Geburtsschmerzen können erheblich sein

Satire über werdende Mütter und der schmerzhaften Geburt
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Eigentlich ist die Geburt ihrer Kinder, für die Mütter ein einziger Alptraum. Kann sie doch unerträgliche Schmerzen auslösen, die vor allem durch die echten Wehen entstehen, aber auch durch abrupt auftretende Übelkeit, die bis hin zu erbrechen führen kann. Dieser erhebliche Schmerzpegel wird um so drastischer, je näher die Geburt rückt und der Abstand der schmerzhaften Wehen immer kürzer und häufiger wird. Männer (könnten sie Kinder gebären, was sie ja gottzeidank nicht können), würden sich spätestens an dieser Stelle ausklinken, denn vor der bevorstehenden Geburt, hätten die Herren doch Manschetten. Denn sollten die Schmerzen diesbezüglich in einem jedenfalls für den Mann unerträglichem Maß vorliegen, könnte er sich eine Geburt nicht mehr vorstellen. Aber dort wo der Mann bereits aufgeben würde, bereitet sich das weibliche Geschlecht längst schon auf die schmerzhafte Geburt vor. Es ist ja durch Studien bewiesen, das bei der Geburt Endorphine schmerzstillende Substanzen aussenden, die es der Frau ermöglicht, die Geburt schmerzfreier zu überstehen, als ein Mann dies jemals könnte. Aber davon einmal abgesehen, könnte hier eine Hebamme tatkräftig Hilfestellung leisten. So ist der Kinderwunsch, den die Damen sich gerne erfüllen, ein dorniger Weg, der durch die Geburt, mit schweren Schmerzen einhergeht, doch das „Schöne“, den glücklichen Moment ihr neugeborenes Baby endlich in den Händen halten zu dürfen, lassen die Geburtsschmerzen der jungen Mütter, doch im Nu wieder verschwinden.

09:22 03.04.2017
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Geschrieben von

Karl Valentin

Schreiber mit einem Schuss Ironie
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