbleiben...

Irgendwann wird das ZItat dann lauten "NIEMAND HAT DIE ABSICHT MENSCHEN IM STICH ZU LASSEN"

Bisher vermisse ich da harte Recherchen, wer bekam wieviel HIlfen vom Staat und wann und warum und wer bekam gar nichts, von seiten der üblichen Journalisten. Da kommt eher gar nix, ausser n bischen allgemien gehaltener Agitprop.

RE: Show und Schein | 18.05.2020 | 22:49

Im Kapitalismus, in dem sich jeder unkritische Mitläufer im Schein seiner warenproduzierenden Realität mit jeder erworbenen oder produzierten Ware sich selbst und das System als unfehlbar wähnt, wird es bei Krisen als Ersatzhandlung statt der Einsicht eine Verlagerung des Scheiterns nach außen geben. Der Zusammenbruch der momentan in den USA, und weltweit, zu sehen ist, und der ja noch nichtmal DER Zusammenbruch [der Zusammenbruchstheorie] ist, sondern nur das klägliche Scheitern aller Gläubigen an der Realität, der kapitalistischen Zwangshandlungen der Vermehrwertung, wird ohne Reflexion und Konsequenzen im Krieg enden als ultima ratio der Irren, die die Schuld bei anderen oder überall suchen, nur nicht im eigenen Handeln des Selbstzweckes der gottgleichen Vermehrwertung.

RE: Boxenstopp, später | 18.05.2020 | 12:45

"Kurz gesagt: ein jeder soll so unsolidarisch, unersättlich und besitzergreifend wie möglich sein."

Die neoliberale Agenda wird in Deutschland fast flächenddeckend umgesetzt, seit Neuestem auch durch Hygiene-Demonstranten.

Man könnte auch sagen, Gestalten wie Hygiene-Poschardt sind die selbstvergeistigten Väter dieser Landschaften