Karl K

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RE: Lieber Willi! | 11.11.2015 | 20:58

Ach Herr Busche.

„. . .Der Herausgeber Meik Woyke hat das Buch unter den Titel Partner und Rivalen gestellt. Das ist zur Hälfte richtig. Partner waren sie bei der Gestaltung der westdeutschen Politik in den Jahren ihrer jeweiligen Kanzlerschaft schon von Amts wegen. Rivalen waren sie kaum. .. .“

Ah ja?! Lesen Sie sonst nix? Schade . Empfehle statt aller anderen Weggefährten Willy Brandts – Klaus Harpprecht - Schräges Licht. Ende Gelände. Gern – dannichfür.

RE: Der Sohn bricht aus | 10.11.2015 | 14:50

Allein der Prolog - zum Niederknien!Mit zwei drei Strichen - knappen klaren Sätzen - wird eine Lebenswelt umrissen - kontrastiert von Wahn und bigotter Religiosität - & der tiefen Liebe des Erzählers. Ob Vrij Nederland mit " Maarten 't Hart erzählt von einer versunkenen Welt - ein großartiges Milieuporträt von Dickens'schem Format" bzgl 'versunkene Welt' richtig liegt - who knows? - das Übrige wird allemal entschädigen & fesseln.

RE: Der Sohn bricht aus | 05.11.2015 | 18:19

Muß eigentlich & so auch bei dieser Besprechung als Entree erst einmal ein Pappkamerad aufgebaut werden?

Anyway als Mann mal so viel - > Wem Maarten `t Hart solcherart ignorant at hand ist - hat ihn schlicht nicht gelesen. Dazu paßt - daß sein so brillant erzählter Roman - Die Netzflickerin - und seine grandiose Musikkenne und deren Literarisierung keine Erwähnung wert ist. Dann mal abwarten - bei allere Brisanz des Stoffes - und es würde mich diebisch freuen - dessen Qualität zu finden. Bin mir aber auch sicher - Nach Oskar Maria Graf -> Wer - wenn nicht er - Maarten ´t Hart.

RE: Astreines Pegida-TV | 07.10.2015 | 19:19

Ja - wie sich die Bilder gleichen -> (Kari.Clodwig Poth;)

"Wo ist denn diese FDGO?"

"Na da - Wo wir stehen!!"
Gestern -> Axel Springer - Strauß - Schleyer -…ff
Heute -> Pegida - ARD …ff

RE: „Meine Mutter war ein Feger“ | 17.06.2015 | 08:17

Hat er nicht irgrndwo mal zu dessen Übersetzungen angemerkt - die seien so schlecht, daß das Original wieder durchscheine? - so sollten wir uns also bescheiden & was im übrigen Joyce angeht - hat er angesichts seiner Liebe zu "Flanniemaus" wohl viel von der irischen Einsicht gehalten - " so hätte Joyce geschrieben - wenn er nicht so bescheuert gewesen wäre" ; auf seiner Wolke 9 wird er das alles weit profunder begriemeln - klar & Blumengießen nicht vergessen!

RE: „Meine Mutter war ein Feger“ | 16.06.2015 | 21:13

(kl. An&abfrage: Lord Brummel by Rudi Hurzelmeier &Text von Harry Rowohlt - könnt ihr den nicht wie gepostet einrücken? why not!;) - Sorry - but, that's he;))

RE: „Meine Mutter war ein Feger“ | 16.06.2015 | 11:54

Harry - der Bär - gut in Form.

Hatte mir als knapp jüngerer wg Tia schon Sorgen gemacht. http://tazelwurm.de/die-wahrheit-ein-tag-im-leben-des-harry-rowohlt-christian-maintz/http://tazelwurm.de/happy-birds-day-harry-r/

So denn Kurz&Aber wuchtich
Alder – Hol di fuchtich.

Masel tov – und immer eine Handbreit Wasser im Bidet
Der Kampf geht weiter!

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Gotteswillen Blumengießen nicht vergessen.

Denn merke: Wer einmal Gott war – kann es auch wieder werden –
Ja, das verlernt man nicht, wie Schwimmen und Radfahren.

RE: Die Zeitung ohne Chef | 15.06.2015 | 09:16

& nochens - versteh ich das Problem im übrigen nur bedingt.

Dissenting vote - you get it¿ Damit wollte sich schon in den 70ern der laufende Löwenmähnenmeter, die Dunhillflachpfeife JuMi Gerhard Jahn profilieren, indem er die Dikussion über dissenting votes auch bei Gerichten außer Karlsruhe führte; leider ohne Erfolg & in der altehrwürdigen "Demokratie & Recht" aus dem Helmuth Ridder-Stall/Gießen ( mit u.a. später - exJuMi Zypries&hörthörtSteinmeier - im Auge der Schlappis) - ja da wurde durchaus illustren Namen bei erwas dünnschissigen Elaboraten "angedroht" - ein dissenting vote - ein nunja ergänzender Beitrag im Heft. & auch gegriffelt. Büschen Arbeit - aber so ist das halt, wenn frauman nen eigenen Kopp hat und sich nicht abducken will. Nur Mut - das wird.

RE: Geschichte als Familie | 14.06.2015 | 23:13

&nochens -

wenn so eine integre Figur
wie Hans Litten für die
Vornazizeit nicht reicht -

dann - bitte -
Marianne Brentzel Die Machtfrau (1997)

"...Hilde Benjamin wurde Vizepräsidentin des Obersten Gerichts der DDR. Die Bilanz ihrer Richtertätigkeit ist eindrucksvoll: Als Vorsitzende des 1. Strafsenats von 1949 -1953 führte sie 13 große Verfahren, sprach 67 Verurteilungen aus, darunter zwei Todesurteile, 15 mal lebenslänglich und insgesamt circa 550 Jahre Zuchthaus.
Gemeinsam mit dem Generalstaatsanwalt Melsheimer inszenierte sie Schauprozesse und unterwarf die Angeklagten demütigenden Verhören.
..."

kurz: "Strikte Parteilichkeit der Justiz "
- ihr Motto - :

d.h. - RichterInnen in der DDR
waren Sheriffs der Partei
und das ist vor allem ihr -
Hilde Benjamins Werk.

RE: Geschichte als Familie | 14.06.2015 | 22:53

en passant - short cut -

Hilde Benjamin - "…Gänzlich anders, naturgemäß, die Sicht des Sohnes Michael:…" - ja das ist zu erwarten. Aber jenseits der angeführten Spiegelgehässigkeiten - führt an den Waldheimprozessen nichts vorbei - an denen es nichts zu beschönigen gibt und irgendwelche "Aufrechnungen" ost/west ändern ja nichts an der Rolle der jeweiligen Protagonisten. Der von der DDR geschichtsklitternd einvernommene Hans Litten jedenfalls hatte bereits eine - vorsichtig formuliert - dezidiert kritische Haltung zu seiner Mitstreiterin in der Roten Hilfe.