Karl-Heinz Seibold

Roland Berger der "Unternehmensberater der Nation" hat mein Unternehmen sowie hunderte von Arbeitsplätzen vernichtet!
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Karl-Heinz Seibold
RE: Überparteiliche Kontaktmaschine | 30.11.2012 | 22:27

Information über eine Firmenvernichtung

Es handelt sich um die unfassbare Wandlung eines bekannten internationalen Beratungsunternehmens, das einem aufstrebenden Unternehmen eine faszinierende Entwicklung, einen Börsengang und eine brillante Zukunft vorhersagte.

Binnen eineinhalb Jahren gelang es den eingesetzten Experten des Beratungsunternehmens, diese Firma mit hoher (wirtschafts-) krimineller Energie durch taktische und strategische Handlungsweisen in den Konkurs zu treiben.


Die Firma Dannenberger Massivwand Produktions GmbHDMPGhatte eine bahnbrechende Neuentwicklung, die die gesamte Baubranche im Bereich des Massivbaus revolutionieren konnte.Auf Anraten der Hausbank (Deutsche Bank Lüneburg) wurde das Unternehmen gedrängt, für die professionelle Vermarktung die Zuhilfenahme eines erstklassigen Beratungsunternehmens in Anspruch zu nehmen. Nachdem die Deutsche Bank die Roland Berger Unternehmungsberatung als Tochtergesellschaft in ihrem Portefeuille hatte, lag es nahe, deren Experten zu Rate zu ziehen. Im blinden Vertrauen auf die Expertise dieses nicht nur in Deutschland, sondern international mit allerbesten Noten gehandelten Beratungsunternehmens wurde ein Beratungsvertrag geschlossen.Immerhin handelte es sich beim Gründer und Chef des Beratungs-unternehmens um die honorige Person desDr. Roland Berger,der über ein dichtes Netzwerk zur Politik und Wirtschaft verfügte und zudem eine Stiftung gründete, die den Roland Berger Preis für Menschenwürde verleiht.Die Beratungsfirma RB&P, heuteRoland Berger Strategy Consultants, entsandte Topleute mit hoher Kompetenz im Bausektor. Federführend agierte ein Partner der RB&P. Es wurde ein sog. Informationsmemorandum nach gründlicher Analyse und Studium der Faktenlage erstellt, welches so außerordentlich positiv ausfiel, dass eine Expansion des Unternehmens mit neuen Fertigungsstätten empfohlen wurde. Phantastische Zahlen machten die Runde, eben alles, was ein Mandant gerne hört. Millionenbeträge wurden aus der Privatkasse des Gesellschafters investiert, immer im festen Glauben an die Professionalität, die Seriosität und Expertise der RB&P.Die von RB&P ermittelten und analysierten Daten waren so positiv ausgefallen, daß sich die Top-Leute der RB&P in die Firma DMPG einkauften, wohl um am glorreichen Erfolg nach Börseneinführung teilzuhaben. Zeitgleich wurde noch das „alte Management“ ausgetauscht und durch diese Top-Leute selbst besetzt. Deren Fachkompetenz und vorgeblichen Netzwerken war es dann zu verdanken, daß die glorreiche Zukunft der DMPG in einem mehr alsskandalösen Konkurs nach eineinhalb Jahren endete.Eine Verantwortung hierfür wurde durch die RB&P bis heute mit fadenscheinigen Begründungen und unter abenteuerlicher Auslegung deutschen Rechts, auch unter Missachtung jeglicher Beratungsverantwortung, jeglicher Seriosität und hoch gepriesener Menschenwürde weit von sich gewiesen. (siehe ausführliche Darstellung im weiteren Verlauf)Die dann eintretende Entwicklung mutet in der Rückblende wie ein schlechter Thriller an; es schien nach der Erkenntnis, welche Dimension die Einführung dieser Firma an der Börse haben würde und welche Folgewirkungen dies für die restliche Branche hätte, ein Umdenkungsprozess bei RB&P einzusetzen. Ob aus Rücksichtnahme auf die restliche Baubranche oder aus Rücksichtnahme auf weitere Beratungsmandate, die durch eine Börseneinführung der DMPG möglicherweise gekündigt worden wären, bleibt eine Vermutung. Es musste jedoch ein gut durchdachtes Drehbuch geben, in welchem die Schrittfolge für den binnen einer Frist von eineinhalb Jahren erreichten Konkurs für das Unternehmen DMPG vorgeschrieben wurde.Wie es möglich war, eine mit besten Zukunftsaussichten testierte Firma mit einem einmaligen, ökologischen Produkt binnen kürzester Zeitin den Konkurszu bringen, blieb lange Zeit auch für Herrn Seibold ein Geheimnis. Ob man von einem Komplott der damals führenden Beteiligten gegen die DMPG zugunsten der restlichen Baubranche sprechen kann, vermuten darf man dies durchaus.Fehler passieren immer, doch sollte dann der Verursacher auch die Größe haben, zu seinen Aussagen und seiner Verantwortung stehen. Am Zustandekommen des Konkurses haben die ehemaligen Gesellschafter der DMPG in keiner Weise mitgewirkt, die operative Federführung war von den Top-Leuten der RB&P übernommen worden.

Deshalb, die Bezeichnung Beratungsskandal ist hier zulässig.

Nachdem alle Versuche, ein klärendes Gespräch mit der RB&P zu führen scheiterten, hat sich Herr Seibold entschlossen, mit seiner Dokumentation an die Öffentlichkeit zu treten und diese, die ganze Beraterzunft in Misskredit bringende Handlungsweise anzuprangern. Hierüber hatte Herr Seibold die RB&P vorab informiert, um eine gütliche Regelung herbeizuführen und öffentlichkeitswirksame Handlungen zu erübrigen. Die glatte Arroganz der RB&P, heute Roland Berger Strategy Consultants, machte diesen gut gemeinten Weg zunichte.

http://www.unternehmensberater-skandal.de/

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Seibold