karamasoff

Wir sehn uns. Am Lagerfeuer,...beim Rattengrillen
Avatar
RE: Treppauf, treppab | 01.09.2020 | 12:46

Das ist ja wohl eindeutig, daß auch Querdenken711, der Titel den sie sich gegeben haben ist ja schon ein Indiz, wenn man sich vorher mal in den rechsesoterischen Netzwerkszenen umgesehen hat, ganz schlicht udn einfach Rasssiten und Faschisten sind. Also ganz normale deutsche Nazis in der Neuausgabe derer von vor und nach 1933.

Warum allerdings nahezu die gesamte detsuche Medienlandschaft versucht hat diese Bande schönzureden als Bürger und Normalos, man sah es an der Art udn Weise wie die Demo vo nder Staatsgewalt behandelt wurde wie ein rohes Ei, ist zu in aller Heftigkeit zu kritiseren. Hinterher kamen dann die Engelszungen der Pseudoempörungen und selbst die TAZ entblödete sich nicht zu veröffentlichen, daß doch die Warnungen und Hinweise von Kritikern, warum denn hier (G20) geknüppelt würde und dort Kuschelkurs gefahren, so richtig altbacken linke Wahrnehmungsverzerrungen seien, die nun die harte Hand sehen wollten. Das ist lachahft, denn erstens impliziert das der Hinweis nicht udn zweitens geht es doch um den ernstahften Zustand, daß hier Barbaren mal wieder die Staatsform stürzen wollten und nicht die Wirtschaftsform.

Hier reiht sich auch die TAZ ein in die Taktiken von Rechts, nämlich den Hinweisen auf Miesmacher und Kritikaster bei Kritik von Links, und Weichspülerei und Selbsttäuschung gegenüber faschistischer Umtriebe. Ganz so wie es schon 1928-1933 getan wurde. Und oben drauf auf dem Selbsbetrug thront mal wieder die sPD.

Nix neues aus Naziland, hätte wohl auch Gremliza gesagt.

RE: Bargeld, ein AfD-liberaler Wert | 27.08.2020 | 15:39

mal wieder so einer hier unterwegs...

sie haben ganz gut verstanden worum es geht, sonst hätten sie gar nicht erst geantwortet und den üblichen ad personam käse losgetreten, wie es so oft auf freitag.de der fall ist seit jahren...dazu noch der sinnlose hilferuf an die "muttersprachler" hier.

RE: Bargeld, ein AfD-liberaler Wert | 26.08.2020 | 22:35

"Wie viel Selbstbestimmung liegt in einer Geldform?"

Das wird man spätestens dann merken, wenn sämtliche Firmen und Institutionen anfangen so richtig schön neoliberal optimiert nach Datensätzen, die Löhne für die Massen anzupassen, und zwar nach unten.

Gestützt auf Zahlenmaterial, wer alles für was wieviel ausgibt - was nach deren auf harte Statistikfakten begründete Meinung total überflüssig ist fürs optimierte malochen - und was deswegen noch weggekürzt werden kann. Das gilt dann auch vor allem für Empfänger von Unterstützungen durch den Staat.

Eine schöööne Zeit wird das. Richtig schöööön....

RE: Nix fürs Popscherl | 19.08.2020 | 11:00

Eckhart hat ein Problem. Sie ist einfach sprichwörtlich zu weit gegangen. Das wäre an sich aber nicht das Problem, das wird es erst wenn, man sich den Rest dazudenkt, wovon Eckhart irrtümlicherweise - man könnte auch sagen humanistischerweise - ausgeht anzunehmen, daß der Rest der Gesellschaft, ihr Publikum fähig ist mitzugehen.

Das ist der Irrtum und das Problem. Eckhart spielt keine Rollen mehr, wie z.B. Schramm oder Barwaser. Das Publikum geht aber davon aus, daß sie die zu spielen hat, weil: des is sooo....

Eckhart veranstaltet mit dem was das Publikum an Rollen, Masken und Widersprüchen tagtäglich in isch trägt und veräussert, der Sprache, ihre Spielchen. Manche "post"-modernen nennen das in businessgelackter Oberfläche dann Kabarett 2.0 oder 4.0.

Ich nenne das ganz klassisches politsches Kabarett. So mit Sprache und so. Da kommen halt ein paar einfach Gestrickte aus Teilen der Linken nicht mehr mit - die hatten ja schon Probleme mit Schramm, obwohl der sogar noch echte Rollen verkörperte. Die Rechte sowieso nicht, die kommunizieren eh nur mittels Faustschlag und Milzriß...

RE: Das letzte Aufgebot | 13.08.2020 | 09:48

Da geht ne ganz einfache Nummer ab. Scholz fängt ja schon damit an...

Und das geht so: Vorsitzende erzählen das Märchen vo nder Bereitschaft der sPD zu rot-rot-grün, ernennt Knüppelscholz zum Kandidaten. Der muss nur noch anfangen irgendetwas von sich zu geben, um die Partei "Die Linke" dahinzustellen, wo man sie haben will, nämlich in die Ecke der nicht Regierungsfähigen und Verweigerer. Falls es nicht klappt mit "über 20" (Scholz) und Regierung, dann ist Die LInke schuld, weil sie sich nicht genug nach rechts bewegt hat und man kriecht halt wieder in die GroKo - oder sonstwohin.

