karli

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RE: Hilfe, ein Junge im Rock! | 19.04.2012 | 23:13

:DDD alles klar...

außer gelaber und beleidigung nix gewesen. da passt es ins bild, dass du den zusammenhängen meiner ausführung nicht folgen kannst.

macht nix, nimms dir nicht zu herzen, deine kultur ist sicher nicht daran schuld. wohl eher die biologie.

ahoooi

RE: Freitag-Salon mit Marina Weisband | 19.04.2012 | 15:13

@DandelionWine schrieb am 19.04.2012 um 11:28

???

sry, verstehe den kommentar (auf mich bezogen schon gar) nicht... mein kommentar bezog sich auf die äußerung:

"Georg von Grote schrieb am 18.04.2012 um 17:12
Ich schüttel einfach nur den Kopf, wie man überhaupt solch einen Gedankenansatz haben kann, denn dann wäre ja jegliche Integration von vorneherein unmöglich, solange man ständig um die Ohren gehauen bekommt, naja, eigentlich bist du ja woanders geboren worden."

wo du herkommst interessiert ist mir doch lax! willst du wissen wo ich herkomme?

warum ist es denn so schlecht, wenn man sich als deutsch 'identifiziert'? das steht doch im allgemeinen nur als regress auf bestimmte werte und einstellungen, die man unter diesem namen zusammenfasst und auf die sich (bestenfalls) eine gesellschaft geinigt hat. gerade der linken ist doch die gesellschaft so ungemein wichtig. wenn man sich dann auf gemeinsames beruft, ist es aber auf einmal schlecht oder was? oder ist nur das deutsche per sé schlecht?

RE: Freitag-Salon mit Marina Weisband | 19.04.2012 | 13:08

im gegenteil: das wort 'eigentlich' bedeutet doch sprachlogisch, dass sich der bezeichnete offenbar integriert hat und die visuelle/zuvor bekannte information der 'ausländigkeit qua geburt' bei der personenwahrnehmung in den hintergrund rückt.

wo ist der problem?

RE: Hilfe, ein Junge im Rock! | 19.04.2012 | 02:28

"Laßt uns Menschen werden, Mann und Frau sind wir eh schon genug."

hahaha, selten so gelacht!!! geschlechter sind ja so antimenschlich... unmenschlich...

mach doch was du willst! warum dürfen denn andere nicht an ihren geschlechterrollen festhalten und gefallen finden?

"[...] auf die seite der regressiven Biologie stellt und damit gegen Kultur und Zivilisation [...]"

oha! durch kultur und zivilisation entkommen wir also dieser ekelhaft faschistoiden biologie und erschaffen so etwas wie den übermenschen? ich dachte den übermenschen schaffen wir durch manipulation der biologie und nicht durch ihre negation. egal, hauptsache wir schaffen den übermenschen oder?

"[...] (mehr kann ja das Geschlecht niemals sein...) [...]"

schon wieder diese gottserbärmliche biologie... die gehört aber wirklich an die wand gestellt.

[...] ich kann das nur antiaufklärerisch nennen [...]

rischtisch! und du erklärst dir die welt, wie sie dir gefällt. realität ist eh nur was metaphysisches und für logisch beschränkte

RE: Für sie oder für ihn? | 03.04.2012 | 14:06

ne is klar, schreien und bunte tafeln hoch halten, aber wenn nachgefragt wird nix in petto haben...

lächerlich, mehr nich.

RE: Für sie oder für ihn? | 03.04.2012 | 14:03

d.h. jeder soll das gleiche kaufen (müssen)? produktvielfalt adé? verstehen sie wie wirtschaft im wettbewerb funktioniert?

wo ist denn die männer- und die frauenwelt? nur weil meine freundin einen andersdesignten rasierer kauft als ich, rasieren wir uns immer noch im gleichen badezimmer. sie besucht dafür keine andere galaxie.

"jungen werden dadurch dazu erzogen, vermeintlich weibliche attribute für sich abzulehnen. "

wo genau beginnt denn die kausalkette!? jeder mensch kann 'frei' entscheiden.

die 'eingeschränkung' durch mögliche soziale rollen betrachte ich nicht als durch wut und gewalt einzureißende übel. vielmehr als durchschnitt der gesellschaftlichen entwicklungslinien, die menschen sicherheit und vertrauen geben. jemand, der sich diesen rollen nicht 'fügen' will/kann hat alle möglichkeiten seine eigene rolle zu entwickeln. jedem anderen diese rollen wegzunehmen, um den wenigen kompletten 'queers' (damit sind hier diejenigen gemeint, die komplett ohne berührungspunkte zu den rollen sind, die übergänge stelle ich mir fließend vor) ist eine für mein verständnis völlig überzogene, übereifrige vorstellung.

