Der Brunnen

Kurzprosa zum Thema Abgrenzung
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An diesem stillgelegten Brunnen hier, mit seinen nach innen verlaufenden breiten Rändern, wo blaue Farbe bereits abbröckelt und die runde Innenfläche, ebenfalls in blau gehalten, mit kleinen bräunlichen Kastanien bedeckt ist, so das sich mir hier eher eintrauriges Bild darbietet, als beispielsweise ein fröhliches, welches aber ohnehin nicht zu dem trüben und kalten Märzwetter passen würde.
Ein kalter Wind zieht allmählich durch meine Winterjacke und macht sich bereits an meinem Gesicht zu schaffen, welches mir unangenehme Momente „beschert“, die mich sehnsuchtsvoll an den noch ausstehenden Sommer denken lassen. Bei jenem Gedankengang, ertönen plötzlich die Glocken der Dorfkirche, die hinter mir gelegen ist, welche so laut ertönen, das es mir ordentlich davon in den Gehörgängen scheppert und mich ganz von dem Brunnen ablenkt, dem doch meine gänzliche Aufmerksamkeit gilt.
Nachdem die störenden Glocken nun endlich aufgehört hatten zu schlagen, setzt wieder jene sorgenfreie Stille ein, die mein schmerzendes Herz spontan wieder beruhigte.
Hinter einigen Wolkenpaaren jedoch, schien die aufkommende Sonne hindurch, so das die Wolken sehr hell am Himmel wirkten, doch dann setzte abermals jener Windzug ein und ich fror und mir war kalt, so das mich die „hellen“ Wolkenpaare nicht so recht „erwärmen“ konnten, selbst wenn sie aus der Ferne betrachtet, einem jenes schöne Gefühl durchaus hätten vermitteln können.

16:22 23.03.2015
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Geschrieben von

Karl Valentin

Schreiber mit einem Schuss Ironie
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