katharina mitwald

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: "Keine vollkommen neutrale Weiterbildung" | 10.03.2014 | 10:31

...das mit dem "verdienstvollen Mitarbeiter" sehen eine ganze Menge Leute anders, vor allem die Menschen, die jahrelang mit ihm zusammenarbeiten mussten. Das sollte einfach nicht so stehen gelassen werden. Auch nicht wenige Partner arbeiten deshalb 2014 das erste Mal (!!) wieder mit der Lima zusammen, nachdem sie jahrelang hingehalten und einfach nicht bezahlt wurden. Das Image der Lima gilt es mühsam wieder aufzubauen, nach Jahren der Misswirtschaft. Das geht in dem Interview etwas unter. Und was den Kapitalismus angeht: von dem sollte man lieber nur bedingt lernen, vor allem wenn man sich so verspekuliert wie Herr N.

RE: „Müssen pädophile Neigungen akzeptieren“ | 05.03.2014 | 11:44

Ich finde dieses Interview wie eine Reihe der Kommentare unglaublich geschmacklos und einfach naiv. Es ist auch bezeichnend, dass dies nicht das erste Interview ist, das so veröffentlichwird (auch auf tagesschau, ähnlicher Duktus). Komischerweise macht niemand Interviews mit Opfern oder der Polizei, die P. verfolgen. Die Gleichsetzung von Homosexuellen und P. finde ich eine unglaubliche Tatsache, die mir einfach die Sprache verschlägt. Es geht hier um Personen, die von Sex mit Minderjährigen träumen, die sich nicht dagegen wehren können und noch kein ausgebildetes Sexualverhalten haben. Wir sprechen von Menschen, die per se Sex mit Menschen haben wollen, die wehrlos gegenüber diesen Vorstellungen sind. Der Versuch dies zu entkriminalisieren, zu verharmlosen und die Täter zu den Opfern zu stilisieren ist ohnegleichen pervers. Herr E. hatte nachgewiesenermaßen Bilder von einem Kinderpornoring auf dem Rechner. Und auch jeder P., der sich solche Bilder herunterlädt und somit diese Kriminellen unterstützt gehört hinter Gittern, wenn nicht noch mehr. Es kann doch nicht wahr sein, dass wir hier diese Perversen in Schutz nehmen und die betroffenen Kinder völlig vergessen, ja diese Taten noch legitimieren (von wegen solange man die Kinder nur anschaut und nicht fickt ist ja alles ok - leider läuft das so nicht). Was ist denn aus den Kindern geworden die sich Herr E. abends auf dem Bildschirm ornanierend angeschaut hat? Ach ja, nur Rumänen oder arme Bulgaren, vielleicht ein paar Hartz IV Kinder sogar?

Es ist auch bezeichnend, dass gerade in linken Medien wie dem Freitag so mit dem Thema umgegangen wird - ist es doch nicht lange her, dass die Grünen ihre P-Krise vor der Wahl durchstehen mussten. Diese schmutzige Tradition zeigt, dass wichtige kulturelle Bewegungen wie die 68er auch immer ihre Schattenseiten haben und Trittbrettfahrer wie P. gerne darauf aufspringen. Journalist wie Interviewter sind unerträglich - Frau Walter: Vielleicht machen Sie eine Serie und treffen sich mit verschiedenen P. Die können Ihnen dann im Interview von ihren Phantasien erzählen - das wäre doch mal was! Und so schöne P-Bilder wie sie für das Interview gefunden haben - da gibt es doch bestimmt noch mehr im Netz.