"künstlich geschaffener bedarf"
was wollen sie aus dem menschen machen bzw. als was erkennen sie ihn?
der konsum des menschen ist also künstlich geschaffen, die ideologisch vorangetriebene zerstörung von traditionell und emergent entstandenen rollenbildern aber ist natürlich? na klar.

sich abzugrenzen wirkt identitätsstiftend. identität verleiht stabilität und sicherheit. wer ist schon vollständig transzendental? sie auf keinen fall, dass zeigt ihre intoleranz gegenüber den aktuellen gegebenheiten des marktes.
das hauptmerkmal der linken - der grundlegende innere widerspruch - ist ihnen an sich selbst aufgezeigt.

progressivität und persönliche weiterentwicklung in allen ehren, aber schauen sie mal, wie weit die linken sozial- und sozioilisierungsexperimente gehen und wie nahe das an totalitärer ideologie steht...

das externalisieren eigener moralischer vorstellungen durch handlungsungedeckte marktschreierei, oder einer wasserpredigt mit einem mund voll weintrauben. gutmenschentum at its best.

RE: Für sie oder für ihn? | 03.04.2012 | 00:25

"natürlich gibts die. es handelt sich um alle produkte rund um die rasur des gesichtes."

je nachdem, wie man ihre 'klarstellung' verstehen soll gibt es verschiedene anmerkungen

1. stimmt, an der kasse musste meine freundin letztens das für mich gedachte rasiergel stehen lassen, weil die verkäuferin sie als frau erkannt hat...

2. es wäre wirklich besser, wenn männer keine rasierpflegeprodukte kaufen könnten, die auf gesichtshaut abgestimmt sind. sie sollten lieber zu den produkten greifen, mit denen sich auch frauen (z.B. die beine) rasieren - aber eigentlich sollte man sich gar nicht rasieren (vor allem im schambereich ist das voll eklig). nicht rasieren ist viel mehr öko - also gut natürlich...

3. falls sie mit ihrer äußerung bemerken wollten, dass durch die rein auf männerdesign getrimmten gesichtsrasurprodukte frauen diskriminiert werden, die sich auch im gesicht rasieren wollen (müssen), sollten sie sich gedanken über den terminus 'innerer widerspruch' gedanken machen...

RE: Für sie oder für ihn? | 03.04.2012 | 00:16

"Das kann man übrigens auch anklagen"

was gibt es denn da genauch zu klagen? kann frau sich etwa nicht auch 'männerprodukte' kaufen (oder andersrum). es entscheidet doch nicht der händler, was ich kaufe. er entscheidet nur, was er anbietet.

"Die Geschlechterdebatte ist ein Wurm ohne Anfang und Ende"

inwiefern? wo ist die geschlechterdebatte etwas anderes als eine ideologische debatte der gleich-macherei 'natürlicher' individualität.

RE: Für sie oder für ihn? | 03.04.2012 | 00:08

was für eine logik liegt ihren gedanken zu grunde?

ist es nicht moralisch (vom markt) verschiedene angebote zu machen und den kunden die wahl zu lassen, welches produkt er kauft? was ist unmoralisch an unterschiedlich gestalteten produkten? ob es sich nun an hautfarbgrenzen oder an geschlechtergrenzen ausrichtet entscheidet letztendlich doch deer käufer!
zudem gibt es produkte, die auch an 'gengrenzen' entlang utnerschiedlich sind.
sonnemilch zum beispiel, und ich freue mich, dass es diese gibt, denn die ist aufgrund meiner sehr hellen haut, ein auf meinen speziellen bedarf ausgerichtetes, nützliches produkt ((soviel z schwarz und weiß undenkbar).

"aber frauen darf man heutzutage völlig ungescholten "othern", als anders markieren. und sie spielen dieses miese spiel selbst mit."

ja, schlimm, wenn sich leute darüber gedanken machen, bedarfsstudien durchführen und daraufhin produkte entwickeln, die von den konsumenten auch noch gerne gekauft werden. so ein ding aber auch. hängt sie!!!!

RE: Stuttgarts Parkschützer - Deutschlands besseres Antlitz. | 24.02.2012 | 20:49

@georg von grote schrieb am 23.02.2012 15:48h

EIN volk? welches genau, das linke? und wie wehrt es sich gegen WEN?

vergleichen sie ernsthaft die diktatorischen machtmisbräuche in den von ihnen aufgezählten ländern mit den vorgängen rund um das bauvorhaben in stuttgart, oder galt der satz eher allgemein - so grundpolitisch?

was halten sie von einem volk, das sich nicht wehret, sondern mitgestaltet? oder ist eine solche denkweise nicht möglich - oder nur in einem anderen gesellschaftssystem als dem hiesigen?

entsteht der wunsch sich zu wehren aus der ohnmacht im etablierten machtgefüge? in welchem system wäre die ohnmacht an etablierten machtstrukturen ernsthaft teilzuhaben denn geringer als im 'demokratischen kapitalismus'?