Papst Franziskus, eine Täuschung?

Glosse zum Thema Kirche und Papst
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Es gibt natürlich nur den einen echten Papst momentan auf Erden und der wird treffend „Franziskus“ genannt. Er, der mächtigste Vertreter Gottes und der katholischen Kirche überhaupt. Er, der in Rom und anderswo seinen Gläubigen das „urbi et orbi“ predigt, also den Segen des Papstes und sich die Gläubigen dann tatsächlich einbilden, es käme wohl von Gott selbst, weshalb das Kirchenoberhaupt ihnen den Segen wohl überhaupt erteilt hat. Denn auch der Papst ist eigentlich „nur“ wie jeder andere ein Mensch und kann deshalb nicht Gottes Stellvertretender sein und sein Segen, stammt aus diesem Grunde auch nicht von Gott. Doch das gesamte „Lügenkartenhaus“ der katholischen Kirche und des Vatikans, hält sich seit ewigen Zeiten und hat bisher noch jedem Sturm stand gehalten. Geheimniskrämerei aber ist jenes verzwickte Schauspiel welches den Papst umgibt. So sehen manchmal rund 150.000 Gläubige zur Ostermesse jedes Jahr in Rom mit großem Erstaunen, welch ein gekonnter Schauspieler der Papst doch ist. Der mit gezielten Gesten, welches er den Gläubigen auf diese Weise mitteilt, setzt er aber sein sprachliches Können noch meisterhaft hinzu. So dass die Gläubigen zeitweise in Euphorie geraten und allein wegen des Papstes, der ein oder andere, theatralisch zu feiern beginnt. Es ist ähnlich wie auf einem Rockkonzert, wo die Zuschauer durch die krachend laute Musik, von den Musikern, sehr bald schon in ekstatische Zustände kommen, die dann oftmals besonders den weiblichen Fans die Tränen in die Augen treiben, so wie es auf der Messe des Papstes in Rom, wohl kaum anders zu gehen wird. Den „Gott“ jedoch, den der Papst in sich zu tragen will, ist nur eine lächerliche Anmaßung dieses Gottesfürsten, der ja, wie ich bereits erwähnte (auch nur ein Mensch ist), aber eben kein Gott. So ist er in seiner Funktion im Amt des Papstes zu verstehen, wie immer man das auch auszulegen mag, ist es aber jedem Gläubigen freigestellt, sich daraus seine eigene Meinung bilden zu dürfen.

20:22 13.04.2017
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Geschrieben von

Karl Valentin

Schreiber mit einem Schuss Ironie
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