In der Dunkelheit

Satire Im Schatten der Delinquenten
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In dunklen Gängen sich verirren, den Orientierungssinn schon längst verloren, denn die aufkommende Dunkelheit zollt ihren Tribut, sie ist wie der Tod und spiegelt aber niemals das bunte Leben wieder. Nur ein heller Tag könnte dies jetzt bewerkstelligen, wo wir uns gerne aufhalten würden und unsere Freude dort kund tun dürften.
Die Finsternis jedoch, frisst sich wie eine Raupe durch das „Helle“, welches davon noch übrig geblieben ist, bis sie jenes gänzlich vertilgt hat.
Dunkle Ecken sind außerdem das Lieblingsspielzeug von Kriminellen verschiedener Couleur, die sich dort gerne einnisten und im Verborgenen ihren kriminellen Geschäften und Leidenschaften nachgehen, welche in der prallen Mittagssonne, doch rasch auffliegen würden. So ist die Finsternis, das Dunkle an sich, in der „ Hand der Kriminellen“. Für sie,ist die Finsternis, Schutz und eine „Lebensgrundlage“ zugleich, die unbescholtene Bürger nicht teilen können. Denn sie führen eben ein bürgerliches Leben und stehen auf der Sonnenseite des Lebens, welches ihre Seelen, ein bisschen zum Lachen bringen wird.

Wem das Kriminelle aber bereits an den Stiefeln klebt, der hinterlässt deutlich Spuren,vorallem am helllichten Tag, den der Kriminelle jedoch unbedingt meiden muss, um nicht Gefahr zu laufen, bei seinen Untaten von der Polizei ertappt zu werden und schließlich hinter Gitter zu landen. Es sind die Mächte der Finsternis, die die Menschen zu solchen werden lassen, jene Kriminellen, die nur die Dunkelheit kennen und sonst nichts außerdem. Denn das „Helle“ erscheint ihnen nicht gewogen, denn dadurch wären sie im Nu zu erkennen, vornehmlich von der Polizei, was nicht in ihrem Sinne sein kann.
So ermöglicht die Finsternis, das Dunkle, den Kriminellen eine Nische, in der sie leben bzw. existieren können – wenn auch schlecht – sie jedoch ihre „kriminellen Spiele“ spielen können. Mit dem Wissen aber, dabei jederzeit von der Polizei überführt werden zu können und sich dann womöglich, in die „vertrauten Hände der Justiz“ begeben zu müssen.

06:29 12.05.2014
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Geschrieben von

Karl Valentin

Schreiber mit einem Schuss Ironie
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