Erste Hilfe bei Wahlkrampf

Hartz IV Beitrag zu den bevorstehenden Wahlen des Abgeordnetenhauses und der BVVen in Berlin
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Es ist mal wieder soweit. Früher als ich dachte. Viele Berliner Straßen sind freigegeben für faule Plakate. Die meisten dieser Plakate sind von den Hartz-Parteien. Die haben ja auch das meiste Geld dafür. Die Zeit des Wahlkrampfes hat schon vor Monaten begonnen, erkennbar an gewissen Papierprodukten in unseren Briefkästen. Nun eben auch an den Straßenrändern.

In dieser Zeit kann es vorkommen, dass wir in der Öffentlichkeit wahlkrampfende Amtsträger von Hartz-Parteien treffen. Das können Bezirksbürgermeister, Senats- oder Abgeordnetenhausmitglieder sein. Das Gespräch mit solchen Amtsträgern kann mit dem berühmten, schon sprichwörtlich gewordenen Satz begonnen werden: "Ich möchte mit Ihnen Ihre aktuelle berufliche Situation besprechen." Sie sind nach ihrem monatlichen Regelsatz zu fragen (der bestimmt viel zu hoch ist). Da sie auf Kosten der Steuerzahler leben, sind sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie alles tun müssen, um ihre Hilfebedürftigkeit zu verringern oder zu beenden. Sie sind nach ihren Eigenbemühungen zu fragen. Wenn sie keine Eigenbemühungen zur Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit vorweisen können oder wollen, ist zu bedauern, dass keine direkten Sanktionen gegen sie möglich sind.

17:52 01.08.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Karsten Meyer

Arbeitslos kannst du nur sein, wenn du kein gesundes Verhältnis zur Arbeit hast.
Schreiber 0 Leser 0
Avatar

Kommentare