Komplexe zerstören das Leben

Essay über Personen, die Schwierigkeiten mit ihrem Selbstbewußtsein haben
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Manchmal, da lachte er wie ein Kind laut vor sich hin. Dabei schlug er sich mehrfach gegen die Brust, als wollte er zu „King Kong“ mutieren. Er war kein schöner Mann, aber mit seiner imposanten Statur von 1,90m, war er ein Hüne von Gestalt und mit seinen blonden Haaren, konnte man ihn praktisch nicht übersehen. Lieber aber wäre er ein ganzes Stück kleiner gewesen, denn er hasste es, wenn die Leute ihn anstarrten, als sei er ein international anerkannter Schauspieler. Im Mittelpunkt zu stehen, war seine Sache nicht, aber wäre er von Natur aus nicht so schüchtern, wäre er vielleicht doch Politiker geworden, die sich ja täglich im Focus der Öffentlichkeit bewegen müssen. Ja manchmal, da will man einen Beruf ergreifen, z.B den eines Politikers und muss dann feststellen, das aufgrund jener Schüchternheit, dieser hehre Berufswunsch nicht möglich ist undauch nicht möglich sein wird. So sollte man im Leben, die Attitüde „Bescheidenheit“ gänzlich streichen,damit das Leben nicht an einem vorüber geht. Doch erst wenn die Dunkelheit das Kommando übernimmt und die Finsternis die Menschen langsam umzingelt und
sie dadurch irritiert sind und sie nichts mehr sehen, außer Dunkelheit und nochmals Dunkelheit. In der Dunkelheit, kann man eine Stecknadel fallen hören, falls überhaupt eine fallen würde, ich meine damit, das die Dunkelheit das Symbol für Stillstand und im schlimmsten Fall, den Tod bedeuten kann. Außer einer einschlägigen Personengruppe, ich meine damit die Kriminellen, die im Schutz der Dunkelheit ihrem „ Handwerk“ nachgehen. Ob dieses Treiben, jedoch sinnvoll bzw. human ist, sei dahin gestellt, sollte man den Kriminellen aber keine Bühne bieten, weil sie vermutlich gegen das Gesetz verstoßen haben. So sollte man sich einen soliden Beruf suchen, der mit Kriminalität nicht in Verbindung steht, so das man nicht in den Verdacht gerät, in ein kriminelles Milieu abzurutschen, welches wohl Niemanden zu wünschen wäre.

23:00 16.07.2015
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Geschrieben von

Karl Valentin

Schreiber mit einem Schuss Ironie
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