Das billige Spielchen war schon letzte Woche voraussehbar.

RE: Verteidigung des Scheinesystems | 10.08.2020 | 14:04

Das Bargeld ist schuld! Haltet es auf! Da rennt es! "Wiegt es gegen ein Schwein auf"...

Im Ernst, geht es bei der Abschaffung des Bargeldes nicht um Überwachung, sondern im Endeffekt um UNTERDRÜCKUNG. Wer nicht so funktioniert, wie er soll, nämlich brav buckeln und robotten bis zur Ermüdung und für diesen Hintergrund nicht das Geld so ausgibt wie er soll, um das Ganze aufrechtzuerhalten, nämlich die ganze produzierte billige Scheisse fressen und in kleinen überbezahlten Wohunungen mit Billigstmöbeln zu wohnen, damit er für den nächsten Tag wieder die nötige Energie hat zur Ausbeutung, der wird kujoniert und sanktioniert.

Das gilt erst Recht für die, die keine Arbeitsplätze mehr haben, die sie pseudoadeln und die auf finanzielle Hilfen durch den Staat angewiesen sind. Wie jetzt? Hartz4 Kohle für was anderes ausgegeben als wir aufn Zettel geschrieben haben? Na ok, kann mans ja wegkürzen, ist ja nicht nötig zum überleben sagen unsere Experten....Wie? Sie kaufen aufm Flohmarkt den alten Krempel der verbonzten Mittelschicht? Sehr schön, Alg2 Senkung, Neuzustand nicht nötig, alter Klump tuts auch! Und jetzt,...auf Wiedersehen!

RE: Hipster sind es wohl nicht | 06.08.2020 | 22:36

Hasserfüllte Fratzen, die normalen Fragen von Journalisten mit aggressivem Oberton entgegenschlagen, während einer der Organisatoren atonal was vo nsder Liebe durchs Mikrofon singt.

Was soll man von solchen Demonstranten und Veranstaltern halten, ausser daß sie im Grenzgebiet der geistigen Verwirrung herumirren oder so tun als ob, um eine eigentlich ganz andere Agenda durchzudrücken. Und um die zu erkennen muss echt keine drei Gehirnzellen beeinander haben. Das ist sowieso eins der großen "tropes" dieser Bewegung, nämlich ihre permanente Selbstüberschätzung bzw. Unterschätzung der anderen. Wie Faust aufs Auge und Arsch auf Eimer sind dann auch die Reaktionen, wenn die Infanten aufmerksam gemacht werden, daß sie nur den alten Duschvorhang vom Speicher um haben und keinen Tarnumhang wie Siegfried....

RE: Olaf Scholz überwinden | 22.07.2020 | 16:44

Solange die sPD wie ein Dorfkretin der CDU und ihrer allkapitalistischen Mitte hinterherhechelt, wird das nichts mehr werden. Es wird auch nicht, wenn sie versucht sich zum Generalsekretär der Union aufzubauen und dem kapitalistisch angearschten Teil der Wähler/Nicht wähler noch dümmlich erklärt, man könne halt nicht alles nicht haben, weniger als nichts sei doch auch schon was...

RE: Narzisstische Kränkung | 21.07.2020 | 12:04

"Mauern zwischen denjenigen, die den Diskurs bestimmen und denjenigen, die ihn lediglich passiv konsumieren,"

Wenn man das Moment betrachtet, daß dem wertunkritischen Teil der "cancel culture", eine genügend hinreichende Bedingung darstellt, um Bilder zu stürmen, Werke zu negieren, oder Statuen und historische Figuren wegzukloppen, nämlich Momente des Rassismus, der Rassisten, der Gewalt und der Ausbeutung, dann kann es da keine Mauer geben zwischen aktiv und passiv, dann ist solange JEDES Handeln nur passiv, bis nicht nur die Denkmäler der Personen gestürzt sind, sonder auch und vor allem die Denkmäler derjenigen Strukturen, die die Rassismen fördern, gebähren oder ihnen ein warmes Bett bereiten.

Dann muss man auch die industriellen Denkmäler der Ausbeutung stürzen, die Fabrikenhallen, die Institutionen, die Häuser, die Parlamente. Alles andere ist unlogisches und inkonsequentes Handeln von nur noch graduell passiven Mitläufern, die lediglich die kleinbürgerliche "Ruhe im Karton" suchen, aber keine wesentlichen Veränderungen wollen. An dieser Schnittstelle verläuft die Grenze der "cancel culture", eigentlich aller Gesellschaftsteile, die Emanizpation, Fortschritt und Humanismus predigen.

Die Frage ist, ob man wirklich so weit gehen möchte, wenn man nicht mehr unterscheidet zwischen einem notorischen Gewaltverherrlicher, dem das Denkmal tatsächlich weggesprengt gehört und Leuten, wie Kant oder Marx, die ja bekanntlich unsägliche Äusserungen tätigten, aber nicht in Afrika oder sonstwo rumliefen, um als deutscher Herrenmensch mit äusserster Brutalität und Menschenverachtung Leben zu vernichten nach Lust und Laune.